Bitcoin-ETFs sammeln 424 Millionen Dollar in drei Tagen – doch der BTC-Kurs fällt wieder unter 80.000 Dollar

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Bitcoin-ETFs sammeln 424 Millionen Dollar in drei Tagen – doch der BTC-Kurs fällt wieder unter 80.000 Dollar (Foto KI generiert)
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Das Wichtigste in Kürze

  • Dritter Zuflusstag in Folge: US-Spot-Bitcoin-ETFs verbuchten am 28. Oktober laut Farside Nettozuflüsse von 137,3 Millionen Dollar.
  • BlackRock dominiert: Allein 136 Millionen Dollar flossen in den iShares Bitcoin Trust (IBIT). Insgesamt kamen seit Montag 423,6 Millionen Dollar zusammen.
  • Bitcoin bleibt unter Druck: Trotz der positiven ETF-Daten fiel BTC am Donnerstagmorgen zeitweise unter 80.000 Dollar. Die jüngste Erholung steht damit erneut auf dem Prüfstand.

Während Bitcoin wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 80.000 Dollar rutscht, setzen Anleger ihre Käufe über US-Spot-Bitcoin-ETFs fort. Neue Daten von Farside Investors zeigen für Mittwoch Zuflüsse von 137,3 Millionen Dollar. Damit verzeichnen die Fonds bereits den dritten positiven Handelstag in Folge.

Doch der Kursrückgang zeigt: Die wieder anziehende ETF-Nachfrage reicht bislang nicht aus, um Bitcoin nachhaltig nach oben zu treiben.

BlackRock sammelt weitere 136 Millionen Dollar ein

Der Blick auf die einzelnen Fonds zeigt, wer hinter dem jüngsten Zuflusstag steht.

BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) verbuchte am 28. Oktober Nettozuflüsse von 136 Millionen Dollar. Damit entfielen rund 99 Prozent der gesamten Tageszuflüsse auf den größten Bitcoin-ETF.

Lediglich Bitwise steuerte mit seinem BITB weitere 1,3 Millionen Dollar bei.

Fidelitys FBTC und die übrigen erfassten Fonds meldeten keine Nettoveränderung.

Für BlackRock setzt sich damit eine bemerkenswerte Serie fort: Bereits am Montag flossen 110,3 Millionen Dollar in IBIT, am Dienstag weitere 151,5 Millionen Dollar.

Innerhalb von drei Handelstagen sammelte der Fonds somit 397,8 Millionen Dollar ein.

424 Millionen Dollar Zuflüsse – doch die vorherigen Verluste sind noch nicht ausgeglichen

Insgesamt ergibt sich für die US-Spot-Bitcoin-ETFs seit Montag ein Nettozufluss von 423,6 Millionen Dollar.

Das ist ein positives Signal, nachdem Anleger am 22. und 23. Oktober zusammen 773,5 Millionen Dollar abgezogen hatten.

Allerdings wurden von diesen Abflüssen bislang nur rund 55 Prozent wieder ausgeglichen.

Über die vergangenen fünf Handelstage ergibt sich damit weiterhin ein Minus von rund 349,9 Millionen Dollar.

Hinzu kommt, dass die jüngsten Zuflüsse stark auf BlackRock konzentriert sind. Eine breitere Beteiligung weiterer Fonds würde die Erholung zusätzlich stützen.

Bitcoin unter 80.000 Dollar: Warum jetzt neue Käufer gebraucht werden

Die US-Notenbank hat am Mittwoch ihren Leitzins wie erwartet bei 3,75 bis 4,00 Prozent belassen. Zwei Mitglieder des Ausschusses sprachen sich allerdings für eine Zinserhöhung aus. Die weiterhin erhöhten Inflationsrisiken sorgen somit für Unsicherheit.

Bitcoin konnte seine zwischenzeitliche Erholung über 81.000 Dollar nicht verteidigen und fiel am Donnerstagmorgen zeitweise auf rund 79.700 Dollar.

Damit steht erneut die Unterstützungszone zwischen 79.000 und 80.000 Dollar im Mittelpunkt.

Hält dieser Bereich, könnte BTC zunächst 81.300 und anschließend 82.000 Dollar zurückerobern. Oberhalb davon warten die Widerstände bei 83.700 und 85.000 Dollar.

Fällt Bitcoin dagegen nachhaltig unter 79.000 Dollar, würde das Risiko eines Rücksetzers in Richtung 77.600 Dollar zunehmen.

Die ETF-Käufer liefern den Bitcoin-Bullen weiterhin Unterstützung. Doch solange BTC die Marke von 80.000 Dollar nicht dauerhaft verteidigt und über 82.000 Dollar ausbricht, bleibt die jüngste Erholung gefährdet. Entscheidend wird nun, ob BlackRock und weitere Fonds auch nach der Fed-Entscheidung neue Zuflüsse verzeichnen.

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