JPMorgan: Strategy könnte 2026 Bitcoin für 30 Mrd. kaufen

JPMorgan: Strategy könnte 2026 Bitcoin für 30 Mrd. kaufen
JPMorgan: Strategy könnte 2026 Bitcoin für 30 Mrd. kaufen (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Die Bitcoin-Strategie von Michael Saylor könnte dieses Jahr noch einmal deutlich an Tempo gewinnen. Analysten von JPMorgan schätzen, dass das Unternehmen Strategy bei gleichbleibendem Kauf-Rhythmus 2026 Bitcoin im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar einsammeln könnte. Damit würde Strategy seine ohnehin schon aggressiven Zukäufe weiter hochfahren.

JPMorgan: Käufe könnten auf 30 Milliarden Dollar steigen

Laut der Analyse hat Strategy seit Jahresbeginn bereits 145.834 BTC gekauft, das entspricht ungefähr 11 Milliarden US-Dollar. JPMorgan hebt dabei hervor, dass ein großer Teil dieser Käufe stattfand, als Bitcoin noch unter dem geschätzten durchschnittlichen Einstandspreis des Unternehmens von etwa 75.000 US-Dollar lag. Mit anderen Worten: Strategy hat offenbar besonders dann zugeschlagen, wenn der Kurs schwächer war.

Wenn dieses Tempo hochgerechnet wird, könnten die Bitcoin-Käufe 2026 über den Summen der beiden Vorjahre liegen. In 2024 und 2025 lagen die jährlichen Zukäufe laut JPMorgan jeweils bei rund 22 Milliarden US-Dollar, die 30 Milliarden wären also eine klare Steigerung.

Kein starrer Plan: Strategy kauft, wenn Preis und Finanzierung passen

Der Kernpunkt der Bank ist weniger die Größe der Bestände, sondern die Geschwindigkeit. Das Analystenteam um Nikolaos Panigirtzoglou sieht Anzeichen dafür, dass Strategy die Käufe im April erneut beschleunigt hat. Dabei gehe es nicht um einen festen Zeitplan, sondern um Gelegenheiten: Kaufen, wenn der Markt schwächelt und wenn sich Geld gut beschaffen lässt.

Ein wichtiger Hebel ist laut Berichten die Bewertung der Aktie im Vergleich zum inneren Wert. JPMorgan zufolge liegt die Prämie zum Net Asset Value zuletzt bei rund 26%. So eine Prämie kann Kapitalmaßnahmen attraktiver machen, weil Strategy dann über Aktien oder bestimmte Finanzierungsformen Geld zu Bedingungen einsammeln kann, die andere Firmen mit Bitcoin in der Bilanz so nicht haben. Das frische Kapital kann anschließend wieder in Bitcoin fließen.

Wachsende Bestände, aber auch wachsende Verpflichtungen

Strategy selbst meldete Anfang Mai, dass das Unternehmen zum 3. Mai insgesamt 818.334 BTC hielt. Das entspricht einem Plus von 22% seit Jahresbeginn. Gleichzeitig wurden laut Unternehmensangaben 11,68 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr eingesammelt. Eine zentrale Rolle spielt dabei STRC: Allein darüber seien 5,58 Milliarden US-Dollar zusammengekommen. Zudem wurden auf Vorzugsaktien kumuliert Dividenden von rund 692,5 Millionen US-Dollar erklärt und gezahlt.

CEO Phong Le betonte in diesem Zusammenhang, die Bitcoin-Adoption nehme weiter zu und das Thema „Digital Credit“ entwickle sich stark. CFO Andrew Kang bezeichnete das Vorzugsaktien-Modell als tragende Säule der Kapitalstruktur und verwies darauf, dass Strategy die Dividendenpflichten bislang zuverlässig bedient habe, über 23 Ausschüttungen hinweg.

Genau hier liegt aber auch der Haken: Größere Bitcoin-Käufe bedeuten auch größere laufende Verpflichtungen. Strategy meldete für das erste Quartal einen Nettoverlust von 12,54 Milliarden US-Dollar, ausgelöst vor allem durch einen nicht realisierten Buchverlust auf digitale Vermögenswerte in Höhe von 14,46 Milliarden US-Dollar. In den Unterlagen wird außerdem darauf hingewiesen, dass Dividenden auf bestimmte, „perpetual“ Vorzugsaktien dauerhaft gezahlt werden müssen und zukünftige Verpflichtungen dazu führen könnten, dass das Unternehmen entweder Stammaktien oder sogar Bitcoin verkaufen muss.

Zusätzliche Aufmerksamkeit bekam das Thema, nachdem Michael Saylor angedeutet hatte, Strategy könne im Zweifel auch Bitcoin verkaufen, um Vorzugsdividenden zu bedienen. Später brachte er die grundsätzliche Linie dennoch knapp auf den Punkt: mehr Bitcoin kaufen als verkaufen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Bitcoin-Kurs bei 79.934 US-Dollar.

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