Bitcoin-Erholung als Bull Trap? Analysten warnen vor Drop

Bitcoin-Erholung als Bull Trap? Analysten warnen vor Drop
Bitcoin-Erholung als Bull Trap? Analysten warnen vor Drop (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Bitcoin erholt sich gerade, und viele Anleger hoffen auf den nächsten Schub nach oben. Doch zwei Analysten warnen: Genau diese Erholung könnte zur Falle werden. Wer zu spät einsteigt und den Anstieg vorschnell als Beginn eines stabilen Aufwärtstrends deutet, könnte am Ende in einer ungünstigen Position feststecken.

Warnzone bei 79.300 US Dollar: Hier könnten Bullen in die Falle laufen

Der Analyst @Sherlockwhale sieht rund um 79.300 US Dollar einen kritischen Bereich. Seiner Einschätzung nach könnte Bitcoin zwar kurzfristig weiter steigen, doch die Bewegung könnte sich später als sogenannter Bull Trap entpuppen. Gemeint ist ein Anstieg, der Käufer anlockt, bevor der Kurs wieder deutlich nachgibt und späte Käufer zu Verlusten zwingt.

Er verweist auf ähnliche Situationen aus der Vergangenheit, als Bitcoin an Widerständen scheiterte und danach tiefere Hochs ausbildete. In solchen Phasen wirkt der Markt zunächst bullish, verliert aber schnell an Momentum, weil Verkäufer Gewinne mitnehmen und der Kurs dreht.

Für die kommenden Tage beschreibt der Analyst zwei Möglichkeiten auf Basis der Wochenstruktur:

Szenario 1: Schließt Bitcoin die Woche unter 79.300 US Dollar, wäre das für ihn ein Signal, eine Short Position in Betracht zu ziehen. Als mögliches Ziel nennt er einen Rücklauf bis etwa 60.000 US Dollar. Ungültig würde dieses Setup, wenn der Kurs über den aktuellen Wochen Docht hinaus ansteigt.

Szenario 2: Bitcoin steigt zunächst weiter und läuft in den nächsten Widerstand bei etwa 83.400 US Dollar. Dieser Bereich entspricht laut Chart der 0,618 Fibonacci Marke und könnte zugleich eine Liquiditätszone sein, in der viele Käufer noch einmal hineindrängen. Auch in diesem Szenario erwartet er anschließend eine Abwärtsbewegung, sein Ziel bleibt ebenfalls 60.000 US Dollar.

Van de Poppe: Erst noch Luft nach oben, dann könnte es deutlich tiefer gehen

Auch der Marktanalyst Michael van de Poppe sieht kurzfristig noch Potenzial nach oben, warnt aber ebenfalls vor einer späteren stärkeren Korrektur. Er beobachtet, dass Bitcoin wichtige Bereiche um 76.000 US Dollar verteidigt, nachdem der Kurs zuvor kurzzeitig wieder über 79.000 US Dollar gestiegen war.

Seiner Prognose nach könnte Bitcoin zunächst weiter zulegen und bis in eine Widerstandszone zwischen 85.000 und 88.000 US Dollar laufen, möglicherweise bis Mai. Danach hält er eine scharfe Umkehr für möglich. Als denkbares Ziel auf der Unterseite nennt er sogar einen Rückgang bis etwa 56.000 US Dollar.

Was das für Anleger bedeutet

Beide Analysen laufen auf dieselbe Kernbotschaft hinaus: Ein weiterer Kursanstieg ist möglich, aber nicht automatisch der Start eines neuen, stabilen Bullenmarkts. Gerade Bereiche wie 79.300 US Dollar oder 83.400 US Dollar könnten zu Zonen werden, in denen späte Käufer auf dem falschen Fuß erwischt werden. Wer aktuell handelt, sollte deshalb eng auf wichtige Widerstände, Wochen Schlusskurse und das nachlassende Momentum achten.

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