Bitcoin könnte ein Kaufsignal ausgelöst haben, das in der Vergangenheit außergewöhnliche Kursanstiege begleitete. Während BTC bei rund 82.000 Dollar handelt, entdeckt Krypto-Analyst Javon Marks auf dem langfristigen Chart ein bullisches MACD-Crossover. Seine historische Auswertung liefert eine spektakuläre These: Sollte sich ein vergleichbarer Aufwärtstrend entwickeln, wären langfristig sogar 200.000 bis 424.000 Dollar möglich.
Das Wichtigste in Kürze
- Historisches Chartsignal: Analyst Javon Marks erkennt ein bullisches MACD-Crossover auf dem langfristigen Bitcoin-Chart.
- Beeindruckende Vergangenheit: Seine Grafik zeigt frühere Aufwärtsbewegungen von etwa 2,6-fach bis 60-fach nach vergleichbaren Signalen.
- Extreme Kursziele: Aus historischen Mustern leitet Marks mögliche Bitcoin-Preise zwischen 200.000 und 424.000 Dollar ab.
- Weitere bullische Hinweise: Auch andere langfristige Trendindikatoren zeigen Anzeichen einer Verbesserung.
- Entscheidende Hürde: Bitcoin muss zunächst die Widerstandszone zwischen 87.000 und 90.000 Dollar überwinden.
Doch was steckt hinter dem Signal und wie belastbar ist der historische Vergleich?
Bitcoin-MACD dreht bullisch: Diese Grafik sorgt für Aufsehen
Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) gehört zu den bekanntesten Momentum-Indikatoren der technischen Analyse. Er vergleicht zwei gleitende Durchschnitte und soll Veränderungen der Kursdynamik sichtbar machen.
Ein bullisches Crossover entsteht, wenn die schnellere MACD-Linie ihre Signallinie von unten nach oben kreuzt. Genau dieses Muster hebt Marks in seinem langfristigen Bitcoin-Chart hervor. Die Grafik zeigt frühere Signale aus den Jahren 2015, 2019, 2020 und 2023.

Anschließend entwickelte sich Bitcoin in den dargestellten Marktphasen teilweise außergewöhnlich stark. Marks markiert historische Anstiege mit Faktoren von ungefähr 60, 2,6, 7,2 und 5,25.
Besonders interessant: Das aktuelle Crossover erscheint erneut nach einer größeren Korrekturphase, in der sich das langfristige Momentum zuvor deutlich abgeschwächt hatte.
Bitcoin auf 424.000 Dollar? Das steckt hinter der Rechnung
Auf Grundlage seiner historischen Beobachtungen hält Marks eine neue langfristige Rally für möglich. Sein optimistisches Szenario reicht bis ungefähr 424.000 Dollar.
Ausgehend von rund 82.000 Dollar müsste Bitcoin dafür um mehr als 400 Prozent steigen. Auch ein konservativeres Kursziel von 200.000 Dollar würde einen Anstieg von rund 144 Prozent voraussetzen.
Interessant ist, dass weitere technische Analysen ebenfalls auf eine mögliche Verbesserung des langfristigen Trends hindeuten. Am 12. Oktober wurde beispielsweise ein bullisches Crossover des 13-Wochen- über den 34-Wochen-Durchschnitt gemeldet.
Damit erhält Marks‘ optimistische Interpretation zusätzliche technische Argumente, jedoch keine unabhängige Bestätigung seiner extremen Kursziele.
Erst 90.000 Dollar, dann die große Rallye?
Für Anleger bleibt entscheidend, ob das langfristige Signal von einer tatsächlichen Verbesserung der Nachfrage begleitet wird. Kurzfristig muss Bitcoin zunächst die Widerstandszone zwischen 87.000 und 90.000 Dollar zurückerobern.
Ein nachhaltiger Ausbruch würde die Aussicht auf weitere Kursgewinne verbessern. Das MACD-Signal liefert damit einen möglichen Hinweis auf einen neuen langfristigen Aufwärtstrend. Ob daraus tatsächlich eine Rallye auf 200.000 oder sogar 424.000 Dollar entsteht, entscheidet jedoch nicht die Vergangenheit, sondern die zukünftige Nachfrage nach Bitcoin.
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