Bitcoin über 80.000 Dollar – Analyst warnt vor Fall auf 43.000

Bitcoin über 80.000 Dollar – Analyst warnt vor Fall auf 43.000
Bitcoin über 80.000 Dollar – Analyst warnt vor Fall auf 43.000 (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Bitcoin hat sich zuletzt zwar wieder über 80.000 US-Dollar geschoben, doch nicht alle Experten trauen dieser Erholung. Der Krypto-Analyst Bee sieht den Markt weiterhin in einem übergeordneten Abwärtstrend und hält die jüngste Stärke eher für eine Zwischenrallye als für den Start eines neuen Bullenmarkts.

Analyst Bee erwartet das Tief erst bei rund 42.000 US-Dollar

In einem Beitrag auf X vom 11. Mai erklärte Bee, Bitcoin sei nur noch „ein Bein“ davon entfernt, sein zyklisches Tief zu erreichen. Grundlage seiner Einschätzung ist eine Chartanalyse, in der er technische Muster und historische Kursverläufe miteinander vergleicht.

Seiner Darstellung nach bewegt sich Bitcoin seit dem Zyklushoch bei über 126.200 US-Dollar (Oktober 2025) insgesamt in einem abwärts gerichteten Kanal. Innerhalb dieses größeren Abwärtstrends habe es mehrere kleinere, aufwärts laufende Teilbewegungen gegeben, die aber jeweils wieder nach unten gekippt sind.

Nach dem Rekordhoch fiel BTC zunächst auf rund 82.167 US-Dollar und pendelte anschließend über Monate in einem aufwärts geneigten Kurskanal. Später kam es noch einmal zu einem Anstieg bis an den oberen Rand dieses Musters, bei etwa 97.855 US-Dollar. Für Bee war das jedoch nur ein weiteres Zwischenhoch, bevor der nächste stärkere Rücksetzer begann.

Der darauf folgende Kursrutsch war laut Bee deutlich heftiger: Im Februar 2026 fiel Bitcoin bis in den Bereich um 59.900 US-Dollar. Viele Marktbeobachter werten diese Zone bereits als mögliches Zyklustief. Bee hält das aber für verfrüht und sieht noch eine letzte Abverkaufswelle kommen.

Der jüngste Sprung über 83.000 US-Dollar ändere daran aus seiner Sicht wenig. Nachdem Bitcoin an diesem Bereich abgewiesen wurde, rechnet Bee als nächstes mit einem Rückgang bis etwa 43.035 US-Dollar. Von Kursen um 79.000 US-Dollar wäre das ein Minus von mehr als 45%.

Warum Bee trotz Erholung weiter von einem Bärenmarkt ausgeht

Bee stützt sein Szenario außerdem auf typische Zeitmuster: Bärenmarkt-Phasen hätten in der Vergangenheit oft rund 365 Tage gedauert. Zum Zeitpunkt seines Posts ordnete er den laufenden Abschwung bei Tag 217 ein. Für ihn bedeutet das, dass „noch Luft nach unten“ vorhanden ist und ein finaler Ausverkauf historisch gesehen ins Bild passen würde.

Das heißt nicht, dass Bee Bitcoin langfristig abschreibt. Er erwartet vielmehr, dass nach einem klaren Boden eine stabilere Erholung starten kann. Ein nachhaltiger Lauf zurück in Richtung 100.000 US-Dollar sei seiner Prognose nach möglich, aber erst nach dem letzten Tiefpunkt und eher im Zeitraum bis 2027.

Was Anleger aus der Prognose ableiten können

Die Einschätzung zeigt vor allem eines: Selbst nach starken Gegenbewegungen bleibt die Lage für viele Analysten fragil. Während ein Teil des Markts das Tief bereits im Bereich um 50.000 bis 60.000 US-Dollar sieht, erwartet Bee noch einen deutlich tieferen Test in Richtung 42.000 bis 43.000 US-Dollar, bevor ein neuer Aufwärtstrend wirklich „sauber“ starten kann.

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