Bitcoin Crash Loading? Steht ein 30.000 Dollar Kurs im Raum?

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Bitcoin Crash Loading? Steht ein 30.000 Dollar Kurs im Raum? (BitcoinBasis.de | Image GPT - KI generiert)

Viele Anleger gehen inzwischen davon aus, dass Bitcoin den schlimmsten Teil der aktuellen Korrektur hinter sich hat. Doch ein neuer Zyklusvergleich eines bekannten Krypto-Analysten zeichnet ein deutlich vorsichtigeres Bild. Demnach könnte der Markt noch weit von seinem endgültigen Tief entfernt sein.

Der Hintergrund: Nach den großen Bullenmärkten 2017 und 2021 verlor Bitcoin jeweils einen Großteil seines Wertes. Nach dem Hoch von 2017 brach der Kurs um rund 84 Prozent ein, nach dem Hoch von 2021 lag der Rückgang bei knapp 78 Prozent.

Sollte sich dieses Muster erneut wiederholen, wäre selbst ein Rückfall unter die Marke von 30.000 US-Dollar nicht ausgeschlossen.

Warum die historische Bitcoin-Struktur weiter für Vorsicht spricht

Der Analyst verweist auf ein langfristiges Kursmuster, das Bitcoin seit Jahren begleitet. Nach starken Aufwärtsphasen folgen regelmäßig tiefe Korrekturen, bevor ein neuer Bullenmarkt startet.

Während Bitcoin im aktuellen Zyklus zeitweise über 120.000 US-Dollar gestiegen war, notierte der Kurs zum Zeitpunkt der Analyse nur noch im Bereich um 60.000 US-Dollar. Aus rein historischer Sicht wäre damit noch nicht das Ausmaß früherer Bärenmärkte erreicht.

Besonders auffällig: Frühere Tiefpunkte entstanden häufig nahe der unteren Begrenzung eines langfristigen Aufwärtstrends. Sollte Bitcoin erneut diesem Muster folgen, könnte die aktuelle Schwächephase noch nicht abgeschlossen sein.

Dabei betont der Analyst ausdrücklich, dass ein Absturz unter 30.000 US-Dollar kein festes Kursziel darstellt. Vielmehr handelt es sich um ein mögliches Szenario, falls sich die bisherigen Marktzyklen erneut durchsetzen.

Institutionelle Investoren könnten den Absturz deutlich begrenzen

Gleichzeitig sieht der Analyst einen entscheidenden Unterschied zu früheren Bärenmärkten. Der Bitcoin-Markt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert.

Große Vermögensverwalter, börsengehandelte Bitcoin-ETFs und Unternehmen mit Bitcoin-Reserven sorgen heute für eine Nachfragebasis, die es in den Jahren 2018 und 2022 kaum gab. Diese Entwicklung könnte extreme Kurseinbrüche deutlich abmildern.

Aus diesem Grund hält der Analyst einen Rückgang von etwa 50 bis 60 Prozent vom Zyklushoch für realistischer als die historischen Einbrüche von rund 80 Prozent. Unter dieser Annahme würde sich ein möglicher Boden eher im Bereich von 52.000 US-Dollar bilden.


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Damit stehen derzeit zwei völlig unterschiedliche Szenarien im Raum. Die historische Zyklusstruktur lässt theoretisch Raum für einen Rückgang unter 30.000 US-Dollar. Das institutionell geprägte Marktumfeld spricht dagegen eher für eine Stabilisierung im Bereich um 52.000 US-Dollar.

Für Anleger wird damit genau diese Zone zum entscheidenden Prüfstein. Hält die Nachfrage großer Investoren an, könnte die aktuelle Korrektur deutlich flacher ausfallen als in früheren Zyklen.

Bricht dieses Vertrauen jedoch weg, rückt das historische Muster wieder in den Fokus. Genau dort entscheidet sich, ob Bitcoin vor einem neuen Bullenmarkt steht oder ob der Markt zunächst noch deutlich tiefer fallen muss.

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