Noch vor einer Woche lag sein Bitcoin-Ziel bei 30.000 Dollar. Jetzt hat Crypto₿IRB seine Einschätzung komplett gedreht und erklärt den Bärenmarkt für beendet. Der Grund ist kein einzelner Kurssprung: Bitcoin hat eine entscheidende Langfristlinie zurückerobert, die Marktbreite zieht massiv an und selbst der 200-Tage-Trend beginnt sich nach oben zu drehen.
Bei aktuell rund 78.000 Dollar rückt damit vor allem eine Marke in den Fokus: 83.000 Dollar könnten darüber entscheiden, wie schnell aus der technischen Trendwende ein deutlich stärkerer Bullenmarkt wird.
Dieses seltene 69.000-Dollar-Signal hat alles verändert
Der wichtigste Auslöser für den Meinungswechsel liegt laut Crypto₿IRB beim 200-Tage-Durchschnitt. Bitcoin konnte diese langfristige Trendlinie im Bereich von rund 69.000 Dollar auf Wochenbasis zurückerobern.
Laut dem Analysten war es das erste entsprechende Signal seit dem Markthoch vom Oktober 2025. Genau diese Art von Rückeroberung sei in vergangenen Zyklen wiederholt in der Nähe größerer Bitcoin-Böden aufgetreten.
Das Entscheidende ist dabei nicht nur, dass Bitcoin kurzfristig über dieser Linie notiert. Noch vor wenigen Tagen hatte Crypto₿IRB gewarnt, dass ein Überschreiten des 200-Tage-Durchschnitts allein nicht ausreiche, solange die Trendlinie selbst weiter falle.
Genau dieses Bild verändert sich nun: Der 200-Tage-Trend beginnt laut seiner Analyse erstmals seit mehr als einem Jahr wieder nach oben zu drehen. Für ihn ist das die eigentliche Trennlinie zwischen Bären- und Bullenmarkt.
Auch die Kursentwicklung unterstützt diese These. Mitte August notierte Bitcoin zeitweise noch unter 65.000 Dollar. Wenige Tage später wurde bereits die Marke von 80.000 Dollar attackiert. Ende August hält sich BTC weiterhin um 78.000 Dollar und damit deutlich oberhalb der entscheidenden 200-Tage-Zone.
Jetzt steigt nicht mehr nur Bitcoin – und genau das macht den Unterschied
Noch stärker wird der bullische Case durch die sogenannte Marktbreite. Sie zeigt, ob lediglich Bitcoin steigt oder ob immer mehr Kryptowährungen gleichzeitig in einen Aufwärtstrend wechseln.
Vor rund einer Woche lagen laut Crypto₿IRB lediglich 13 Prozent der beobachteten Coins über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Inzwischen sind es rund 32 Prozent. Gleichzeitig erreichten bei einer weiteren Auswertung rund 70 Prozent der Coins ihren Bereich oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts und etwa 80 Prozent den Bereich oberhalb ihrer 20-Tage-Linie.
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Weitere InformationenDas verändert die Qualität der Erholung. Wenn Bitcoin allein nach oben schießt, kann der Anstieg vergleichsweise schnell wieder zusammenbrechen. Werden dagegen immer mehr Coins vom gleichen Trend erfasst, verteilt sich die Kaufkraft auf einen wesentlich größeren Teil des Marktes. Genau diese Ausweitung bezeichnet Crypto₿IRB als eines der entscheidenden Merkmale eines echten Regimewechsels.
Auch eine unabhängige technische Untersuchung von 90 Krypto-Assets zeigte zuletzt eine ungewöhnlich breite Erholung: Am 23. August lagen 88 der untersuchten Assets über ihrem 20-Tage-Durchschnitt und 86 über der 50-Tage-Linie. 58 von 90 notierten bereits über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Das spricht ebenfalls dafür, dass die Erholung längst nicht mehr ausschließlich von Bitcoin getragen wird.
Für Crypto₿IRB ergibt sich daraus eine Kombination mehrerer Signale: Kursstärke, steigendes Volumen, erhöhte Volatilität, mehr Zeit oberhalb langfristiger Durchschnitte und eine deutlich bessere Marktbreite. Genau diese Kombination hatte er zuvor auf der Unterseite als Begründung für den Bärenmarkt verwendet. Nun drehen dieselben Faktoren in die andere Richtung.
83.000 Dollar wird jetzt zur entscheidenden Hürde
Trotz seines deutlichen Meinungswechsels erwartet der Analyst keinen geradlinigen Anstieg. Gerade die ersten Monate eines neuen Bullenmarktes könnten extrem volatil bleiben.
Kurzfristige Rücksetzer bis in den Bereich von 70.000 Dollar wären nach seiner Einschätzung deshalb nicht automatisch ein neues Bärensignal. Solange die zurückeroberte Trendstruktur nicht wieder nachhaltig verloren geht, könnten solche Bewegungen vielmehr Teil der frühen Konsolidierungsphase sein.
Warum der Bullenmarkt laut Analyst jetzt zurück ist
Fünf technische Bausteine erklären den Wechsel vom 30.000-Dollar-Bärenziel zum bullischen Szenario. Tippe auf ein Signal, um seine Bedeutung zu sehen.
Vom Bärenmarkt zur Trendwende
schematische EinordnungMarktbreite explodiert
Anteil über MANicht mehr nur Bitcoin steigt. Immer mehr Coins wechseln gleichzeitig auf die bullische Seite ihrer Trendlinien.
200-Tage-Linie zurückerobert
Bitcoin schloss auf Wochenbasis wieder über der langfristigen Zone um 69.000 Dollar. Laut Analyst trat ein vergleichbares Muster an früheren Zyklusböden auf.
Preis, Marktbreite, Momentum und die Richtung des 200-Tage-Trends bestätigen sich gegenseitig.
Rücksetzer Richtung 70.000 Dollar wären laut Analyst in einer frühen Bullenphase möglich. Hoher Hebel bleibt riskant.
Auf der Oberseite wartet dagegen die wesentlich spannendere Marke. Crypto₿IRB bezeichnet 83.000 Dollar als die aktuell entscheidende Hürde. Bitcoin handelt derzeit rund 5.000 Dollar darunter. Ein überzeugender Ausbruch über diese Zone würde damit nicht nur ein weiteres lokales Hoch markieren. Er könnte auch bestätigen, dass die Erholung oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts tatsächlich in eine größere Aufwärtsstruktur übergeht.
Genau deshalb ist der abrupte Meinungswechsel des Analysten so bemerkenswert. Statt an seinem früheren Kursziel von 30.000 Dollar festzuhalten, reagiert er auf eine völlig veränderte technische Lage. Sein neuer Blick ist klar bullisch, allerdings nicht sorglos: Rücksetzer bleiben wahrscheinlich, hohe Hebel bleiben gefährlich und 83.000 Dollar müssen erst noch überwunden werden.
Der Bärenmarkt ist nach seiner Methodik bereits gekippt. Jetzt entscheidet sich an der Zone um 83.000 Dollar, ob Bitcoin daraus den nächsten großen Angriff nach oben starten kann.
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