BitcoinBasis – Bitcoin erreichte Anfang Februar den Höchstwert.
Das Suchinteresse an Bitcoin war in Deutschland Anfang 2026 deutlich erhöht. Laut den vorliegenden Google-Trends-Daten erreichte der Suchbegriff „bitcoin“ in der Woche ab dem 1. Februar 2026 den Maximalwert von 100 Punkten. Dieser Wert markiert innerhalb des ausgewerteten Zeitraums den höchsten relativen Stand.
Google Trends misst dabei kein absolutes Suchvolumen, sondern relatives Interesse. Ein Wert von 100 steht für den höchsten Punkt innerhalb des gewählten Zeitraums und der gewählten Region. In diesem Fall geht es um Deutschland und den Zeitraum von Ende Dezember 2025 bis Ende Mai 2026.
Nach dem Peak folgte ein deutlicher Rückgang
Nach dem Hoch Anfang Februar ging das Suchinteresse deutlich zurück. Bereits in der Woche ab dem 8. Februar lag der Wert nur noch bei 70 Punkten. Eine Woche später fiel er auf 50 Punkte. Damit halbierte sich das Interesse innerhalb kurzer Zeit nahezu gegenüber dem Spitzenwert.
Im März setzte sich der Rückgang fort. Anfang März lag der Wert noch bei 54 Punkten, danach sank das Interesse schrittweise auf 47, 45, 39 und schließlich 33 Punkte zum Monatsende.
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April und Mai zeigen schwaches Suchinteresse
Besonders auffällig ist die Entwicklung im April und Mai. Im April bewegte sich das Suchinteresse nur noch zwischen 29 und 34 Punkten. Der niedrigste Stand wurde in der Woche ab dem 24. Mai 2026 mit 24 Punkten erreicht.
Damit lag das Suchinteresse zu diesem Zeitpunkt 76 Prozent unter dem Februar-Hoch. Anders gesagt: Nach dem starken Peak Anfang Februar war Bitcoin bei deutschen Google-Nutzern deutlich weniger präsent.
Ende Mai kommt wieder Bewegung in die Daten
Ganz verschwunden ist das Interesse aber nicht. In der Woche ab dem 31. Mai 2026 stieg der Wert wieder auf 33 Punkte. Gegenüber der Vorwoche mit 24 Punkten entspricht das einem Plus von 37,5 Prozent.
Das ist zwar eine spürbare Erholung, aber noch kein neues Hoch. Der aktuelle Wert liegt weiterhin 67 Prozent unter dem Februar-Peak. Die Daten zeigen also eher eine kurzfristige Gegenbewegung als einen vollständig neuen Bitcoin-Hype.
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Monatsvergleich: Februar klar vorne
Auch der Monatsvergleich zeigt das Bild deutlich. Im Januar lag das durchschnittliche Suchinteresse bei rund 41 Punkten. Im Februar stieg der Durchschnitt auf etwa 68 Punkte und erreichte damit den höchsten Monatswert im Datensatz.
Danach ging es klar abwärts: Im März lag der Durchschnitt bei etwa 44 Punkten, im April bei rund 33 Punkten und im Mai nur noch bei etwa 29 Punkten. Der Mai war damit der schwächste vollständige Monat im ausgewerteten Zeitraum.
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Was die Daten Anlegern zeigen
Die Google-Trends-Daten machen deutlich, dass Bitcoin Anfang Februar besonders stark im Fokus stand. Danach ließ das öffentliche Interesse in Deutschland über mehrere Monate nach. Für Anleger ist das ein wichtiges Stimmungssignal, aber kein direkter Hinweis auf eine Kursentwicklung.
Suchinteresse zeigt vor allem Aufmerksamkeit. Es sagt nicht automatisch, ob Menschen kaufen, verkaufen oder sich nur informieren. Gerade bei Bitcoin können Suchspitzen durch Kursbewegungen, Nachrichten, ETF-Themen, politische Diskussionen oder allgemeine Marktunsicherheit ausgelöst werden.
Fazit: Bitcoin bleibt Thema, aber der große Suchhype ist abgeklungen
Die ausgewerteten Google-Trends-Daten zeigen ein klares Muster: Bitcoin erreichte Anfang Februar 2026 den höchsten Suchwert, verlor danach aber deutlich an Aufmerksamkeit. Der Tiefpunkt wurde Ende Mai erreicht, bevor das Interesse zuletzt wieder leicht anzog.
Von einem neuen Bitcoin-Hype lässt sich anhand dieser Daten noch nicht sprechen. Die Erholung Ende Mai ist sichtbar, bleibt aber weit vom Februar-Niveau entfernt. Für Marktbeobachter ist der Verlauf dennoch interessant: Bitcoin ist nicht aus dem Blick verschwunden, aber das öffentliche Interesse liegt derzeit deutlich unter dem früheren Hoch.
Quelle: Google Trends