Bitcoin hat mit dem Rutsch auf 59.000 Dollar neue Angst in den Markt gedrückt. Doch ausgerechnet dieser Abverkauf könnte laut Krypto-Analyst Alex Mason Teil eines größeren Plans sein.
Entscheidend ist jetzt nicht die kurze Erholung auf 63.000 Dollar, sondern die Frage, ob Bitcoin vor dem nächsten Rückschlag noch einmal Kraft bis 65.000 Dollar sammeln kann.
Mason hatte den Rückgang auf 59.000 Dollar bereits erwartet. Für ihn wirkt der Einbruch deshalb nicht wie ein überraschender Kontrollverlust, sondern wie eine Bewegung innerhalb eines bekannten Zyklus.
Seine These: Bitcoin befindet sich in der finalen Phase eines Bärenmarktes, in der der Markt noch einmal maximale Unsicherheit erzeugt, bevor ein tragfähiger Boden entsteht.
Warum die Erholung noch keine Entwarnung ist
Die schnelle Rückkehr über 63.000 Dollar sieht auf den ersten Blick stabilisierend aus. Genau hier liegt aber das Risiko. Laut Mason wäre ein Anstieg in Richtung 65.000 Dollar noch kein klares bullisches Signal, sondern eher ein Zwischenschritt vor der nächsten Belastungsprobe.
Für Anleger heißt das: Eine Erholung allein reicht nicht aus. Solange Bitcoin keine nachhaltige Stärke oberhalb der kritischen Zonen zeigt, bleibt das Risiko eines erneuten Rücksetzers hoch.
Besonders gefährlich wäre es, wenn viele Marktteilnehmer den Sprung Richtung 65.000 Dollar bereits als endgültige Trendwende deuten. Dann könnte der nächste Abverkauf umso härter wirken.
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Diese Zone entscheidet über Panik oder Bodenbildung
Mason erwartet nach einer möglichen Erholung einen weiteren Rückgang bis etwa 57.000 Dollar. Diese Marke könnte zunächst als Unterstützung dienen. Doch auch dort sieht der Analyst noch nicht zwingend das Ende der Korrektur.
Der eigentliche Stresstest läge tiefer. Nach seiner Einschätzung könnte Bitcoin noch einmal bis in den Bereich um 47.000 Dollar fallen. Dort würde sich entscheiden, ob der Markt nur eine letzte Bereinigung durchläuft oder ob die Stimmung endgültig kippt. Hält diese Zone, wäre sie aus seiner Sicht der mögliche Startpunkt für eine deutlich stärkere Aufwärtsbewegung.
Genau diese Logik macht die aktuelle Lage so brisant: Der Markt kann kurzfristig steigen und trotzdem noch nicht außer Gefahr sein. Ein Anstieg auf 65.000 Dollar wäre nach dieser Lesart eher eine Zwischenstation als eine Bestätigung.
Warum 200.000 Dollar trotzdem im Spiel bleiben
Trotz des pessimistischen Zwischenszenarios bleibt Mason langfristig extrem bullisch. Ausgehend von einem möglichen Tief bei rund 47.000 Dollar erwartet er einen neuen starken Aufwärtszyklus. Sein Ziel liegt bei 400.000 Dollar für Bitcoin.

Das wäre vom genannten Tief aus ein massiver Anstieg. Noch offensiver fällt eine frühere Einordnung des Analysten aus, in der mithilfe des Bitcoin Rainbow Charts sogar ein Zyklushoch von bis zu 400.000 Dollar bis 2029 skizziert wurde. Solche Modelle sind keine Garantie, zeigen aber, wie stark Mason den aktuellen Rücksetzer als Teil einer größeren Marktstruktur interpretiert.
Für Anleger zählt jetzt vor allem die Reihenfolge: Erst muss Bitcoin beweisen, dass die Erholung mehr ist als ein kurzer Reflex. Dann wird die Zone um 57.000 Dollar wichtig. Und wenn der Druck weiter zunimmt, rückt 47.000 Dollar als mögliche Entscheidungsmarke in den Fokus.
Solange Bitcoin diese tieferen Unterstützungen nicht getestet oder verteidigt hat, bleibt die Erholung fragil. Die Chance auf 200.000 Dollar lebt weiter, doch vorher könnte genau die Zone kommen, vor der viele Anleger jetzt nicht mehr gewarnt werden wollen.