Zuletzt geprüft: 14.09.2026 Alle Gebühren, Staking-Renditen und Lizenzangaben wurden an diesem Tag einzeln bei den Anbietern überprüft.
Direkt bei PayPal kannst du in Deutschland kein Solana kaufen. PayPals eigener Krypto-Handel existiert nur für US-Konten – und SOL ist dort nicht im Angebot. In Deutschland funktioniert PayPal ausschließlich als Zahlungsmethode bei einer Börse oder einem Broker.
Sechs Anbieter akzeptieren PayPal und liefern echte SOL: eToro, Bitvavo, Bitpanda, Kraken, Coinbase und Crypto.com. Alle sechs sind MiCA-reguliert.
Der Punkt, an dem sich die Anbieterwahl bei Solana entscheidet, ist das Staking. SOL wirft bei denselben Anbietern ungefähr das Doppelte von Ethereum ab – bei Coinbase 3,38 statt 1,70 Prozent, bei Bitvavo 5,00 statt 2,00 Prozent, bei Kraken 4,72 statt 2,44 Prozent. Bei eToro hängt der Satz von der Club-Stufe ab und reicht von 3,47 bis 6,93 Prozent – der höchste Wert im gesamten Vergleich. Wichtig für EU-Kunden: Bei eToro musst du das Staking wegen der MiCA-Vorgaben einmalig selbst aktivieren, sonst läuft es nicht.
Nein. PayPal betreibt zwar seit 2020 einen eigenen Krypto-Handel, der ist aber auf US-Konten beschränkt und für deutsche Konten nicht freigeschaltet. Und selbst in den USA umfasst das Angebot nur vier Coins: Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash. Solana ist nicht dabei.
Der Weg führt deshalb über eine Börse oder einen Broker, die PayPal als Einzahlungsmethode akzeptieren. Gekauft wird dort – PayPal ist nur der Weg, auf dem das Geld ankommt. Der Vorteil gegenüber einer Überweisung: Das Guthaben ist in Minuten da statt in ein bis drei Werktagen. Der Nachteil: Bei manchen Anbietern kostet genau das extra.
Solana ist die Blockchain, SOL der dazugehörige Token, mit dem im Netzwerk Gebühren bezahlt und gestaked wird. Wenn irgendwo „Solana kaufen“ steht, ist immer SOL gemeint. Kleinere Einheiten heißen Lamports – 1 SOL sind eine Milliarde Lamports.
Bei allen sechs Anbietern bekommst du echte SOL, die sich auf eine eigene Wallet übertragen lassen. Die Unterschiede liegen bei den Gebühren, bei der Frage, ob du auch wieder auf PayPal auszahlen kannst – und beim Staking.
| Anbieter | PayPal Einzahlung | Handelsgebühr | SOL-Staking | PayPal Auszahlung | |
|---|---|---|---|---|---|
| eToro TOP-EMPFEHLUNG |
kostenlos | 1 % + Spread | 3,47–6,93 % | ja | Weiter zum Anbieter » Ihr Kapital ist einem Risiko ausgesetzt. |
| Bitvavo | 2,00 % | ab 0,15 % | 5,00 % fix / 1,20 % flex | nein | Weiter zum Anbieter » |
| Bitpanda | kostenlos | im Spread | 4–6 %, flexibel | ja | Weiter zum Anbieter » |
| Kraken | in der Vorschau | max. 0,40 / 0,80 % (Pro) | 4,72 % bonded / 2,33 % flex | nein | Weiter zum Anbieter » |
| Coinbase | kostenlos (Guthaben) | 1,49 % · Direktkauf bis 3,99 % | 3,38 % | ja | Weiter zum Anbieter » |
| Crypto.com | in der Vorschau | variabel | im Earn-Programm | nein |
Die Tabelle zeigt schon das Grundmuster: Kaufkosten und Staking-Rendite laufen nicht parallel. Bitvavo hat die niedrigste Handelsgebühr, verlangt aber 2 Prozent für die PayPal-Einzahlung. eToro und Bitpanda zahlen nichts für PayPal und nehmen die Kosten beim Handel beziehungsweise im Spread. Und beim Staking hängt der beste Wert bei eToro davon ab, welche Club-Stufe dein Konto erreicht – dazu gleich mehr.
Solana läuft wie Ethereum über Proof of Stake. Du stellst deine SOL dem Netzwerk zur Absicherung zur Verfügung und bekommst dafür einen Anteil an den Belohnungen, die das Protokoll ausschüttet. Der Unterschied zu Ethereum liegt in der Höhe: Solana schüttet deutlich mehr aus, weil die Inflationsrate des Netzwerks höher ist und weniger Gebühren verbrannt werden.
Wie groß der Abstand ist, sieht man am besten, wenn man beide Coins beim selben Anbieter vergleicht – dann fallen unterschiedliche Provisionsmodelle als Erklärung weg.
| Anbieter | SOL netto p. a. | ETH zum Vergleich | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| eToro | 3,47–6,93 % je Club-Stufe | 1,31–2,61 % | Anmeldung nötig, 7 Tage Wartezeit |
| Bitvavo | 5,00 % gebunden · 1,20 % flexibel | 2,00 % · 0,50 % | kein Mindestbetrag |
| Kraken | 4,72 % bonded · 2,33 % flexibel | 2,44 % bonded | bonded mit Bindungsfrist |
| Bitpanda | 4–6 % | 2–4 % | flexibel, kein Mindestbetrag |
| Coinbase | 3,38 % | 1,70 % | flexibel, Unstaking über Netzwerk |
Stand 14.09.2026. Staking-Renditen sind keine festen Zinsen: Sie hängen davon ab, wie viel SOL insgesamt gestaked ist und wie viel Provision der Anbieter einbehält. Die Anbieter passen sie mehrmals im Jahr an.
Das Muster ist über alle Anbieter hinweg dasselbe: SOL bringt ungefähr das Doppelte von ETH. In Euro gerechnet macht das bei 5.000 Euro gestaktem Bestand rund 250 Euro im Jahr bei Bitvavo gegenüber rund 169 Euro bei Coinbase – ein Unterschied, der größer ist als alles, was man bei der Kaufgebühr sparen kann.
eToro rechnet anders als die übrigen Anbieter. Grundlage ist die Netzwerkrendite, die eToro für Solana mit 7,7 Prozent beziffert – gemessen als höchster Monatswert der vergangenen zwölf Monate. Davon bekommst du einen Anteil, und wie groß dieser Anteil ist, hängt von deiner Club-Stufe ab. Den Rest behält eToro für Betrieb, Technik und Compliance ein.
| Club-Stufe | Anteil an der Netzwerkrendite | SOL effektiv | ETH effektiv |
|---|---|---|---|
| Diamond | 90 % | 6,93 % | 2,61 % |
| Platinum+ | 85 % | 6,55 % | 2,47 % |
| Platinum | 75 % | 5,78 % | 2,18 % |
| Gold | 65 % | 5,01 % | 1,89 % |
| Silver | 55 % | 4,24 % | 1,60 % |
| Bronze / ohne Club | 45 % | 3,47 % | 1,31 % |
Damit liegt eToro nicht pauschal vorn oder hinten, sondern beides: Ab der Stufe Gold schlägt eToro mit 5,01 Prozent jeden anderen Anbieter im Feld außer Bitvavo, ab Platinum auch Bitvavo. Ohne Club-Stufe sind es 3,47 Prozent und damit ungefähr so viel wie bei Coinbase. Wer ohnehin ein größeres Konto bei eToro führt, bekommt hier also die höchste SOL-Rendite des gesamten Vergleichs – bei gleichzeitig kostenloser PayPal-Einzahlung.
Seit eToro (Europe) Ltd unter die MiCA-Regulierung fällt, läuft das Staking für Kunden in der EU nicht automatisch. Du musst dich aktiv dafür anmelden, sonst liegen deine SOL ungenutzt im Konto. In Großbritannien, Australien, den VAE und auf den Seychellen ist es umgekehrt voreingestellt.
So schaltest du es ein: Im Portfolio auf Einstellungen → Trading → Krypto-Staking-Programm gehen und den Schalter auf AN stellen. Für Ethereum gibt es einen zweiten, separaten Schalter – wer nur den ersten umlegt, stakt SOL, aber kein ETH. Danach gilt eine Mindesthaltedauer von sieben Tagen, die Belohnungen starten ab Tag 8.
Hier gibt es eine Besonderheit, die man bei Solana kennen sollte. Auch wenn ein Anbieter sein Produkt „flexibel“ nennt, läuft das Auflösen über das Protokoll – und das arbeitet in Epochen von rund zwei Tagen. Wenn du deine SOL deaktivierst, werden sie erst zur nächsten Epochengrenze frei. In Ausnahmefällen dauert es länger, weil pro Epoche nur ein begrenzter Anteil des gesamten gestakten SOL deaktiviert werden darf.
Rechne mit etwa zwei Tagen zwischen „Staking beenden“ und „verkaufbar“. Bei einem schnellen Kurssturz ist genau das der Moment, in dem man gern sofort handeln würde. Wer einen Teil seines Bestands jederzeit verfügbar halten will, stakt bewusst nur einen Teil.
Sobald du stakst, sind die Belohnungen sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG und werden mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert – bewertet mit dem Euro-Wert im Moment des Zuflusses. Dafür gilt eine Freigrenze von 256 Euro im Jahr: Bis dahin bleibt alles steuerfrei, ab 256,01 Euro wird der gesamte Betrag steuerpflichtig, nicht nur der Teil darüber.
Weil SOL-Renditen etwa doppelt so hoch liegen wie bei Ethereum, ist diese Grenze schneller erreicht, als viele denken: Bei 5 Prozent reichen rund 5.100 Euro gestaktes SOL, um sie zu überschreiten. Die Mechanik im Detail – Zuflussprinzip, spätere Veräußerung der Belohnungen, warum die früher gefürchtete Zehnjahresfrist erledigt ist – steht ausführlich im Ratgeber Ethereum mit PayPal kaufen; sie gilt für Solana identisch.
Steuerliche Angaben sind allgemeine Information und ersetzen keine Steuerberatung.
Solana lässt sich in Deutschland auch über börsengehandelte Produkte kaufen. Die Besonderheit gegenüber Bitcoin- oder XRP-Produkten: Die meisten Solana-ETPs staken die hinterlegten Coins. Das verändert die Kostenrechnung grundlegend – bis hin zu einem Produkt, das gar keine Verwaltungsgebühr verlangt, weil die Staking-Erträge sie ersetzen.
| Produkt | WKN | Laufende Kosten (TER) | Staking |
|---|---|---|---|
| CoinShares Physical Staked Solana | A3GXNS | 0,00 % | ja |
| 21Shares Solana Core Staking | A4AKM2 | 0,35 % | ja |
| VanEck Solana ETN | A3GSUD | 1,50 % | nein |
| 21Shares Solana Staking ETP | A3GSS0 | 2,50 % | ja |
Auf den ersten Blick sieht ein ETP mit null Prozent Verwaltungskosten unschlagbar aus. Der entscheidende Unterschied liegt aber nicht bei den Gebühren, sondern beim Finanzamt.
Direkt gekaufte SOL sind in Deutschland nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei – privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG, unabhängig von der Höhe des Gewinns.
Solana-ETPs und ETNs fallen dagegen unter die Abgeltungsteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag – ab dem ersten Tag, ohne Haltefrist. Bei 5.000 Euro Gewinn sind das gut 1.300 Euro Steuer, die beim Direktkauf nach einem Jahr komplett entfallen.
Damit kehrt sich das Bild um: Das ETP mit null Prozent Gebühr ist für einen langfristigen Anleger in aller Regel teurer als der Direktkauf mit 1 Prozent Kaufkommission, weil die Steuerersparnis jede Gebührendifferenz überwiegt. Dafür nimmt dir das ETP die Verwahrung und die Staking-Buchführung ab – innerhalb des Produkts entstehen für dich keine einzeln zu dokumentierenden § 22-Erträge.
Ein ETP kann deshalb sinnvoll sein, wenn du bewusst im Depot bleiben willst, keine Wallet verwalten möchtest und den Aufwand höher gewichtest als die Steuer. Für alle anderen ist der Direktkauf über eine Börse die günstigere Variante.
Solana hatte jahrelang einen Ruf als Netzwerk, das unter Last stehenbleibt. Zwischen 2021 und 2024 gab es mehrere vollständige Netzwerkausfälle, bei denen für Stunden keine Transaktionen verarbeitet wurden. Wer damals verkaufen wollte, konnte es schlicht nicht. Dieser Ruf ist der häufigste Einwand gegen Solana – und er verdient eine ehrliche Einordnung in beide Richtungen.
Der letzte netzwerkweite Ausfall war am 6. Februar 2024 und dauerte rund fünf Stunden. Ursache war ein Fehler im Zwischenspeicher für kompilierte Programme. Seitdem läuft das Netzwerk ohne vollständigen Stillstand – Stand September 2026 sind das über 30 Monate am Stück.
Dahinter stehen drei konkrete Änderungen:
Wenn deine SOL bei eToro, Bitpanda oder Coinbase liegen, betrifft dich ein Netzwerkausfall ohnehin nur beim Ein- und Auszahlen, nicht beim Handel: Der Kauf und Verkauf läuft in den Büchern der Börse, nicht in der Blockchain.
Relevant wird es, wenn du selbst verwahrst und in einem ungünstigen Moment Coins bewegen willst. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist heute deutlich niedriger als 2022 – aber „mehr als 30 Monate ohne Ausfall“ ist eine Statistik und keine Garantie.
eToro ist einer der wenigen Anbieter, bei dem PayPal in beide Richtungen funktioniert: Die Einzahlung ist kostenlos, du bekommst echte SOL, und beim Verkauf geht das Geld denselben Weg wieder zurück auf dein PayPal-Konto. Dazu kommt, dass dasselbe Konto Aktien, ETFs und Rohstoffe trägt – wer Solana als Beimischung in einem breiteren Portfolio hält, braucht keine zweite Plattform und keine zweite Steuerübersicht.
Regulatorisch gehört eToro zu den am breitesten aufgestellten Anbietern am europäischen Markt. Die eToro (Europe) Ltd ist über Zypern für sechs Krypto-Dienstleistungen zugelassen – Verwahrung, Krypto/Fiat-Tausch, Orderausführung, Orderübermittlung, Beratung und Transferdienste. Das ist die breiteste Zulassung im hier verglichenen Feld. Die Bestände deutscher Kunden werden bei der BaFin-regulierten Tangany GmbH verwahrt. Und als einer der ältesten Anbieter überhaupt hat eToro mehrere vollständige Marktzyklen überstanden – ein Kriterium, das in einer Branche mit vielen Insolvenzen mehr wiegt, als es auf den ersten Blick scheint.
Ehrlich eingeordnet: eToro ist im Vergleich der einzige Anbieter, bei dem Kaufweg und Staking-Rendite gleichzeitig ganz oben liegen können – kostenlose PayPal-Einzahlung, PayPal-Auszahlung und ab der Club-Stufe Gold die höchsten SOL-Sätze im Feld. Ohne Club-Stufe liegt die Rendite mit 3,47 Prozent dagegen im unteren Drittel; dann holen Bitvavo und Kraken mehr heraus. Zwei praktische Punkte: Achte beim Kauf darauf, dass der Hebel auf 1x steht – nur dann erwirbst du echte SOL. Und denke daran, das Staking-Programm im Konto einzuschalten, sonst läuft es als EU-Kunde nicht an.
Bitvavo kombiniert zwei Dinge, die sonst selten zusammenkommen: die niedrigsten Handelsgebühren im Feld und mit 5,00 Prozent eine SOL-Rendite, die unabhängig von der Kontogröße gilt – anders als bei eToro, wo erst höhere Club-Stufen darüber hinauskommen. Der Haken sitzt bei der Einzahlung – PayPal kostet 2,00 Prozent, während SEPA kostenlos ist. Wer nicht auf die Sofortverfügbarkeit angewiesen ist, zahlt per Überweisung ein und spart den Aufschlag komplett.
Rechenbeispiel: Bei 5.000 Euro in SOL kosten 2 Prozent PayPal-Gebühr einmalig 100 Euro. Die höhere Staking-Rendite gegenüber Coinbase bringt rund 81 Euro – pro Jahr. Nach etwas mehr als einem Jahr ist der Aufschlag also wieder hereingeholt. Zahlst du per SEPA ein, entfällt er von vornherein.
Bitpanda erhebt seit Februar 2024 keine Ein- und Auszahlungsgebühren mehr, PayPal eingeschlossen – und zahlt auch wieder auf PayPal aus. Verdient wird über den Spread, der im Kaufvorschlag steckt und nicht separat ausgewiesen wird. Für Solana interessant ist die Kombination aus kostenloser PayPal-Einzahlung und flexiblem Staking ohne Mindestbetrag: Das gibt es sonst in dieser Form nicht.
Beachte: Frisch eingezahltes Geld unterliegt einer Siebentagesperre. Und prüfe in der Kaufvorschau, wie viel SOL du für deinen Euro-Betrag bekommst – der Spread ist dort bereits eingerechnet und lässt sich nur so vergleichen.
Kraken zählt zu den ältesten Börsen überhaupt und wird über die Payward Europe Solutions Limited von der irischen Zentralbank beaufsichtigt – zugelassen seit dem 25. Juni 2025, deutsche Kunden werden seit August 2025 direkt darüber bedient. Beim Staking bietet Kraken als einziger Anbieter im Feld beide Varianten offen nebeneinander an: gebunden mit 4,72 Prozent oder jederzeit auflösbar mit 2,33 Prozent.
Tipp: Nutze die Pro-Oberfläche. Der Schnellkauf über die einfache Ansicht ist spürbar teurer, das Ergebnis ist dasselbe.
Bei Coinbase läuft PayPal ebenfalls in beide Richtungen. Der Anbieter ist damit einer von dreien im Feld, bei dem das Geld denselben Weg zurücknimmt. Mit 3,38 Prozent liegt Coinbase beim SOL-Staking allerdings am unteren Ende des Vergleichs – und beim Kauf hängt der Preis stark davon ab, welchen Weg du in der App nimmst.
Spartipp: Lade das Euro-Guthaben per PayPal auf und kaufe erst danach, statt im Kaufdialog direkt PayPal als Zahlungsmittel zu wählen. Beides führt zum selben SOL-Bestand, der erste Weg kostet rund 1,5 statt bis zu 4 Prozent. Bei 1.000 Euro sind das etwa 25 Euro Unterschied. Wie die Verknüpfung eingerichtet wird, steht im Ratgeber zu Coinbase und PayPal.
Willst du die SOL staken? Dann liegen Bitvavo mit 5,00 Prozent und Kraken mit 4,72 Prozent vorn – bei eToro hängt es an der Club-Stufe und reicht bis 6,93 Prozent. Willst du nur kaufen, halten und später bequem wieder auf PayPal auszahlen? Dann eToro, Bitpanda oder Coinbase. Diese Frage entscheidet mehr als jede Gebührentabelle.
Registrierung mit E-Mail und Passwort, anschließend die Identitätsprüfung per Video-Ident oder Ausweis-Upload. Rechne mit einer Viertelstunde. Solange die Prüfung nicht abgeschlossen ist, nimmt der Anbieter keine Einzahlung an.
PayPal im Einzahlungsbereich auswählen, die Verknüpfung im PayPal-Login bestätigen. Der Name im PayPal-Konto muss mit dem im Börsenkonto übereinstimmen – abweichende Namen sind der häufigste Ablehnungsgrund. Die Gutschrift erfolgt meist binnen Minuten.
Betrag eingeben, Vorschau prüfen, kaufen. Achte darauf, dass kein Hebel eingestellt ist – sonst kaufst du ein Derivat statt echter Coins. Bruchteile sind bei allen Anbietern möglich, ein ganzes SOL musst du nicht kaufen.
Bei allen fünf Börsen geht das mit wenigen Klicks im Konto. Bei eToro ist es als EU-Kunde ein Pflichtschritt: Ohne die Anmeldung unter Einstellungen → Trading → Krypto-Staking-Programm bekommst du keine Belohnungen. Überlege vorher, welchen Anteil du binden willst – gestaktes SOL ist erst nach rund zwei Tagen wieder verkäuflich. Und führe von Anfang an eine Aufstellung der Belohnungen mit Datum und Euro-Kurs; nachträglich ist das mühsam.
Phantom oder Solflare sind die verbreiteten Solana-Wallets. Was dabei anders läuft als bei Bitcoin oder XRP, steht im nächsten Abschnitt. Überspringe diesen Schritt, wenn die SOL bei der Börse liegen bleiben sollen.
Die Netzwerkgebühr bei Solana ist praktisch null: Die Grundgebühr liegt bei 5.000 Lamports, also 0,000005 SOL – ein Bruchteil eines Cents. Dazu kommt bei Bedarf eine freiwillige Priority Fee, die auch bei hoher Auslastung im Centbereich bleibt. Anders als bei Ethereum, wo Gas-Gebühren kleine Auszahlungen unwirtschaftlich machen können, spielt dieser Posten bei Solana keine Rolle. Was zählt, sind ausschließlich die Gebühren des Anbieters.
| Weg (Kauf über 1.000 €) | Einzahlung | Handel | Gesamtkosten |
|---|---|---|---|
| Bitvavo, SEPA | 0 € | 0,25 % | 2,50 € |
| Kraken Pro, SEPA | 0 € | bis 0,80 % | bis 8 € |
| eToro, PayPal | 0 € | 1 % + Spread | 10 € + Spread |
| Coinbase, Guthaben + Kauf | 0 € | 1,49 % | 14,90 € |
| Bitvavo, PayPal | 20,00 € | 0,25 % | 22,45 € |
| Coinbase, PayPal-Direktkauf | – | bis 3,99 % | bis 39,90 € |
Die beiden Bitvavo-Zeilen isolieren den Preis der Bequemlichkeit: 20 Euro je 1.000 Euro kostet es, das Geld in Minuten statt in ein bis drei Werktagen verfügbar zu haben. Woher dieser Aufschlag kommt und warum ihn nicht jeder Anbieter erhebt, steht im Bitcoin-Ratgeber.
Bei Bitcoin ist die Kaufgebühr die wichtigste Stellschraube, weil danach nichts mehr passiert. Bei Solana kommt die Staking-Rendite dazu – und die wiederholt sich jedes Jahr. Ein Anbieter, der beim Kauf 20 Euro mehr kostet, aber jährlich 80 Euro mehr ausschüttet, ist nach dem ersten Jahr der günstigere. Rechne deshalb beide Posten zusammen, nicht nur die Gebühr.
Wer selbst verwahren will, nutzt bei Solana meist Phantom oder Solflare. Der Übertrag ist unkomplizierter als bei XRP – ein Destination Tag gibt es hier nicht, jede Wallet hat ihre eigene Adresse. Drei Punkte sollte man trotzdem kennen.
Solana verlangt, dass jedes Konto ein Mindestguthaben vorhält, damit es aktiv bleibt. Für eine normale SOL-Adresse sind das rund 0,00089 SOL, für jedes zusätzliche Token-Konto rund 0,00204 SOL. Das sind Bruchteile eines Euro, und anders als bei der XRP-Reserve bekommst du den Betrag zurück, wenn du das Konto schließt. Praktisch heißt das nur: Sende nicht exakt deinen gesamten Bestand, sondern lass einen kleinen Rest für Gebühren stehen.
Es gibt SOL-Abbildungen auf anderen Blockchains, etwa als Wrapped Token auf Ethereum oder BNB Chain. Diese Token sind nicht identisch mit SOL im Solana-Netzwerk und lassen sich nicht in eine Solana-Wallet senden. Prüfe deshalb bei der Auszahlung, dass als Netzwerk tatsächlich Solana ausgewählt ist. Und wie immer: erst einen kleinen Testbetrag senden, Gutschrift abwarten, dann den Rest.
Wenn deine SOL bei der Börse im Staking liegen, musst du das Staking zuerst beenden und die rund zwei Tage abwarten, bevor eine Auszahlung möglich ist. Plane das ein, wenn du zu einem bestimmten Zeitpunkt über die Coins verfügen willst.
Rent, Netzwerkauswahl und Wallet-Sicherung betreffen nur die Selbstverwahrung. Liegen deine SOL bei eToro, Bitpanda oder Coinbase, übernimmt der Anbieter das – du siehst davon nichts. Das ist bequemer, bedeutet aber auch, dass du dem Anbieter vertraust statt dir selbst. Die MiCA-Lizenz ändert daran nichts: Sie regelt, wie ein Anbieter arbeiten muss, sie ist keine Einlagensicherung.
Wer kurzfristig handeln, hebeln oder auf fallende Kurse setzen will, findet das bei CFD-Brokern. Zum Verständnis: Hier erwirbst du kein SOL. Keine Wallet, kein Staking – und auch die einjährige Steuerfreiheit nach § 23 EStG greift nicht, weil du keine Coins besitzt. Gerade bei Solana fällt damit das Ertragsargument komplett weg, das den Coin sonst von Bitcoin unterscheidet.
PayPal ist als Zahlungsmethode hinterlegt, Ein- und Auszahlungen sind gebührenfrei, die Spreads eng. Gehandelt wird ausschließlich über Differenzkontrakte – ein SOL-Bestand entsteht dabei nicht.
Auf CFDs spezialisiert, schlanke Handelsoberfläche, PayPal als Zahlungsmethode. Auch hier: keine echten Coins, keine Wallet-Auszahlung, kein Staking.
Nein. PayPals eigener Krypto-Handel existiert nur für US-Konten und umfasst dort lediglich Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash – Solana ist nicht dabei. In Deutschland lässt sich PayPal ausschließlich als Einzahlungsmethode bei Börsen und Brokern nutzen.
Sechs Anbieter sind es Stand September 2026: eToro, Bitvavo, Bitpanda, Kraken, Coinbase und Crypto.com. Alle sechs verfügen über eine MiCA-Zulassung und liefern echte SOL, die sich auf eine eigene Wallet übertragen lassen. Staking bieten davon vier an – bei eToro ist es für deutsche Konten nicht freigeschaltet.
Stand 14.09.2026 zahlen die hier verglichenen Anbieter netto zwischen rund 3,4 und 6,9 Prozent im Jahr: Bitvavo 5,00 Prozent gebunden, Kraken 4,72 Prozent bonded, Bitpanda 4 bis 6 Prozent flexibel, Coinbase 3,38 Prozent. Bei eToro richtet sich der Satz nach der Club-Stufe und liegt zwischen 3,47 und 6,93 Prozent. Das ist quer durch das Feld etwa das Doppelte dessen, was dieselben Anbieter für Ethereum zahlen. Die Sätze sind keine festen Zinsen und werden regelmäßig angepasst.
Ja. eToro unterstützt SOL-Staking, auch für Kunden in Deutschland. Die Höhe richtet sich nach deiner Club-Stufe: Von der Netzwerkrendite, die eToro für Solana mit 7,7 Prozent angibt, bekommst du zwischen 45 Prozent (ohne Club) und 90 Prozent (Diamond) – effektiv also 3,47 bis 6,93 Prozent. Wichtig: Als Kunde in der EU musst du das Staking wegen der MiCA-Vorgaben einmalig selbst aktivieren, unter Einstellungen, Trading, Krypto-Staking-Programm. Für Ethereum gibt es einen zweiten, separaten Schalter. Nach der Anmeldung gilt eine Mindesthaltedauer von sieben Tagen, die Belohnungen beginnen ab Tag 8.
In der Regel rund zwei Tage. Das Solana-Protokoll arbeitet in Epochen von etwa 48 Stunden; deaktiviertes Guthaben wird erst zur nächsten Epochengrenze frei. Bei hoher Auslastung kann es eine Epoche länger dauern, weil pro Epoche nur ein begrenzter Anteil des gesamten gestakten SOL deaktiviert werden kann. Das gilt auch für Produkte, die als „flexibel“ beworben werden.
Ja. Staking-Belohnungen sind sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG und werden mit dem persönlichen Steuersatz versteuert, bewertet zum Euro-Kurs im Moment des Zuflusses. Es gilt eine Freigrenze von 256 Euro im Jahr – wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig, nicht nur der Teil darüber. Der Verkauf der SOL selbst bleibt nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei.
Der letzte netzwerkweite Ausfall war am 6. Februar 2024 und dauerte rund fünf Stunden. Seitdem läuft das Netzwerk ohne vollständigen Stillstand, Stand September 2026 sind das über 30 Monate. Ursächlich für die Stabilisierung waren die Umstellung auf QUIC, die Einführung von Priority Fees und der zweite Validator-Client Firedancer seit Ende 2025.
Steuerlich ist der Direktkauf für langfristige Anleger meist günstiger: Direkt gehaltene SOL sind nach einem Jahr steuerfrei, Solana-ETPs unterliegen ab dem ersten Tag der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag. Das gilt auch für das ETP mit 0,00 Prozent Verwaltungsgebühr – die Steuerersparnis beim Direktkauf überwiegt die Gebührendifferenz deutlich. Ein ETP nimmt dir dafür Verwahrung und Staking-Buchführung ab.
Die Grundgebühr beträgt 5.000 Lamports, also 0,000005 SOL – ein Bruchteil eines Cents. Dazu kommt bei Bedarf eine freiwillige Priority Fee, die auch bei hoher Auslastung im Centbereich bleibt. Anders als bei Ethereum spielen Netzwerkgebühren bei Solana für die Kostenrechnung keine Rolle.
Nein. Bei Solana hat jede Wallet ihre eigene Adresse, ein zusätzliches Tag gibt es nicht. Achte stattdessen darauf, dass bei der Auszahlung das Netzwerk Solana ausgewählt ist – Wrapped-SOL-Token auf anderen Blockchains lassen sich nicht in eine Solana-Wallet senden.
Alle weiteren Kaufwege für Solana – auch ohne PayPal – stehen im Überblick Solana (SOL) kaufen. Wie derselbe Weg bei anderen Coins aussieht, zeigen die Ratgeber Bitcoin mit PayPal kaufen, Ethereum mit PayPal kaufen und XRP mit PayPal kaufen. Anbieter breiter vergleichen kannst du im Krypto-Börsen-Vergleich.
Welche Anlageklassen neben Krypto zur Verfügung stehen, welche Konditionen im Detail gelten und welche Lernmaterialien es gibt, dokumentiert der Anbieter selbst – die Angaben finden sich auf der offiziellen Website von eToro.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Werbe- bzw. Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links ein Konto eröffnest, erhalten wir eine Provision – für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Auf unsere Bewertung hat das keinen Einfluss. Alle Angaben wurden am 14.09.2026 geprüft; Anbieter ändern ihre Konditionen und Staking-Sätze regelmäßig, prüfe die Kosten daher vor jedem Kauf in der Kaufvorschau. Dieser Artikel ist eine Information und keine Anlage- oder Steuerberatung. Der Kauf von Kryptowährungen ist mit dem Risiko eines Totalverlusts verbunden.