Tom Lee: Steht Ethereum vor Trendwende nach Krypto-Winter?

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Tom Lee glaubt, dass Ethereum kurz davor stehen könnte, die lange Schwächephase am Kryptomarkt hinter sich zu lassen. Auf einer Konferenz in Hongkong erklärte der Marktstratege, mehrere Signale deuteten darauf hin, dass der jüngste Abverkauf an Kraft verliert und eine Trendwende näher rückt.

Tom Lee sieht starke Parallelen zu früheren Börsencrashs

Lee sprach auf der Futu Expo 2026 in Hongkong vom 13. bis 14. März und bezog sich dabei auf eine Analyse von Tom DeMark, einem bekannten Marktbeobachter und Berater bei Bitmine. DeMark sieht auffällige Ähnlichkeiten zwischen dem Kursverlauf von Ethereum in den letzten Monaten und zwei großen Rückgängen im S and P 500, nämlich dem Crash von 1987 und der Korrektur im Jahr 2011.

Laut Lee liegt die Übereinstimmung mit dem Muster von 1987 bei rund 93 Prozent. Wenn dieser Vergleich zutrifft, könnte Ethereum bereits am 7. März seinen Tiefpunkt gesehen haben. Wenn eher das 2011er Muster passt, dann würde der Markt laut Lee gerade jetzt dabei sein, einen Boden auszubilden. Seine Schlussfolgerung fällt in beiden Fällen ähnlich aus, er geht davon aus, dass man sich am Tiefpunkt befindet oder die Krypto Winter Phase gerade verlässt.

Realized Price als zweites Signal für eine mögliche Bodenbildung

Lee stützte seine Einschätzung nicht nur auf Chartmuster. Er verwies auch auf den sogenannten Realized Price, eine On Chain Kennzahl, die grob gesagt den durchschnittlichen Anschaffungspreis der Coins widerspiegelt, basierend auf ihrer letzten Blockchain Bewegung. Für Ethereum liege dieser Wert laut Lee aktuell bei 2.241 US Dollar.

Entscheidend sei, wie stark der ETH Kurs in früheren Tiefphasen unter diesen Wert gefallen ist. 2022 lag Ethereum zeitweise rund 39 Prozent unter dem Realized Price. 2025 reichte bereits ein Abschlag von 21 Prozent, bevor eine Erholung einsetzte. Derzeit liege Ethereum bei etwa 22 Prozent unter dem Realized Price, also in einem Bereich, der historisch bereits als Wendepunkt gedient habe.

Lee argumentiert daher, dass es für eine Stabilisierung nicht zwingend perfekte makroökonomische Bedingungen oder eine neue große Story braucht. Aus seiner Sicht reicht es, wenn der Markt erneut jene Phase von Druck und Verlusten erlebt, die in der Vergangenheit oft das Ende eines Abwärtstrends markiert hat.

Blick auf die Langfrist Performance, aber der Kurs bleibt angeschlagen

Zum Schluss erinnerte Lee daran, dass Ethereum trotz der aktuellen Schwäche über viele Jahre hinweg extrem stark gelaufen ist. Über zehn Jahre gerechnet habe ETH laut ihm rund 49.000 Prozent zugelegt, also etwa 490 mal. Zum Vergleich nannte er Bitcoin mit rund 11.000 Prozent im selben Zeitraum und Nvidia als eine der stärksten US Aktien, die etwa 65 mal gestiegen sei.

Zum Zeitpunkt des Berichts wurde Ethereum bei etwa 2.147 US Dollar gehandelt.

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