Ripple-Insider David Schwartz unterstützt Deaton mit XRP-Spende

Ripple-Insider David Schwartz unterstützt Deaton mit XRP-Spende
Ripple-Insider David Schwartz unterstützt Deaton mit XRP-Spende (Foto KI generiert)
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Eine kleine Nachricht auf X sorgt in der XRP-Community für Aufmerksamkeit: David Schwartz, früherer CTO von Ripple und einer der bekanntesten Köpfe rund um XRP, hat John Deaton im US-Senatswahlkampf mit XRP unterstützt. Die genaue Summe ist nicht bekannt, doch das Signal ist klar: Deaton bekommt Rückenwind aus dem inneren Kreis der XRP-Welt.

David Schwartz schickt XRP an Deatons Kampagne

Auslöser war ein Spendenaufruf von John Deaton am 15. Mai. Der Anwalt und Krypto-Befürworter bat öffentlich um Unterstützung und betonte, seine Kampagne solle von vielen kleinen Spenden getragen werden, nicht von PACs, Lobbyisten oder anderen „Special Interests“.

Zwei Tage später antwortete Schwartz über seinen bekannten Account „JoelKatz“ knapp: „Sent some XRP.“ Deaton bedankte sich direkt: „Thank you David!“ Die Interaktion war öffentlich einsehbar und verbreitete sich entsprechend schnell in den sozialen Netzwerken.

Deaton startet neuen Anlauf im Senat, diesmal gegen Ed Markey

Deaton kandidiert erneut in Massachusetts für den US-Senat. Bereits 2024 hatte er die republikanische Vorwahl gewonnen, verlor aber anschließend die Wahl gegen Elizabeth Warren. Nun richtet er seinen Angriff auf den Sitz des demokratischen Senators Ed Markey, der wieder antreten will.

In einem Video zu seinem Spendenaufruf stellte Deaton sich erneut als Außenseiter dar. Er sagte, er habe selbst so viel Geld wie möglich in seine Kampagne gesteckt, nehme aber kein großes Geld aus klassischen Machtstrukturen an. Stattdessen setze er auf normale Unterstützer, oft mit Beträgen wie 25, 50 oder 100 US-Dollar. Politisch nannte er unter anderem Pläne zu Energie, Wohnungsbau und Gesundheitsreformen.

Warum die XRP-Spende mehr ein Signal als ein Geldbetrag ist

Dass Schwartz ausgerechnet in XRP spendet, ist vor allem symbolisch wichtig. Er gilt als eine der zentralen technischen Figuren im Ripple-Umfeld. Deaton wiederum ist in Krypto-Kreisen bekannt geworden, weil er sich stark für XRP-Anleger eingesetzt und die harte Linie der US-Börsenaufsicht SEC gegenüber der Branche kritisiert hat.

Schon im Wahljahr 2024 war Deatons Nähe zur Krypto-Szene sichtbar: Laut Unterlagen der US-Wahlbehörde FEC meldete sein damaliges Komitee insgesamt rund 2,24 Millionen US-Dollar an Einnahmen, darunter etwa 1 Million US-Dollar als Kandidatenkredit sowie rund 1,15 Millionen US-Dollar aus Einzelspenden.

Ob die neue Unterstützung durch bekannte Namen aus der XRP-Community Deaton im traditionell demokratisch geprägten Massachusetts entscheidend voranbringt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Szene beobachtet den Wahlkampf genau, und jede prominente Krypto-Spende sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der XRP-Kurs bei etwa 1,38 US-Dollar.

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