Bitcoin-Großinvestor: Strategy kauft weitere 592 BTC

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Strategy hat laut einem Beitrag von Michael Saylor auf X wieder Bitcoin für die Firmenkasse gekauft. Im Bericht ist von 592 bis 593 BTC die Rede. Genannt werden Kosten von rund 39,8 Millionen US-Dollar. Der Kauf ist im Vergleich zu früheren großen Tranchen eher klein. Trotzdem ist er wichtig, weil es der 100. Bitcoin-Kauf seit Start der Strategie im Jahr 2020 sein soll.

Seit 2020 baut Strategy seinen Bitcoin-Bestand Schritt für Schritt aus. Laut Bericht gab es bisher nur einen einzigen Verkauf. Der soll im Dezember 2022 passiert sein, als der Markt in einer schwachen Phase war. Seitdem habe das Unternehmen weiter regelmäßig nachgelegt.

So groß ist der Bestand inzwischen

Nach dem aktuellen Kauf soll Strategy insgesamt 717.722 BTC halten. Das wären knapp 3,6 Prozent der zirkulierenden Bitcoin-Menge. “Zirkulierend” heißt: Coins, die schon im Umlauf sind und nicht erst in Zukunft durch Mining entstehen. Als Referenz für öffentliche Bestände wird im Bericht auch eine Übersicht von BitcoinTreasuries.net genannt.

Der Bericht nennt außerdem eine Gesamtinvestition von 54,56 Milliarden US-Dollar. Der aktuelle Wert werde auf 46,48 Milliarden US-Dollar geschätzt. Daraus ergäbe sich ein Buchverlust von etwa 15 Prozent. Das sind Momentaufnahmen. Der Wert ändert sich mit dem Bitcoin-Preis.

Finanzierung über ein ATM-Programm

Die Finanzierung soll über Verkäufe aus einem “ATM”-Programm gelaufen sein. ATM steht für “at-the-market”. Das bedeutet: Das Unternehmen kann Aktien nach und nach am Markt platzieren, statt alles auf einmal in einer großen Ausgabe zu verkaufen. Laut Bericht geht das aus einem Dokument für die US-Börsenaufsicht hervor.

  • Zeitraum: Der Kauf soll zwischen dem 17. und 22. Februar erfolgt sein.
  • Preisniveau: Im Bericht wird ein Kostenansatz von 67.286 US-Dollar pro BTC erwähnt.
  • Marktbewegung: Bitcoin soll danach rund 4 Prozent darunter gelegen haben.

Warum das Thema die Branche bewegt

Strategy gilt als bekanntestes Beispiel für eine “Bitcoin-Treasury”-Strategie. Damit ist gemeint: Eine Firma hält Bitcoin als Teil ihrer Reserve, ähnlich wie Cash oder Anleihen. Das ist wichtig, weil es zeigt, wie stark Unternehmen Risiko und Chance bei Krypto unterschiedlich bewerten. Man muss aber beachten: Solche Modelle hängen oft an Finanzierung, Zinsen und der Stimmung am Markt.

Mehr Kontext zu Strategy und Firmenkäufen von Bitcoin gibt es auch hier: Strategy kauft weitere Bitcoin trotz Gegenwind, MicroStrategy stockt Bitcoin-Bestände weiter auf und Bitcoin als Unternehmen kaufen.

Bitmine setzt laut Bericht auf Ethereum

Der Bericht zieht noch einen zweiten Vergleich: Bitmine, ein Mining-Unternehmen, soll eine Ethereum-Treasury-Strategie verfolgen. Genannt werden 51.162 ETH Zukauf in der letzten Woche und ein Gesamtbestand von 4.422.659 ETH. Ein großer Teil davon soll im Staking gebunden sein. Staking bedeutet: Coins werden im Netzwerk hinterlegt, um Transaktionen abzusichern. Dafür gibt es meist eine Art laufende Vergütung. Wie hoch diese ausfällt, hängt von Regeln des Netzwerks und vom Markt ab.

Unterm Strich zeigt der 100. Kauf vor allem eins: Strategy bleibt laut Bericht konsequent bei Bitcoin. Gleichzeitig bleibt das Risiko sichtbar, weil die Bewertung stark am Kurs hängt und die Finanzierung über Kapitalmarkt-Instrumente laufen kann.

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