Der Krypto Analyst Kevin, online bekannt als „Kev Capital TA“, kauft nach eigener Aussage wieder Dogecoin. Der Grund: Der Kurs ist auf ein Niveau zurückgefallen, das er als wichtige langfristige Unterstützungszone einstuft, rund um 0,095 US Dollar.
Warum die Zone um 0,095 US Dollar für Dogecoin so wichtig ist
In einem Video vom 20. April erklärte Kevin, dass Dogecoin mit dem Rückgang von seinem Zyklushoch im Dezember 2024 bei etwa 0,49 US Dollar nun ein Kursziel erreicht habe, das er seit Monaten beobachtet. Konkret geht es um das sogenannte „Measured Move“ Ziel aus einer bearischen Flaggenformation im Wochenchart. Dieses Ziel liege, laut ihm, ziemlich genau bei 0,095 US Dollar.
Für Kevin ist diese Marke aber nicht nur ein rein technisches Ziel. Er betont, dass derselbe Bereich in der Vergangenheit immer wieder eine entscheidende Rolle gespielt habe, mal als Unterstützung, mal als Widerstand. Er verweist unter anderem auf den Sommer 2024, als Dogecoin in einer ähnlichen Zone drehte und später stark anzog. Auch in 2022, 2023 und Anfang 2024 habe der Bereich mehrfach als relevante Preiszone fungiert.
Kein klares Boden Signal, der Blick bleibt auf Bitcoin
Trotz seiner Käufe spricht Kevin nicht von einem bestätigten langfristigen Tief. Seine Einschätzung hängt stark davon ab, wie sich Bitcoin in den kommenden Wochen verhält. Er macht klar, dass Altcoins aus seiner Sicht nicht unabhängig laufen, sondern dem übergeordneten Markttrend folgen, den Bitcoin vorgibt.
Kevin sagt, er habe eine erste Position eröffnet und wolle schrittweise weiter aufbauen, aber nur, wenn der Markt ihm dafür die Gelegenheit gibt. Sollte Bitcoin noch einmal deutlich tiefer gehen, könne er sich vorstellen, Dogecoin langsam weiter zu kaufen, auch wenn der Kurs dabei in Richtung 0,08, 0,07, 0,06 oder sogar 0,05 US Dollar rutscht.
Welche Hürden Dogecoin jetzt überwinden müsste
Kurzfristig sieht Kevin erste positive Signale, zum Beispiel eine bessere Entwicklung beim Money Flow, Kaufsignale und eine freundlichere Lage bei Indikatoren wie Stochastic RSI und LMACD auf niedrigeren Zeitebenen. Trotzdem warnt er davor, daraus schon eine echte Trendwende abzuleiten. Er spricht eher von einer Gegenbewegung innerhalb eines insgesamt schwächeren Marktumfelds.
Im Wochenchart müsse Dogecoin laut ihm zunächst wichtige gleitende Durchschnitte zurückerobern, insbesondere im Bereich knapp oberhalb von 0,11 US Dollar. Darüber sieht er weitere Widerstände, je nach Durchschnittslinie, in Zonen um 0,136, 0,147 und 0,161 US Dollar. Im Monatschart wirke das Bild noch angeschlagen: Dogecoin habe erstmals überhaupt unter der 100 EMA geschlossen und mehrere Momentum Signale seien aus seiner Sicht noch nicht so weit „zurückgesetzt“, wie er es typisch für ein echtes Bärenmarkt Ende erwartet.
Sein Fazit: Den Markt vorerst weiter als Bärenmarkt behandeln und Rallys eher als Gegenbewegungen sehen, bis klare Bestätigungen folgen. Ein mögliches „echtes“ Zyklus Tief verortet er, falls sich historische Muster wiederholen, eher im Zeitraum Juli bis Oktober. Zum Zeitpunkt der Aussage lag DOGE bei rund 0,09558 US Dollar.