Bitcoin hat nach seinem Absturz auf ein Acht-Monats-Tief von 84.000 US-Dollar keine Anzeichung für eine Erholung. Während viele Trader auf eine Trendwende hoffen, schlägt Marktexpertin Leshka Alarm: Für sie ist die jüngste Performance der mögliche Auftakt einer neuen Distributionsphase, in der Smart Money weiter verkauft und der Markt strukturell schwächer wird.
Die mögliche Bodenphase: Bitcoin könnte auf 40.700–47.500 USD fallen
In einer frischen Analyse auf X beschreibt Leshka den langfristigen Wochenchart und identifiziert eine breite Demand-Zone zwischen 40.700 und 47.500 US-Dollar, die sich im Laufe von 2026 ausbilden könnte. Für sie liegt genau dort der wahrscheinlichste Boden des kommenden Bärenmarktes.
not a single person was ready
— Leshka.eth ⛩ (@leshka_eth) November 19, 2025
distribution phase starting
next target $40,700-$47,500 in Q4 2026
then $150k in 2027 https://t.co/VmxYzKJ4kC pic.twitter.com/AXrJAjgVf2
Diese Zone impliziert einen möglichen Rückgang von 47 % bis 54 % gegenüber den aktuellen Kursen – ein Szenario, das viele Marktteilnehmer bislang nicht auf dem Radar haben, das aber sauber zu früheren Makrozyklen passt.
Trotz dieser drastischen Projektion bleibt Leshka langfristig bullisch. Sollte Bitcoin tatsächlich so tief korrigieren, sieht sie ab 2027 eine massive Erholung, die den Kurs auf 150.000 US-Dollar oder höher tragen könnte. Der langfristige Aufwärtstrend bleibe intakt – nur der Weg dorthin könnte wesentlich brutaler ausfallen, als viele erwarten.
Kurzfristig dominiert Schwäche: Sell-Signal warnt vor weiterer Korrektur
Der Blick auf den Chart bestätigt die angespannte Lage. Bitcoin handelt aktuell bei rund 90.350 US-Dollar, der Trend zeigt klar nach unten. Analyst Ali Martinez weist zusätzlich darauf hin, dass der TD Sequential ein neues Sell-Signal geliefert hat. Dieses Indikatorsetup hat in der Vergangenheit zwei massive Korrekturen markiert:
- einmal –78 %,
- einmal –32 %.
Der Median dieser beiden Fälle würde eine Zielzone um 40.000 US-Dollar nahelegen – exakt in der Region, die auch Leshka als mögliches Makro-Tief definiert. Die Signale verdichten sich: Der Markt steht an einem kritischen Punkt.
Technische Analyse: Ein kurzer Erholungs-Bounce ist möglich – aber nicht nachhaltig
Analyst Crypto Feras sieht kurzfristig zwar Raum für eine technische Gegenbewegung, warnt aber klar davor, diese als neue bullische Struktur zu interpretieren.
Bitcoin hat die 50-Tage-Linie (MA50) bei etwa 102.000 US-Dollar gebrochen – ein wichtiges Schwächesignal. Feras betont, dass die EMA-Zone 89–99 rund um 88.500 US-Dollar aktuell als Support fungiert und typischerweise eine kurze “bearish retest”-Rally ermöglicht, bevor der Trend weiter nach unten dreht.
Solche Retests dauern historisch 2 bis 5 Wochen und lassen sowohl Bitcoin als auch Altcoins noch einmal aufatmen. Viele Anleger verwechseln diese Phase fälschlicherweise mit dem Beginn eines neuen Bullruns – dabei ist sie lediglich eine Verschnaufpause im Abwärtstrend.
Weitere Unterstützung sieht Feras im Bereich um 84.000 US-Dollar, der kurzfristig erneut angelaufen werden könnte. In seinen Augen wäre ein solcher Dip ein klassischer finaler Bear Trap, bevor der Markt in einen tieferen Abverkauf übergeht.
Wann beginnt der nächste Bullenmarkt? – Noch lange nicht
Feras’ zentrale Aussage ist eindeutig: Solange Bitcoin unter der wöchentlichen MA50 notiert, befindet sich der Markt im Bärenmodus.
Erst wenn BTC diese Linie zurückerobert, kann man seriös von einer möglichen Trendwende sprechen. Bis dahin bleibt jede positive Bewegung lediglich ein Zwischenrally innerhalb eines intakten Abwärtstrends.
Sein Fazit ist genauso klar wie nüchtern: Bitcoin wirkt kurzfristig überverkauft, aber strukturell bleibt der Markt eindeutig bearish. Die große Frage ist nicht, ob ein tieferer Rückgang kommt – sondern wann.