Bitcoin-Woche: Iran-Krise, Fed & Krypto-Starts im Fokus

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Der Kryptomarkt startet in die neue Woche mit dem Blick nach oben auf die Makrolage. Zwar stehen mehrere wichtige Termine und Produktstarts in der Branche an, doch die entscheidenden Impulse dürften weiterhin von der geopolitischen Lage rund um Iran und von der US Notenbank kommen.

Makro bleibt der wichtigste Treiber

Laut Reuters bereitet sich das Pentagon auf mögliche wochenlange Bodeneinsätze im Iran vor, auch wenn Präsident Trump diese Pläne bislang nicht offiziell genehmigt haben soll. Die Nachrichtenlage blieb am Wochenende angespannt, zusätzlich wurde berichtet, Trump habe die Idee ins Spiel gebracht, Irans Ölterminal auf der Kharg Insel zu übernehmen, während zugleich weiter über Diplomatie gesprochen werde.

Der Ölpreis reagierte bereits deutlich. Brent schloss am vergangenen Freitag bei 112,57 US Dollar, ein Tagesplus von 4,2 Prozent. Steigende Energiepreise erhöhen den Druck auf die Märkte, weil sie Inflation anheizen können, während die Konjunktur gleichzeitig an Schwung verlieren könnte.

Besonders im Fokus steht deshalb Fed Chef Jerome Powell, der am Montag, 30. März, in Harvard spricht. Anleger achten auf jedes Signal, wie die Fed den aktuellen, ölgetriebenen Preisschock bewertet. Für Krypto gilt wie zuletzt: Jede Eskalation im Iran Konflikt oder eine Änderung bei Powells Ausblick kann schnell auf Risikoanlagen durchschlagen, also auch auf Bitcoin und Altcoins.

Diese Krypto Termine sind diese Woche wichtig

Auf der Protokollseite rückt Aave in den Mittelpunkt. Das Projekt will Aave V4 auf dem Ethereum Mainnet aktivieren. Laut den bisherigen Vorschlägen soll der Start bewusst vorsichtig erfolgen, mit Fokus auf Sicherheit, eher konservativen Risikoparametern und einem zunächst begrenzten Setup.

Für Ethereum ist weniger ein einzelner Tag entscheidend, sondern das Gesamtbild. Die Entwicklerkonferenz EthCC[9] beginnt am 30. März in Cannes und läuft bis zum 2. April. Rundherum gibt es weitere Veranstaltungen, darunter am 31. März „The Agora“, ein Treffen mit institutionellem Schwerpunkt, bei dem es um Marktinfrastruktur, Effizienz im operativen Betrieb und Kapitalallokation geht.

Bei Jupiter steht Produktausbau im Vordergrund. Das neue Angebot namens Offerbook befindet sich in einer privaten Beta mit offener Registrierung. Die Idee ist klar formuliert: Onchain Finanzprodukte brauchen auch Onchain Kredite. Geplant sind zeitbasierte Peer to Peer Darlehen ohne preisbasierte Liquidationen. Nutzer können feste Laufzeiten definieren und Konditionen wie Sicherheiten, Zinssatz, Kreditgröße und Dauer individuell festlegen.

Sushi bereitet währenddessen den Einstieg in den Derivatebereich weiter vor. Offiziell ist der Start für Perpetual Futures am 2. April angekündigt. Auf der Sushi Website gibt es bereits eine eigene Perps Seite mit Warteliste. Das ist relevant, weil Perps zu den umsatzstärksten Segmenten im Kryptohandel zählen und Sushi Derivate schon länger als strategischen Schwerpunkt positioniert.

Auch FTX rückt wieder in den Fokus, weil neues Geld in Bewegung kommt. Der FTX Recovery Trust will am 31. März seine vierte Auszahlung starten, insgesamt rund 2,2 Milliarden US Dollar für berechtigte Gläubiger, die die notwendigen Schritte abgeschlossen haben. Die Auszahlung soll über BitGo, Kraken oder Payoneer erfolgen, voraussichtlich innerhalb von ein bis drei Bankarbeitstagen. Für den Markt bleibt die Kernfrage, ob ein Teil dieses Kapitals später wieder in den Kryptohandel zurückfließt.

Zusätzlich steht ein Token Start an: Based, eine auf Hyperliquid basierende DEX, bringt am 30. März seinen Token an den Markt. KuCoin hat den Handel BASED/USDT für 10:00 UTC am Montag angesetzt, Auszahlungen sollen einen Tag später starten. KuCoin beschreibt Based als nicht verwahrende DeFi SuperApp, die Krypto, Aktien, Rohstoffe und Zahlungsfunktionen miteinander verbindet.

Marktlage zum Wochenstart

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarkts bei rund 2,32 Billionen US Dollar. Entscheidend für die nächsten Tage dürfte sein, ob die Makrothemen, Ölpreisschock, Iran Nachrichten und Fed Signale, Risikoassets weiter belasten oder ob die geplanten Krypto Events kurzfristig für eigene Impulse sorgen.

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