Letzte Haltestelle bei 1 Dollar? XRP vor kritischer Zone

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Letzte Haltestelle bei 1 Dollar? XRP vor kritischer Zone (BitcoinBasis.de | Image GPT)

XRP steht nach dem heftigen Krypto-Abverkauf an einer Zone, die jetzt über die nächste Richtung entscheiden könnte. Rund um die Marke von 1 US-Dollar liegt weiter Liquidität auf der Unterseite. Genau dort könnte sich zeigen, ob der Markt nur bereinigt wurde oder ob XRP vor dem nächsten echten Abverkauf steht.

Der Analyst Will Taylor sieht die aktuelle Lage nicht als isolierte XRP-Schwäche, sondern als Teil einer breiteren Kapitulation am Kryptomarkt. Nach Liquidationen von rund 5 Milliarden US-Dollar sind viele gehebelte Positionen bereits aus dem Markt gespült worden.

Solche Ereignisse treten häufig nahe wichtiger Tiefpunkte auf, garantieren aber keine sofortige Erholung.

Warum die $1-Zone jetzt gefährlich wird

Für XRP bleibt die Region um 1 US-Dollar der zentrale Risikobereich. Dort sitzt laut Taylor noch Abwärtsliquidität, die bei weiterem Verkaufsdruck angelaufen werden könnte. Ein Bruch dieser Zone würde die Stimmung deutlich verschlechtern und könnte neue Stopps auslösen.

Gleichzeitig wirkt diese Liquidität im Vergleich zu den größeren Pools oberhalb des aktuellen Kurses kleiner. Genau darin liegt der Konflikt: Entweder zieht der Markt XRP noch einmal nach unten, um diese Zone abzuräumen, oder die größeren Ziele auf der Oberseite werden plötzlich relevanter.

Der Abwärtstrend ist noch nicht gebrochen

Trotz der möglichen Umkehrchance bleibt XRP in einem übergeordneten Abwärtstrend gefangen, der seit August 2025 anhält. Solange dieser Trend nicht gebrochen wird, bleibt jede Erholung anfällig.

Entscheidend ist jetzt, ob Käufer genug Kraft zeigen, um den Kurs aus dieser Struktur zu drücken. Gelingt das nicht, bleibt die $1-Marke offen. Hält XRP dagegen über den kritischen Bereichen und baut wieder Momentum auf, könnte der jüngste Crash im Rückblick als Bereinigung wirken.

Warum die Stimmung schneller kippen könnte

Taylor verweist darauf, dass Bitcoin, Ethereum und XRP bereits wichtige Liquiditätsbereiche auf der Unterseite abgearbeitet haben. Das bedeutet: Ein Teil des Verkaufsdrucks könnte bereits entladen sein.

Doch die Gefahr ist nicht verschwunden. Ein stärkerer US-Dollar, hohe US-Renditen und Druck am Aktienmarkt könnten Risikoanlagen weiter belasten. Für XRP heißt das: Die Chance auf eine scharfe Erholung lebt, aber sie steht auf dünnem Eis.

Jetzt zählt genau diese Zone. Solange XRP die $1-Marke verteidigt, bleibt die Wende möglich. Bricht sie, wird aus der Bereinigung schnell ein neues Warnsignal für Anleger.


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