Bitcoin Kurs in Richtung $126.000? Hayes setzt auf Ausbruch

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Bitcoin Kurs in Richtung $126.000? Hayes setzt auf Ausbruch (BitcoinBasis.de | Image GPT)

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Arthur Hayes sieht den Bitcoin-Bullenmarkt nicht erst kommen. Für ihn hat er bereits begonnen. Der BitMEX-Mitgründer und Maelstrom-CIO erwartet, dass neue Dollar- und Yuan-Liquidität den Markt weiter antreibt und Bitcoin erneut in Richtung 126.000 Dollar schieben kann. Die zentrale Frage ist jetzt: Wird aus der Erholung ein echter Ausbruch, oder scheitert BTC an der nächsten kritischen Zone?

In seinem Artikel „The Butterfly Touch“ beschreibt Hayes den nächsten Bitcoin-Anstieg nicht als reine Krypto-Story, sondern als Makro-Wette auf lockere Finanzbedingungen. Sein Argument: Die USA und China werden durch KI-Infrastruktur, militärische Spannungen und neue Lieferkettenpolitik immer stärker in Richtung Kreditexpansion gedrückt.

Warum KI und Krieg plötzlich zum Bitcoin-Treiber werden

Hayes sieht vor allem den KI-Wettlauf als Auslöser für eine neue Liquiditätswelle. Rechenzentren, Energieversorgung, Chips, Stromnetze und Infrastruktur kosten enorme Summen. Wenn künstliche Intelligenz zur Frage nationaler Sicherheit wird, dürfte es politisch immer schwerer werden, die Finanzierung hart zu bremsen.

Genau hier liegt für Hayes der entscheidende Punkt: Sobald die Ausgaben nicht mehr allein aus den Cashflows großer Tech-Konzerne bezahlt werden können, rückt der Kreditkanal in den Mittelpunkt. Banken, Staaten und Notenbanken könnten indirekt gezwungen sein, diese Investitionen mit leichteren Finanzbedingungen zu stützen.

Für Bitcoin wäre das ein klares Signal. Mehr Liquidität bedeutet oft mehr Risikobereitschaft an den Märkten. Hayes bringt es auf den Kern: Steigen Dollar- und Yuan-Liquidität weiter, könnten Bitcoin und andere Kryptowährungen davon profitieren.

Seine These geht noch weiter. KI werde nicht automatisch billiger und sparsamer, sondern könne durch höhere Nutzung noch mehr Kapital verschlingen. Je günstiger Rechenleistung und maschinelle Intelligenz werden, desto stärker steigt die Nachfrage danach. Unternehmen müssten immer weiter investieren, weil neue Modelle die alten Investitionen schnell entwerten können.

Die 90.000-Dollar-Marke könnte den Druck erhöhen

Besonders wichtig ist für Hayes die Zone um 90.000 Dollar. Wird diese Marke durchbrochen, rechnet er mit zusätzlichem Kaufdruck. Der Grund: Marktteilnehmer, die Call-Optionen verkauft haben, könnten gezwungen sein, sich abzusichern. Das kann eine Rally beschleunigen, weil aus Absicherung plötzlich zusätzlicher Kaufdruck wird.

Hayes geht sogar davon aus, dass Bitcoin bereits bei rund 60.000 Dollar seinen Boden gebildet hat. Ein Anstieg zurück auf 126.000 Dollar sei aus seiner Sicht keine entfernte Möglichkeit mehr, sondern nahezu vorgezeichnet. Trotzdem bleibt genau diese Aussage riskant: Der Markt muss erst beweisen, dass er die entscheidenden Widerstände wirklich überwinden kann.

Für Anleger ist deshalb nicht nur das Kursziel wichtig, sondern der Weg dorthin. Hält Bitcoin über wichtigen Unterstützungen und nimmt die 90.000-Dollar-Zone mit Kraft heraus, würde Hayes’ Szenario deutlich an Gewicht gewinnen. Scheitert BTC dort, droht aus der erwarteten Beschleunigung schnell neuer Druck.

Warum Hayes jetzt wieder mehr Risiko sucht

Hayes verbindet seine Bitcoin-Prognose nicht nur mit KI. Auch geopolitische Spannungen und mögliche Störungen bei Rohstoffströmen spielen in seiner These eine zentrale Rolle. Staaten könnten künftig weniger Kapital in US-Staatsanleihen oder US-Aktien parken und stattdessen stärker in Verteidigung, Energie, Pipelines, Nahrungsmittelreserven und physische Infrastruktur investieren.

Das würde die USA unter Druck setzen, die Finanzbedingungen nicht zu stark zu verschärfen. Hayes verweist dabei auf mögliche Instrumente wie Dollar-Swap-Linien oder lockerere Kapitalregeln für Banken. Solche Maßnahmen könnten verhindern, dass ein Abzug aus Dollar-Anlagen zu einem harten Marktschock führt.

Für den Kryptomarkt zieht Hayes daraus eine klare Konsequenz: Er will mehr Risiko eingehen. Neben Bitcoin nennt er unter anderem Hyperliquid HYPE, Zcash ZEC und NEAR als relevante Positionen oder bevorzugte Trades. Besonders bei NEAR sieht er Potenzial durch die Verbindung aus Datenschutz-Narrativ und sogenannten Intents, also einer einfacheren Ausführung komplexer Blockchain-Transaktionen.

Doch am Ende bleibt Bitcoin der Gradmesser. Hayes’ These steht und fällt mit der Frage, ob neue Liquidität wirklich in den Markt fließt und BTC die kritischen Marken überzeugend zurückerobert. Jetzt zählt vor allem die Zone um 90.000 Dollar. Wird sie sauber durchbrochen, könnte der Weg Richtung 126.000 Dollar wieder offen sein. Scheitert Bitcoin dort, wird aus dem Bullenmarkt-Signal schnell der nächste Belastungstest.

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