Strategy verkauft kurz 32 Bitcoin und kauft dann nach

Strategy hat erstmals seit 2022 wieder Bitcoin verkauft. CFO Phong Le sagt: Der Schritt war ein Test. Kurz darauf kaufte die Firma mehr als 1.500 BTC nach.
Strategy verkauft kurz 32 Bitcoin und kauft dann nach
Strategy verkauft kurz 32 Bitcoin und kauft dann nach (Foto KI generiert)
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Strategy hat einen kleinen Teil seiner Bitcoin verkauft und kurz darauf wieder deutlich aufgestockt. CFO Phong Le erklärte den Schritt in CNBCs Sendung Power Lunch. In der Community sorgte der Verkauf für mehr Diskussion als bei institutionellen Anlegern.

Erster Verkauf seit 2022

Strategy verkaufte 32 Bitcoin. Es war der erste Bitcoin-Verkauf des Unternehmens seit 2022.

Rund eine Woche nach dem Verkauf kaufte Strategy nach. 1.500 Bitcoin.

Phong Le: „Wir sind netto Käufer“

Phong Le sagte in der CNBC-Sendung, Strategy sei netto Käufer von Bitcoin. Der Verkauf habe dem Markt zeigen sollen, dass Strategy bei Bedarf Bitcoin verkaufen kann. Außerdem sei es um einen praktischen Test der internen Abläufe gegangen.

Le betonte, der Schritt sei nicht durch einen akuten Liquiditätsbedarf ausgelöst worden. Auch zur Finanzierung von Dividenden sei der Verkauf nicht nötig gewesen. Dividenden könne Strategy nach seinen Angaben über andere Kapitalmaßnahmen finanzieren.

Der Verkauf könne langfristig zudem helfen, steuerliche Verluste auf der Bilanz zu erfassen, sagte Le. Strategy habe mehrere Anspruchsgruppen. Dazu zählten Stammaktionäre, Vorzugsaktionäre, Gläubiger und Bitcoin-Halter. Wenn es für die Stammaktionäre sinnvoll sei, werde Strategy Bitcoin verkaufen.

Le verwies darauf, dass Strategy bereits 2022 Bitcoin verkauft habe und dies auch künftig tun werde. Er bezeichnete Strategy zudem als größten Bitcoin-Besitzer und als größten Bitcoin-Käufer der Welt. An dieser Rolle wolle das Unternehmen festhalten.

Relevant: Strategy jagt 1 Million Bitcoin: Jetzt entscheidet sich, ob Saylors Wette noch stärker wird

Bitcoin-Kurs und Reaktionen

Während des Gesprächs bei CNBC lag der Bitcoin-Kurs bei etwa 61.000 US-Dollar. Damit bewegte er sich in etwa auf dem Niveau des Vortags, lag aber mehr als 20 Prozent unter dem Stand des Vormonats. Zuvor war Bitcoin erstmals seit Oktober 2024 unter 60.000 US-Dollar gefallen.

Nach Les Einschätzung fiel die Reaktion bei Privatanlegern stärker aus als bei institutionellen Investoren. Institutionelle Aktionäre hätten sich durch den Verkauf nicht beunruhigt gezeigt. Die stärkere Verunsicherung komme eher aus der Retail-Community, in der es teils eine strikte „Never-sell“-Haltung gebe.

Als Ergebnis des Tests zog Le ein klares Fazit: Strategy habe gelernt, dass die Prozesse funktionieren.

Strategy kaufte Bitcoin nach eigenen Angaben in der Vergangenheit zu Preisen zwischen 10.000 und 125.000 US-Dollar.

Relevant: Strategy verkauft Bitcoin? Jiang Zhuoer hält die Panik für übertrieben

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