Bitcoin: Was ist in den letzten 24 Stunden passiert? 10 wichtige News zwischen ETF-Comeback und Crash-Gefahr

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Bitcoin: Was ist in den letzten 24 Stunden passiert? 10 wichtige News zwischen ETF-Comeback und Crash-Gefahr (Foto KI generiert)
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Die vergangenen 24 Stunden haben gleich mehrere wichtige Entwicklungen für Bitcoin gebracht. Nach fast 910 Millionen Dollar ETF-Abflüssen innerhalb von zwei Wochen fließen plötzlich wieder 527 Millionen Dollar zurück. Gleichzeitig öffnen deutsche Banken ihren Kunden neue Zugänge zu Kryptowährungen. Doch der Bitcoin-Kurs reagiert bislang enttäuschend und fällt nach einem gescheiterten Anlauf auf 83.000 Dollar zurück.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin-ETFs feiern ein Comeback: Nach zwei Wochen mit hohen Abflüssen kehren 527 Millionen Dollar zurück. BlackRock führt mit 665 Millionen Dollar.
  • Banken treiben Krypto voran: Sparkassen starten den Handel, JPMorgan erweitert seine Ethereum-Aktivitäten und BlackRock plant einen weiteren Bitcoin-Fonds.
  • Kurs bleibt unter Druck: Bitcoin scheitert an 83.000 Dollar und fällt auf rund 81.700 Dollar. Unter 80.000 Dollar drohen weitere Liquidationen.

BlackRock sorgt für ETF-Comeback – und plant bereits den nächsten Fonds

1. Bitcoin-ETFs drehen kräftig ins Plus: Am Montag verzeichneten die amerikanischen Spot-ETFs Nettozuflüsse von 526,7 Millionen Dollar. Es war der bislang stärkste Handelstag im Oktober.

2. BlackRock dominiert: Allein IBIT sammelte 665,2 Millionen Dollar ein. Fidelity und Grayscale verloren zusammen dagegen rund 139 Millionen Dollar. Die Nachfrage konzentriert sich damit auffällig stark auf BlackRock.

3. Neuer Bitcoin-ETF geplant: BlackRock beantragte den iShares Bitcoin Managed Protect ETF. Das Produkt soll Kursverluste begrenzen, deckelt dafür allerdings auch mögliche Gewinne. Eine Zulassung steht noch aus.

Für Bitcoin sind die Entwicklungen ermutigend: Nach anhaltenden Abflüssen kehrt institutionelles Kapital zurück. Entscheidend bleibt, ob daraus eine längere Zuflussserie entsteht.

Sparkassen, Deutsche Bank und JPMorgan: Krypto erreicht den Bankensektor

4. Sparkassen starten Kryptohandel: Seit Montag können Kunden erster teilnehmender Sparkassen Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und Polygon in ihrer Banking-App handeln. Pro Order fallen 0,99 Euro zuzüglich Spread an. Nicht alle Sparkassen sind bereits dabei.

5. Deutsche Bank bereitet Kryptoverwahrung vor: Der geplante institutionelle Verwahrdienst soll in den kommenden Wochen starten. Ein bereits erfolgter Marktstart ist nicht bestätigt.

6. JPMorgan bringt JPM Coin auf Ethereum: Der Dollar-Einlagentoken erweitert den Einsatz von Blockchain-Technologie im institutionellen Zahlungsverkehr. Das Angebot richtet sich zunächst an zugelassene Kunden.

Diese Nachrichten zeigen, dass Kryptowährungen zunehmend Bestandteil traditioneller Finanzdienstleistungen werden. Zusätzliche Handelsangebote garantieren allerdings keine unmittelbar steigenden Kurse.

Bitcoin bei 82.000 Dollar: Warum trotz positiver Nachrichten Gefahr droht

7. Strategy kauft erneut: Michael Saylors Unternehmen erwarb 267 BTC für 22,1 Millionen Dollar. Gleichzeitig investierte Strategy 193,1 Millionen Dollar in STRC-Rückkäufe.

8. Bitcoin scheitert an 82.000 Dollar: Trotz der ETF-Zuflüsse fällt BTC auf rund 81.500 Dollar zurück. Die Käufer konnten den Widerstand bislang nicht überwinden.

9. Bitfinex warnt vor Liquidationen: Laut dem aktuellen Marktüberblick könnte ein Rückgang unter 79.821 Dollar zusätzliche gehebelte Long-Positionen gefährden. Die Schwelle ist ein Analyseszenario, keine garantierte Liquidationsgrenze.

10. US-Wirtschaftsdaten rücken näher: Arbeitslosenanträge am Donnerstag und Einkaufsmanagerindizes am Freitag könnten die Zinserwartungen verändern. Auch anstehende Quartalszahlen großer Technologieunternehmen bleiben relevant.

Die Bilanz der letzten 24 Stunden ist grundsätzlich bullisch: Wall Street investiert wieder kräftig, während Banken ihre Krypto-Angebote ausbauen. Doch erst ein Ausbruch über 83.000 und anschließend 85.000 Dollar würde diese Stärke im Bitcoin-Kurs bestätigen. Unter 80.000 Dollar bleibt dagegen die Gefahr einer weiteren Verkaufswelle bestehen.

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