Hyperliquid-HYPE: Starkes Buyback, aber 3 große Risiken

Hyperliquid-HYPE: Starkes Buyback, aber 3 große Risiken
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Weiss Crypto sieht beim Token HYPE von Hyperliquid gleich zwei Seiten. Einerseits lobt das Research Team die Tokenomics, weil sie stark an die Gebühren des Protokolls gekoppelt sind. Andererseits warnt Weiss davor, die aktuelle Dynamik mit Sicherheit zu verwechseln. In mehreren Beiträgen macht Weiss klar, dass trotz Buyback und Burn weiterhin echte Risiken bestehen.

Drei Risiken für Hyperliquid und HYPE

Weiss Crypto nennt drei zentrale Risikofelder, die Anleger im Blick behalten sollten. Erstens geht es um neue Token, die in den Markt kommen. Im April sollen laut Weiss rund 9,92 Millionen HYPE durch Contributor Unlocks freigeschaltet werden. Das sei zwar im Verhältnis zur hohen Handelsaktivität eher moderat, kann aber trotzdem Druck erzeugen, weil die bullische Story stark davon lebt, dass das Angebot im Umlauf sinkt.

Zweitens sieht Weiss ein klassisches Risiko im Wettbewerb. Hyperliquid habe aktuell einen klaren First Mover Vorteil, aber das garantiere nicht, dass kein starker Herausforderer auftaucht. Gerade im Trading Bereich kann Dominanz schnell wirken, weil Liquidität weitere Liquidität anzieht. Gleichzeitig zieht Erfolg auch Konkurrenz an, im Zweifel von besser finanzierten oder aggressiver auftretenden Plattformen.

Drittens bleibt die Regulierung ein Unsicherheitsfaktor. Weiss erwartet, dass Nutzer aus den USA auf der offiziellen Oberfläche wohl weiter ausgegrenzt bleiben, bis es mehr regulatorische Klarheit gibt. Damit sei das erreichbare Marktpotenzial zumindest kurzfristig begrenzt, nicht wegen fehlender Nachfrage, sondern wegen offener politischer Rahmenbedingungen.

Warum Weiss die Tokenomics trotzdem als stark einstuft

Trotz dieser Warnungen betont Weiss den positiven Kern der HYPE Logik. In einem separaten Beitrag bezeichnete das Team das Design als Tokenomics done right. Gemeint ist ein Kreislauf, bei dem steigende Aktivität auf der Plattform zu mehr Trades führt, dadurch mehr Gebühren entstehen und diese Gebühren wiederum für Rückkäufe genutzt werden. Das soll die umlaufende Menge reduzieren und damit die Grundlage für weiteres Kurspotenzial schaffen.

Im Zentrum steht die Verwendung der Gebühren. Laut der von Weiss verbreiteten Grafik werden 97 Prozent der Trading Fees genutzt, um HYPE zu kaufen. Je höher die Aktivität, desto stärker der Rückkauf, desto geringer der Umlauf, so beschreibt es Weiss. Als важige Kennzahl nennt Weiss außerdem, dass das Protokoll im Jahr 2025 rund 1 Milliarde US Dollar an HYPE Tokens verbrannt habe. Diese Zahl ist für Weiss ein Hauptargument der bullischen Sicht.

Nachfrage in Stressphasen als zusätzlicher Treiber

Weiss verweist außerdem auf ein Beispiel, das zeigen soll, wie dezentrale Märkte in Ausnahmesituationen profitieren können. Als die Spannungen im Nahen Osten zunahmen, habe Hyperliquid nach Darstellung von Weiss mehr als 1 Milliarde US Dollar Handelsvolumen in ölbezogenen Trades abgewickelt. Der Grund laut Weiss: klassische Ölmärkte waren am Wochenende geschlossen, DeFi Märkte laufen dagegen rund um die Uhr.

In diesem Zusammenhang griff Weiss auch eine Aussage von Bitwise CIO Matt Hougan auf. Er hatte darauf hingewiesen, dass bei wichtigen Nachrichten außerhalb der üblichen Börsenzeiten viele traditionelle Märkte geschlossen sind, während Krypto Märkte offen bleiben, und damit auch HYPE handelbar ist.

Unterm Strich ist die Botschaft von Weiss klar, aber nicht einseitig. Hyperliquid wird als Beispiel gesehen, wie Krypto Infrastruktur Handelsströme anziehen kann, wenn klassische Märkte pausieren. Gleichzeitig bleiben Unlocks, Konkurrenz und US Regulierung Risiken, die selbst ein starker Buyback Mechanismus nicht ausblendet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Kurs von HYPE bei 37,87 US Dollar.

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