Cardano Crash: Fällt die Kryptowährung auf 0,10 Dollar?

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Cardano Crash: Fällt die Kryptowährung auf 0,10 Dollar? (Foto KI generiert)
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Cardano gehört aktuell zu den größten Verlierern unter den großen Kryptowährungen. Innerhalb einer Woche hat ADA mehr als 30 Prozent an Wert verloren. Während viele Anleger nervös reagieren, warnt der Gründer der Analyseplattform Alphractal davor, in dieser Phase der Kapitulation vorschnell ADA zu verkaufen. Stattdessen rücken jetzt Preiszonen in den Fokus, die historisch als mögliche Tiefpunkte eines Marktzyklus gelten.

Joao Wedson, CEO von Alphractal, verweist auf zwei On-Chain-Kennzahlen, die im Fall weiterer Kursverluste für Cardano entscheidend werden könnten. Besonders eine Region zwischen 0,05 und 0,10 US-Dollar hält er für potenziell attraktiv, falls sich der Verkaufsdruck weiter verschärft.

Carano On-Chain-Preisdynamik
Quelle Joao Wedson auf X

Warum die Marke von 0,10 Dollar jetzt immer wichtiger wird

Wedson nennt zwei zentrale Bewertungsniveaus für Cardano: den sogenannten Thermo Price bei 0,1097 Dollar und den Delta Price bei 0,03478 Dollar.

Der Thermo Price basiert auf den historischen Einnahmen des Netzwerks und setzt diese ins Verhältnis zum aktuell umlaufenden Angebot. Vereinfacht gesagt zeigt diese Kennzahl, welchen Wert jede ADA-Einheit hätte, wenn die gesamten bisherigen Netzwerkeinnahmen auf alle Coins verteilt würden.

Der Delta Price geht noch einen Schritt weiter. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Realized Price und dem Thermo Price. In früheren Marktzyklen dienten solche Bereiche häufig als Zonen, in denen langfristige Investoren Positionen aufbauten und der Markt schließlich einen Boden bildete.

Für Anleger ist vor allem eine Erkenntnis relevant: Der Cardano-Kurs hat den Delta Price in seiner Geschichte bislang nur zweimal erreicht. Den Thermo Price hingegen hat ADA bislang noch nie getestet.

Diese Akkumulationszone könnte über die nächste Trendwende entscheiden

Aus den aktuellen Daten leitet Wedson eine mögliche Akkumulationszone zwischen 0,05 und 0,10 Dollar ab. Sollte sich die Stimmung am Kryptomarkt weiter eintrüben, könnte dieser Bereich verstärkt in den Fokus langfristig orientierter Investoren rücken.


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Gleichzeitig betont der Analyst, dass diese Marken keine Kursprognose darstellen. Die Kennzahlen verändern sich kontinuierlich und zeigen lediglich Regionen, die aus On-Chain-Sicht besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Für Anleger bedeutet das: Ein weiterer Rückgang ist nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig könnten genau diese Bereiche jene Preiszonen sein, in denen das Verhältnis zwischen Risiko und langfristiger Chance deutlich attraktiver wird.

Was jetzt über Erholung oder weiteren Druck entscheidet

Noch ist offen, ob Cardano tatsächlich in Richtung dieser Tiefzonen fällt. Sollte sich ADA oberhalb der aktuellen Unterstützungen stabilisieren und später höhere Kursniveaus erfolgreich zurückerobern, könnte auch ein späterer Einstieg deutlich mehr Sicherheit bieten.

Entscheidend bleibt nun die Frage, ob die Verkäufer die Kontrolle behalten oder ob sich erste Anzeichen einer Bodenbildung zeigen. Fällt der Druck weiter an, rückt die Zone zwischen 0,05 und 0,10 Dollar zunehmend ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Hält der Markt dagegen stand, könnte genau die aktuelle Schwächephase rückblickend als Kapitulation vor einer größeren Erholung gelten.

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