- Großinvestoren realisieren Verluste – Kostenbasis rückt nahe 90.000 USD
- Bitcoin scheitert mehrfach an der 70.000 USD-Marke; Aufschwung bislang fragil
- Daten deuten auf Redistribution statt einer nachhaltigen Erholung hin
Kursentwicklung und Handelstaktik
Bitcoin kämpft darum, das Niveau von 67.000 USD zu halten, nachdem es bei BTC in den vergangenen Wochen zu ausgeprägter Volatilität kam. Wiederholte Fehlschläge, das psychologisch bedeutsame Level von 70.000 USD dauerhaft zu überwinden, legen nahe, dass die Nachfrage weiterhin fragil ist.
Jeder Versuch, über diese Hürde hinwegzukommen, wird von neuer Verkaufsbereitschaft begleitet, was eine Fortsetzung der Korrekturphase statt einer nachhaltigen Erholung nahelegt. Die Marktteilnehmer bleiben vorsichtig, während sich die Liquidität weiter verengt und klare Signale für eine Stabilisierung fehlen.
Großanleger und Kostenbasis
On-chain-Daten des Analysten Maartunn deuten auf eine signifikante Verschiebung innerhalb der großen Investoren hin. Demnach befinden sich viele Großtrader, die BTC zuletzt rund 96.000 USD pro Coin bezahlt hatten, mit deutlich realisierten Verlusten im Markt. Nachdem der Kurs kurzzeitig höhere Niveaus testete, setzte eine scharfe Umkehr ein.
Whales are bleeding. 🩸
— Maartunn (@JA_Maartun) February 10, 2026
Recent entrants bought near $96K. After tagging that level, price dumped — and losses followed:
Feb 3: -$944M
Feb 4: -$431M
Feb 5: -$1.46B
Feb 6: -$915M
Coins are changing hands.
New whale cost basis now sits at ~$90K. pic.twitter.com/OwKl7dzp4X
Dieser Musterverlauf spricht oft für eine erneute Risikoneubewertung und eine Umstrukturierung von Portfolios in unsicheren makro- und kryptospezifischen Rahmenbedingungen. Eine solche Dynamik kann die Volatilität erhöhen, insbesondere wenn Verschiebungen in Leveraged-Positionen ausgesetzt werden.
Maartunn ergänzt, dass die geschätzte Kostenbasis der jüngsten Großanlegergruppe nun um die 90.000 USD liegt. Damit verweist die Analyse auf eine bedeutende Ansammlung nahe dieser Marke, was potenziell eine Widerstandszone bei einer Erholung bildet. Die Realität des Marktes zeigt, dass Coins sich nicht verbrennen, sondern von schwächeren zu stärker positionierten Adressen transferieren – ein Prozess, der die Marktstruktur nachhaltig beeinflusst.
Technische Einordnung und Marktstruktur
Technisch betrachtet notiert Bitcoin deutlich unter den maßgeblichen gleitenden Durchschnitten, die in der Regel als Trendumfelder gelten. Die jüngsten Kursverläufe zeigen niedrigere Hochs und zunehmend aggressive Abwärtsbewegungen.
Die Zone zwischen 60.000 und 65.000 USD entwickelt sich als kritische Unterstützungsregion; ein nachhaltiges Halten dieser Spanne könnte eine Stabilisierung ermöglichen und eine Seitwärtsbildung begünstigen. Scheitert der Kurs jedoch erneut an dieser Barriere, könnte sich die Situation in weitere Tiefpunkte hinein fortsetzen, da weitere Liquiditätsspitzen ausgelöst würden.
Kurzfristig dominiert reaktives Verhalten statt klarer Richtung. Erst wenn das Volumen stabilisiert wird und BTC die wichtigsten Trendindikatoren wiederkehrt, könnte eine erneute Aufwärtsbewegung entstehen.