Qubic schwenkt auf Dogecoin um: 32% mehr Mining-Ertrag

Qubic schwenkt auf Dogecoin um: 32% mehr Mining-Ertrag
Qubic schwenkt auf Dogecoin um: 32% mehr Mining-Ertrag (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Qubic richtet seinen Mining Betrieb neu aus und setzt jetzt vollständig auf Dogecoin. Mit dem Start von Phase 3 hat das Projekt seine bisherige Monero Komponente (XMR) entfernt und eine neue Struktur aktiviert, die Dogecoin Mining und das Training eines eigenen KI Systems parallel ermöglichen soll.

Phase 3: Qubic wechselt komplett von Monero zu Dogecoin

Laut Qubic ist die Umstellung kein kleines Update, sondern ein klarer Schnitt. Monero ist aus dem System entfernt, stattdessen steht nun Dogecoin im Mittelpunkt. Der wichtigste Punkt dabei: Die Aufgaben werden getrennt, damit sich die Rechenleistung nicht mehr gegenseitig ausbremst.

So beschreibt Qubic die neue Aufteilung: ASIC Miner laufen zu 100 Prozent für das Mining von DOGE. CPUs und GPUs werden gleichzeitig zu 100 Prozent für das Training der internen KI Plattform namens Aigarth genutzt. Damit endet das frühere Wechselmodell, bei dem Mining und KI Workloads abwechselnd Ressourcen bekamen.

Das QU Flywheel: DOGE wird zu Kaufdruck für Qubics Einheit

Ein zentrales Element ist der von Qubic beschriebene Kreislauf, mit dem die Mining Erträge in das eigene Ökosystem zurückfließen sollen. Die Idee: DOGE wird gemined, anschließend verkauft, danach wird mit dem Erlös QU zurückgekauft und an sogenannte Computors verteilt. Qubic spricht dabei von einem Flywheel Effekt, also einem sich selbst verstärkenden Mechanismus, der dauerhaft Nachfrage nach QU erzeugen soll, während gleichzeitig DOGE produziert wird.

Zusätzlich veröffentlichte Qubic erste Zahlen aus dem ersten Tag von Phase 3. Als Beispiel nennt das Team einen DG1+ ASIC mit 13 GH/s. In diesem Vergleich soll das Mining über Qubics System mehr Ertrag liefern als klassisches Pool Mining. Konkret spricht Qubic von rund 7,94 US Dollar pro Tag über Qubic gegenüber etwa 6,02 US Dollar pro Tag in traditionellen Pools, also ungefähr 32 Prozent mehr, bei gleicher Hardware.

Was bedeutet das für Dogecoin?

Für Dogecoin selbst ist die wichtigste Erkenntnis zunächst, dass Qubic jetzt tatsächlich mit Scrypt Hashrate live im Netzwerk aktiv ist. Gleichzeitig bleibt der Anteil nach den genannten Zahlen noch klein. Im Artikel wird eine Größenordnung von rund 0,086 Prozent des gesamten DOGE Hashrates genannt (2,1 TH/s im Vergleich zu 2,44 PH/s). Das reicht nicht aus, um Netzwerk Sicherheit, Blockproduktion oder möglichen Verkaufsdruck spürbar zu verändern.

Entscheidend wird daher, ob Qubic in den kommenden Wochen und Monaten skalieren kann. Wenn die DOGE Hashrate deutlich steigt, könnte das Projekt vom Experiment zu einem relevanteren Teilnehmer in der Mining Landschaft werden.

Zum Hintergrund: Vor dem Dogecoin Fokus nutzte Qubic Monero Mining als Proof of Concept für sein Modell von Useful Proof of Work, bei dem Rechenleistung externe Erträge erzeugen und anschließend zurück ins eigene System geleitet werden soll. Qubic behauptet, in dieser Phase zeitweise bis zu 45 Prozent der Monero Hashrate erreicht und tausende Blöcke gefunden zu haben, inklusive einer öffentlich demonstrierten 51 Prozent Übernahme.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der DOGE Kurs laut Artikel bei rund 0,09791 US Dollar.

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