Bitcoin: 750-Tage-Halving-Signal warnt vor Crash am 11. Mai

Bitcoin: 750-Tage-Halving-Signal warnt vor Crash am 11. Mai
Bitcoin: 750-Tage-Halving-Signal warnt vor Crash am 11. Mai (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Bei Bitcoin prallen gerade zwei sehr unterschiedliche Erwartungen aufeinander: Während ein Analyst vor einem deutlichen Rücksetzer warnt, sehen andere kurzfristig eher Chancen auf eine Erholung. Im Mittelpunkt steht diesmal ein ungewöhnlich konkreter Zeitpunkt, der sich laut einem Beobachter aus einem wiederkehrenden Muster nach den Halving-Events ableiten lässt.

750-Tage-Muster nach dem Halving: Steht ein Crash bevor?

Der unter dem Namen „No Name“ auftretende Krypto-Analyst hat auf X (ehemals Twitter) ein historisches Muster hervorgehoben, das aus seiner Sicht auffällig oft funktioniert hat: Bitcoin soll in der Vergangenheit nach jedem Halving genau 750 Tage später einen deutlichen Einbruch erlebt haben.

Seine Begründung: In der Bitcoin-Geschichte gab es bislang vier Halving-Ereignisse. Laut No Name folgte jeweils ungefähr zum gleichen Zeitpunkt im Zyklus eine kräftige Korrektur. Weil dieses Verhalten seiner Ansicht nach „sehr präzise“ wiederkehrt, hält er es für möglich, dass sich das auch im aktuellen Zyklus wiederholt.

Als er seine Analyse am 1. Mai veröffentlichte, lag der Markt nach seiner Zählung bei Tag 740 seit dem letzten Halving im April 2024. Das würde bedeuten, dass der kritische Zeitpunkt rund 10 Tage später liegt. Stand 5. Mai wären es nur noch etwa sechs Tage bis zu dem Datum, das er als möglichen Wendepunkt nennt: der 11. Mai.

Wichtig dabei: No Name betont selbst, dass er nicht garantieren kann, dass sich dieses Muster erneut durchsetzt. Er liefert auch kein konkretes Kursziel, also keinen exakten Preis, bis zu dem Bitcoin fallen könnte. Seine Botschaft ist eher ein Warnsignal: Wer investiert ist oder aktiv tradet, sollte aus seiner Sicht auf erhöhte Schwankungen vorbereitet sein.

Der Analyst ist zudem schon seit Wochen eher pessimistisch eingestellt. In früheren Beiträgen beschrieb er die aktuelle Phase als „Anxiety“-Abschnitt des Zyklus: Viele würden den Rückgang noch als normale Delle sehen, während er glaubt, dass die unangenehmste Phase möglicherweise erst noch kommt.

Gegenmeinung: Zielzone 84.000 bis 85.000 US-Dollar bleibt im Spiel

Auf der anderen Seite stehen Analysten, die kurzfristig weiterhin mit einer Aufwärtsbewegung rechnen. Der Krypto-Kommentator Ted Pillows sieht eine Chance, dass Bitcoin in Richtung 85.000 US-Dollar laufen könnte, falls die aktuelle Dynamik anhält.

Seiner Einschätzung nach versucht Bitcoin gerade, über ein wichtiges Niveau zurückzukehren. Nachdem der Kurs wieder über 79.000 US-Dollar gestiegen war, richtet sich sein Blick vor allem auf die Zone um 80.000 US-Dollar. Wenn Bitcoin diesen Bereich zurückerobert und dort bleibt, könnte es laut ihm schnell in die Region von 84.000 bis 85.000 US-Dollar gehen.

Was heißt das für Anleger?

Unterm Strich läuft es auf ein bekanntes Krypto-Szenario hinaus: Hohe Unsicherheit, zwei plausible Erzählungen und die Möglichkeit, dass es in beide Richtungen schnell gehen kann. Das 750-Tage-Narrativ ist ein interessantes historisches Signal, aber keine Garantie. Gleichzeitig zeigt die bullische Sichtweise, dass viele Marktteilnehmer weiterhin auf eine Stabilisierung über 80.000 US-Dollar setzen.

Wer gerade investiert ist, sollte vor allem auf Risikomanagement achten: Positionsgrößen passend wählen, mögliche Stop-Loss-Marken bewusst setzen und sich darauf einstellen, dass die kommenden Tage durch Nachrichtenlage und Marktstimmung besonders volatil werden könnten.

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