Bitcoin Prognose: Steht ein Crash auf 40.000 Dollar bevor?

Bitcoin-Prognose-Steht-ein-Crash-auf-40000-Dollar-bevor
Bitcoin Prognose: Steht ein Crash auf 40.000 Dollar bevor? (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Die Erholung des Bitcoin-Kurses im Mai hat die Hoffnung auf eine Fortsetzung des Bullenmarktes neu entfacht. Doch mit dem Start in den Juni hat sich die Stimmung spürbar eingetrübt.

Nach dem jüngsten Rücksetzer warnen einige Marktbeobachter davor, dass die Korrektur noch längst nicht beendet sein könnte. Besonders die Marke von 60.000 Dollar rückt jetzt als entscheidende Verteidigungslinie in den Mittelpunkt.

Der Krypto-Analyst Xanrox sieht die aktuelle Schwäche nicht als Überraschung. Seiner Einschätzung nach hat Bitcoin zuletzt gleich mehrere wichtige charttechnische Unterstützungen verloren. Das könnte ein Signal dafür sein, dass der Verkaufsdruck weiter zunimmt.

Warum der Doppelbruch jetzt als Warnsignal gilt

Laut der Analyse (siehe Chart unterhalb) ist Bitcoin zunächst unter einen absteigenden Trendkanal gefallen, der im Bereich von 71.000 Dollar verlief. Fast zeitgleich wurde auch der aufsteigende Kanal nach unten durchbrochen.

Screenshot
Quelle TradingView BTCUSDT Chart von Xanrox

Genau diese Kombination bewertet der Analyst als besonders kritisch. Wenn zwei bedeutende Chartstrukturen innerhalb kurzer Zeit gleichzeitig brechen, sprechen Trader häufig von einem sogenannten Doppelbruch. Solche Bewegungen gelten als Zeichen dafür, dass Käufer die Kontrolle verlieren und sich Abwärtsdynamik beschleunigen kann.

Aus Sicht von Xanrox könnte die aktuelle Korrektur deshalb erst am Anfang stehen. Anleger sollten seiner Meinung nach vorsichtig sein, bevor sie bereits auf eine nachhaltige Trendwende setzen.

Diese Kursziele stehen jetzt im Raum

Während viele Marktteilnehmer die Zone um 60.000 Dollar als starke Unterstützung ansehen, hält der Analyst einen Bruch dieser Marke für möglich. Die Region gilt als psychologisch wichtiger Bereich und hat im bisherigen Zyklus mehrfach Halt gegeben.

Sollte diese Unterstützung jedoch aufgeben, sieht Xanrox zunächst Potenzial für einen Rückgang in Richtung 48.000 Dollar. Im ungünstigsten Fall könnte die Bewegung sogar deutlich tiefer ausfallen. Als mögliche Zielzone nennt er den Bereich zwischen 40.000 und 30.000 Dollar.

Für Anleger wäre das mehr als nur eine normale Korrektur. Ein Rückfall in diese Regionen würde die Marktstimmung erheblich belasten und die Diskussion über einen längeren Bärenmarkt neu entfachen.


Auch interessant:


Warum die 60.000-Dollar-Zone jetzt alles entscheidet

Zusätzlich verweist der Analyst auf anhaltende Kapitalabflüsse im Kryptomarkt. In Phasen hoher Unsicherheit ziehen viele Investoren Liquidität ab und parken ihr Kapital vorübergehend in Bargeld oder risikoärmeren Anlagen.

Besonders umstritten ist seine Einschätzung, dass große Finanzakteure und institutionelle Marktteilnehmer inzwischen erheblichen Einfluss auf die kurzfristige Preisentwicklung ausüben könnten. Sollte der Verkaufsdruck an den Terminmärkten zunehmen, könnten starke Kursbewegungen zusätzliche Liquidationen auslösen und den Abwärtstrend verstärken.

Dennoch ist die Lage noch nicht entschieden. Die Bullen dürften die Zone um 60.000 Dollar mit aller Kraft verteidigen, da sie als wichtiges Zwischentief des aktuellen Zyklus gilt. Hält dieser Bereich, könnte sich Bitcoin stabilisieren.

Fällt er jedoch nachhaltig darunter, wächst das Risiko eines deutlich tieferen Rücksetzers. Genau deshalb entscheidet sich an dieser Marke, ob die aktuelle Schwäche nur eine Bereinigung bleibt oder sich daraus ein deutlich größerer Abverkauf entwickelt.

Teilen
Auch Interessant
Bitcoin-vor-der-Entscheidung-Marke-haelt-Kaeufer-im-Spiel
XRPAnleger-handeln-gegensaetzlich-Boerse-erreicht-297-Prozent
Cardano-Schock 16 Mio ADA weg EMURGO zieht sich zurück