Bitcoin: ETF-Käufe stützen Kurs – Hürde bei 72.600 US$

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Am Bitcoin Markt zeigen sich gerade zwei sehr unterschiedliche Kräfte. Auf der einen Seite kaufen große Investoren über Spot ETFs weiter kräftig nach. Auf der anderen Seite verkaufen viele kurzfristige Anleger ihre Coins weiterhin, oft sogar mit Verlust. Diese Mischung erklärt, warum sich der Kurs trotz sichtbarer Nervosität bei Privatanlegern vergleichsweise stabil rund um die Marke von 70.000 US Dollar halten konnte.

ETFs saugen Angebot auf und stützen den Kurs

Laut dem Analysten Axel Adler Jr. haben US Spot Bitcoin ETFs in den letzten 30 Tagen insgesamt 62.986 BTC aufgenommen. Das entspricht Nettozuflüssen von rund 11,3 Milliarden US Dollar im Zeitraum vom 24. Februar bis 25. März. Die gesamten ETF Bestände stiegen dadurch auf 1.326.874 BTC.

Auffällig ist auch, dass sich das Tempo zuletzt erhöht hat. Der 7 Tage Durchschnitt der ETF Zuflüsse lag bei 3.288 BTC pro Tag, während der 30 Tage Durchschnitt nur 1.256 BTC pro Tag betrug. Damit läuft die aktuelle Wochen Dynamik ungefähr 2,6 Mal über dem Monats Trend.

Im gleichen Zeitraum stieg der Bitcoin Preis laut Adler von etwa 64.100 auf 71.307 US Dollar. Seine Einschätzung: Die ETF Nachfrage wirkt wie ein stabiler Boden, ist aber allein noch kein klares Signal für einen großen Ausbruch. Dafür müssten die Zuflüsse mehrere Tage in Folge positiv bleiben und es dürfte keine neue Serie schwacher, makrogetriebener ETF Tage geben.

Privatanleger verkaufen weiter, der extreme Panikmodus lässt aber nach

Während ETFs einsammeln, bleibt die Lage bei den kurzfristigen Haltern angespannt. Adler zufolge befinden sich diese Anleger weiter in einer Phase, in der Verluste realisiert werden. Die verlustseitigen Zuflüsse zu Börsen liegen bei etwa 15.500 BTC pro Tag. Insgesamt schicken kurzfristige Halter rund 35.200 BTC pro Tag zu Exchanges, ein Zeichen, dass Verkaufsdruck weiterhin vorhanden ist, auch wenn er noch nicht das Extrem einer typischen finalen Kapitulation erreicht.

Etwas positiver klingt eine Beobachtung von Darkfost. Er sieht seit der Korrektur im Februar eine klare Beruhigung beim Verhalten neuer Anleger. Als BTC unter 60.000 US Dollar fiel, seien in kurzer Zeit etwa 100.000 BTC innerhalb von 7 Tagen zu Binance geschickt worden. Inzwischen seien diese Zuflüsse etwa geviertelt und lägen bei rund 25.000 BTC. Darkfost wertet das als echte Entlastung beim Verkaufsdruck in einer schwierigen Phase für Risiko Assets.

Widerstand bei 72.300 bis 72.600 US Dollar bleibt der Knackpunkt

Trotz ETF Rückenwind spricht das Orderbuch aktuell eher für einen zähen Weg nach oben. CoinGlass nennt eine starke Verkaufswand im Bereich von 72.300 bis 72.600 US Dollar. Darunter sehen die Daten kurzfristige Kaufzonen um 69.200, stärkere Unterstützung zwischen 68.200 und 68.500 und tiefere Liquidität bei 67.000 bis 67.500.

Unterm Strich ergibt sich ein klares Bild: Institutionelle Nachfrage über ETFs nimmt Angebot auf und stabilisiert den Preis. Gleichzeitig verhindert aktiver Retail Verkauf zusammen mit hoher Angebotsdichte über dem Markt bislang den sauberen Durchbruch. Positiv wäre, wenn ETF Zuflüsse hoch bleiben, der Verkaufsdruck von kurzfristigen Haltern weiter abkühlt und Bitcoin die 70.000 US Dollar verteidigt. Das Hauptrisiko liegt darin, dass ETF Zuflüsse nachlassen und der Kurs an der Zone um 72.300 bis 72.600 scheitert, dann könnte zuerst noch einmal niedrigere Liquidität getestet werden, bevor eine stärkere Erholung möglich ist.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag BTC bei rund 69.573 US Dollar.

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