Zuletzt geprüft: 13.09.2026 Alle Gebühren, Staking-Renditen und Lizenzangaben wurden an diesem Tag einzeln überprüft.
Direkt bei PayPal kannst du in Deutschland kein Ethereum kaufen. PayPals eigener Krypto-Handel existiert nur für US-Konten. In Deutschland funktioniert PayPal ausschließlich als Zahlungsmethode bei einer Börse oder einem Broker.
Sechs Anbieter akzeptieren PayPal und liefern echte ETH: eToro, Bitvavo, Bitpanda, Kraken, Coinbase und Crypto.com. Alle sechs sind MiCA-reguliert.
Der Unterschied zu Bitcoin: Ethereum lässt sich staken. Bei den hier genannten Anbietern liegen die Netto-Renditen zwischen rund 2 und 5 Prozent im Jahr – das verschiebt die Anbieterwahl deutlich, weil ein Prozentpunkt mehr Staking schnell mehr wert ist als ein gesparter Prozentpunkt Kaufgebühr.
Nein, in Deutschland nicht. PayPal betreibt seit 2020 einen eigenen Krypto-Handel mit Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash – aber ausschließlich für US-Konten. Für deutsche PayPal-Konten ist die Funktion nicht freigeschaltet, und ein Starttermin wurde nie genannt.
Wer in Deutschland mit PayPal bezahlen will, geht deshalb über eine Börse oder einen Broker, der PayPal als Einzahlungsmethode akzeptiert. Der Kauf selbst läuft dann dort – PayPal ist nur der Weg, auf dem das Geld ankommt.
Bei allen sechs Anbietern bekommst du echte ETH, die sich auf eine eigene Wallet übertragen lassen. Entscheidend sind drei Dinge: was die PayPal-Einzahlung kostet, was der Handel kostet – und was du beim Staking herausbekommst.
| Anbieter | PayPal Einzahlung | Handelsgebühr | ETH-Staking netto | MiCA-Lizenz | |
|---|---|---|---|---|---|
| eToro TOP-EMPFEHLUNG |
kostenlos | 1 % + Spread | ca. 2 % | Zypern · 6 Dienstleistungen | Weiter zum Anbieter » Ihr Kapital ist einem Risiko ausgesetzt. |
| Bitvavo | 2,00 % | ab 0,15 % | ca. 3,2 % | Niederlande (AFM) | Weiter zum Anbieter » |
| Bitpanda | kostenlos | im Spread | ca. 2,5 % | BaFin / FMA | Weiter zum Anbieter » |
| Kraken | in der Vorschau | max. 0,40 / 0,80 % (Pro) | ca. 3–5 % | Irland (CBI) | Weiter zum Anbieter » |
| Coinbase | kostenlos (Guthaben) | 1,49 % · Direktkauf bis 3,99 % | ca. 2,6 % | Luxemburg (CSSF) | Weiter zum Anbieter » |
| Crypto.com | in der Vorschau | variabel | variabel | Malta (MFSA) |
Staking-Renditen sind Richtwerte aus Anbieter- und Vergleichsangaben vom April 2026. Die Netto-Rendite schwankt mit der Netzwerkauslastung und der Provision des Anbieters – prüfe den aktuellen Satz vor dem Staken in deinem Konto.
Bei Bitcoin entscheidet fast nur die Kaufgebühr. Bei Ethereum kommt das Staking dazu – und das läuft jedes Jahr weiter. Ein Unterschied von 1,2 Prozentpunkten Staking-Rendite bringt auf 2.000 € rund 24 € pro Jahr. Die 2 % PayPal-Einzahlungsgebühr bei Bitvavo sind einmalig 40 € – nach knapp zwei Jahren ist das durch die höhere Staking-Rendite wieder eingeholt. Wer nur kurz halten will, rechnet umgekehrt.
Bei Ethereum hat diese Frage eine Konsequenz mehr als bei Bitcoin: Staken kannst du nur echte ETH. Wer über einen CFD-Broker eine Kursposition hält, bekommt keine Staking-Erträge – das Ertragsargument fällt damit komplett weg.
Der schnellste Test bleibt derselbe wie beim Bitcoin-Kauf: Lässt sich der Coin an eine externe Wallet-Adresse senden? Geht das, hältst du echte ETH. Achte außerdem darauf, dass beim Kauf kein Hebel eingestellt ist – bei eToro etwa erwirbst du nur bei 1x einen echten Coin, alles darüber ist ein Derivat.
Die ausführliche Erklärung zu CFDs, Spreads und Übernachtgebühren steht in unserem Ratgeber Bitcoin mit PayPal kaufen – sie gilt für Ethereum unverändert.
eToro ist die naheliegende Wahl, wenn du ohne Umweg und ohne Einzahlungsgebühr starten willst. Die PayPal-Einzahlung ist kostenlos, du bekommst echte ETH, und dasselbe Konto trägt anschließend auch Aktien und ETFs – für viele der eigentliche Grund, hier zu bleiben statt eine zweite Plattform zu eröffnen.
Regulatorisch gehört eToro zu den am breitesten aufgestellten Anbietern überhaupt: Die eToro (Europe) Ltd ist über Zypern für sechs Krypto-Dienstleistungen zugelassen – Verwahrung, Krypto/Fiat-Tausch, Orderausführung, Orderübermittlung, Beratung und Transferdienste. Die Bestände deutscher Kunden werden bei der BaFin-regulierten Tangany GmbH verwahrt, abgewickelt wird über den Partner DLT Finance.
Ehrlich eingeordnet: Beim Staking liegt eToro am unteren Ende des Feldes. Wenn dein Hauptziel Staking-Erträge sind, holen Kraken und Bitvavo mehr heraus. Geht es dir um einen unkomplizierten Einstieg, kostenlose Einzahlung und ein Konto für alles, ist eToro schwer zu schlagen.
Bitvavo ist für Ethereum die rechnerisch stärkste Kombination im Test: die niedrigsten Handelsgebühren im Feld und mit rund 3,2 % netto eine der höchsten Staking-Renditen – flexibel, ohne Mindestbetrag und ohne Sperrfrist. Der Haken sitzt an einer einzigen Stelle: Die PayPal-Einzahlung kostet 2,00 %.
Rechenbeispiel: Bei 2.000 € kostet die PayPal-Einzahlung 40 €. Gegenüber einem Anbieter mit 2 % Staking bringen 3,2 % rund 24 € mehr pro Jahr – nach etwa 20 Monaten ist die Einzahlungsgebühr wieder drin. Wer die ETH ohnehin länger halten will, fährt hier am besten. Wer die 40 € sparen will, zahlt per SEPA ein und wartet ein bis drei Werktage.
Bitpanda verlangt seit Februar 2024 keine Ein- und Auszahlungsgebühren mehr, PayPal eingeschlossen. Verdient wird über den Spread, der im Kaufvorschlag steckt und nicht separat ausgewiesen wird. Fürs Staking reicht theoretisch 1 € Einsatz – ausgezahlt wird ab 0,01 € Wochenertrag.
Beachte: Frisch eingezahltes Geld unterliegt einer Siebentagesperre. Und weil die Kosten im Spread stecken, lohnt sich der Blick in die Kaufvorschau: Vergleiche, wie viel ETH du für deinen Euro-Betrag bekommst, mit dem aktuellen Marktkurs.
Fürs reine Staking ist Kraken die stärkste Adresse im Feld: rund 3 bis 5 % netto, wobei die obere Hälfte der Spanne an das gebundene Modell mit 7 bis 28 Tagen Bindung geknüpft ist. Flexibel gestaktes ETH lässt sich jederzeit wieder lösen. Kraken gehört außerdem zu den ältesten Börsen überhaupt und wird über die Payward Europe Solutions Limited von der irischen Zentralbank beaufsichtigt – die Zulassung besteht seit dem 25. Juni 2025, deutsche Kunden werden seit August 2025 direkt darüber bedient.
Tipp: Kaufe über die Pro-Oberfläche statt über den Schnellkauf – der Unterschied macht mehrere Prozent aus. Und plane beim gebundenen Staking die Bindungsfrist ein, bevor du dich festlegst.
Coinbase ist neben eToro der zweite Anbieter, bei dem PayPal in beide Richtungen funktioniert. Beim Kauf entscheidet der Klickweg über den Preis – und der Unterschied ist erheblich.
Wichtig beim Unstaking: Coinbase löst gestaktes ETH über die Warteschlange des Ethereum-Netzwerks auf. Je nach Auslastung dauert das Tage bis Wochen – anders als bei Bitvavo oder Kraken im flexiblen Modell. Wer kurzfristig verkaufen können will, sollte das einplanen. Details zur PayPal-Verknüpfung stehen in unserem Ratgeber zu Coinbase und PayPal.
Rechne mit 15 bis 30 Minuten. Der ETH-spezifische Teil kommt erst ganz am Schluss – und genau dort passieren die teuren Fehler.
Willst du die ETH staken oder nur halten? Das ist die wichtigste Frage, nicht die Kaufgebühr. Beim Staken lohnt der Blick auf Kraken und Bitvavo, beim reinen Kauf mit kostenloser Einzahlung auf eToro und Bitpanda.
E-Mail, Passwort, dann Video-Ident oder Foto-Upload mit Ausweis. Dauert meist 5 bis 15 Minuten. Ohne abgeschlossene Verifizierung geht keine Einzahlung.
PayPal im Einzahlungsbereich auswählen und die Verknüpfung im PayPal-Login bestätigen. Der Name im PayPal-Konto muss mit dem im Börsenkonto übereinstimmen – abweichende Namen sind der häufigste Ablehnungsgrund. Kosten in der Vorschau prüfen, bestätigen, Gutschrift meist binnen Minuten.
Betrag eingeben, Vorschau prüfen, kaufen. Achte darauf, dass kein Hebel eingestellt ist. Du musst kein ganzes ETH kaufen – Bruchteile sind bei allen Anbietern möglich.
Wenn du staken willst, aktivierst du das direkt im Konto. Wenn du die ETH auf eine eigene Wallet überträgst, wähle beim Auszahlen unbedingt das richtige Netzwerk. Dazu gleich mehr – dieser Schritt ist bei Ethereum der kritische.
Bei Ethereum gibt es einen Kostenblock, den Bitcoin-Ratgeber nicht kennen: die Netzwerkgebühr beim Auszahlen, umgangssprachlich Gas. Sie geht nicht an die Börse, sondern ans Netzwerk, und sie schwankt mit der Auslastung – von wenigen Euro bis zu zweistelligen Beträgen in Spitzenzeiten.
| Weg (Kauf über 1.000 €) | Einzahlung | Handel | Gesamt ohne Gas |
|---|---|---|---|
| eToro, PayPal | 0 € | 1 % + Spread | 10 € + Spread |
| Bitvavo, SEPA | 0 € | 0,25 % | 2,50 € |
| Kraken Pro, SEPA | 0 € | bis 0,80 % | bis 8 € |
| Coinbase, Guthaben + Kauf | 0 € | 1,49 % | 14,90 € |
| Bitvavo, PayPal | 20,00 € | 0,25 % | 22,45 € |
| Coinbase, PayPal-Direktkauf | – | bis 3,99 % | bis 39,90 € |
Die Netzwerkgebühr ist ein fester Betrag pro Transaktion, kein Prozentsatz. Bei 100 € ausgezahltem ETH können 8 € Gas anfallen – das sind 8 %. Bei 2.000 € sind dieselben 8 € gerade einmal 0,4 %. Wer selbst verwahren will, zahlt deshalb besser einmal einen größeren Betrag aus als monatlich kleine Beträge. Viele Anbieter zeigen die Gebühr erst im letzten Bestätigungsschritt – dort lohnt der Blick, bevor man klickt.
Der reine PayPal-Aufschlag lässt sich an den beiden Bitvavo-Zeilen ablesen: 20 Euro pro 1.000 Euro, dafür ist das Geld in Minuten statt in ein bis drei Werktagen da. Bei eToro, Bitpanda und Coinbase entfällt dieser Aufschlag. Warum PayPal überhaupt teurer ist als eine Überweisung – Stichwort Rückbuchungsrisiko – erklären wir im Bitcoin-Ratgeber.
Ethereum wird seit dem Umstieg auf Proof of Stake nicht mehr gemined, sondern gestaked. Vereinfacht: Du stellst deine ETH dem Netzwerk zur Absicherung zur Verfügung und bekommst dafür einen Anteil an den Netzwerkbelohnungen. Bitcoin kennt das nicht – deshalb ist es der eine Punkt, an dem sich die Anbieterwahl bei Ethereum wirklich anders entscheidet.
Die Netto-Renditen liegen bei den hier vorgestellten Anbietern zwischen rund 2 und 5 Prozent im Jahr. „Netto“ heißt: nach Abzug der Provision, die der Anbieter einbehält. Die Differenz zwischen den Anbietern ist keine Nachkommastelle – bei 5.000 € gestaktem ETH sind 2 % gegenüber 3,2 % ein Unterschied von 60 Euro pro Jahr, und das wiederholt sich.
Flexibles Staking lässt sich jederzeit auflösen und bringt etwas weniger. Gebundenes Staking zahlt mehr, bindet die ETH aber für einen Zeitraum – bei Kraken je nach Produkt 7 bis 28 Tage. Ein dritter Fall ist Coinbase: Dort läuft das Auflösen über die Warteschlange des Ethereum-Netzwerks und kann je nach Auslastung deutlich länger dauern.
Die Rendite wird in ETH ausgezahlt, nicht in Euro. Fällt der ETH-Kurs um 30 %, sind 3 % Staking-Ertrag kein Ausgleich. Staking erhöht die Menge deiner Coins – es schützt nicht vor Kursverlusten.
Wer nur kauft und hält, wird steuerlich genauso behandelt wie bei Bitcoin: privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG, nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, darunter greift eine Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr.
Sobald du stakst, kommt ein zweiter Steuertatbestand dazu – und der überrascht viele.
Staking-Erträge gelten als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG und werden mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert – bewertet mit dem Euro-Wert im Moment des Zuflusses. Es gilt das Zuflussprinzip: Die Belohnung ist steuerlich angekommen, sobald sie dir gutgeschrieben wird, auch wenn du sie nicht aktiv abgerufen hast.
Bis 256 Euro Staking-Erträge im Jahr bleibt alles steuerfrei. Ab 256,01 Euro wird der gesamte Betrag steuerpflichtig – nicht nur der Teil darüber. Bei 270 Euro Erträgen sind also 270 Euro zu versteuern, nicht 14. Wer knapp über der Grenze liegt, verliert durch 14 Euro Mehrertrag unter Umständen mehr, als er gewinnt.
Verkaufst du die erhaltenen ETH innerhalb eines Jahres nach Zufluss wieder, greift zusätzlich § 23 EStG auf den Kursgewinn seit dem Zufluss. Nach einem Jahr ist dieser Teil steuerfrei.
Lange hielt sich die Sorge, gestaktes Krypto verlängere die Haltefrist auf zehn Jahre. Das ist überholt – es gilt die einjährige Frist nach § 23 EStG, auch für gestakte Coins.
Praktisch heißt das: Führe eine Aufstellung mit Datum, ETH-Menge und Euro-Kurs jeder einzelnen Belohnung. Die Exporte der Börsen sind dafür oft unvollständig. Wann deine Coins die Haltefrist erreichen, rechnest du hier aus: Haltefrist-Rechner.
Dieser Abschnitt ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Steuerberatung.
Anders als bei Bitcoin gibt es Ethereum auf mehreren Netzwerken: dem Hauptnetz (ERC-20) und diversen Layer-2-Netzen wie Arbitrum, Optimism oder Base. Beim Auszahlen fragen die Börsen, welches Netzwerk du nutzen willst.
Wählst du das falsche, sind die ETH in der Regel verloren – die Adresse sieht identisch aus, das Ziel ist ein anderes. Die Regel ist einfach: Das Netzwerk, das du bei der Börse auswählst, muss exakt das sein, das deine Wallet erwartet. Im Zweifel das Hauptnetz nehmen, auch wenn die Gebühr dort höher ist. Und immer zuerst einen kleinen Testbetrag senden.
Ja – bei eToro und bei Coinbase. Der Ablauf: ETH auf der Plattform in Euro tauschen, dann das Euro-Guthaben auf PayPal auszahlen. Bei eToro sind Euro-Auszahlungen kostenlos und laufen über den Weg, über den eingezahlt wurde. Bei Coinbase ist die Standardauszahlung kostenlos, die Sofortauszahlung kostet bis zu 2 %. Bitvavo, Kraken und Crypto.com bieten keine PayPal-Auszahlung – dort geht es per SEPA zurück aufs Bankkonto.
Denk daran: Gestaktes ETH musst du erst lösen, bevor du verkaufen kannst. Je nach Anbieter dauert das von sofort bis zu mehreren Wochen.
Bitvavo begrenzt PayPal-Einzahlungen auf 10.000 € pro Vorgang, Bitpanda auf 10.000 € pro Tag und 300.000 € pro Monat. Höhere Limits hängen an der Verifizierungsstufe – meist mit Adress- und Herkunftsnachweis, ein bis drei Werktage Bearbeitung. Zusätzlich gilt dein persönliches PayPal-Limit.
Wer kurzfristig handeln, hebeln oder auf fallende Kurse setzen will, findet das bei CFD-Brokern. Zum Verständnis: Hier erwirbst du kein Ethereum. Keine Wallet, keine Auszahlung in Coins – und kein Staking, weil dir keine ETH gehören. Es ist ein anderes Produkt mit deutlich höherem Risiko.
Enge Spreads, keine Ein- und Auszahlungsgebühren, PayPal als Zahlungsmethode verfügbar. Gehandelt werden ausschließlich Differenzkontrakte.
Auf CFDs spezialisiert, schlanke Handelsoberfläche, PayPal als Zahlungsmethode. Auch hier: keine echten Coins, keine Wallet-Auszahlung, kein Staking.
| Methode | Kosten | Dauer | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| SEPA-Überweisung | meist 0 % | 1–3 Werktage | die günstigste Variante, überall verfügbar |
| Paysafecard | je nach Anbieter | sofort | ohne Bankkonto – zur Anleitung |
| Kreditkarte | 1,5–4 % | sofort | ähnlich teuer wie PayPal |
| Sofortüberweisung / Klarna | 0–2 % | sofort | bei vielen Börsen günstiger als PayPal |
Alle weiteren Kaufwege für Ethereum – auch ohne PayPal – stehen im Überblick Ethereum kaufen. Wer Anbieter breiter vergleichen will, findet sie im Krypto-Börsen-Vergleich.
In Deutschland nicht. PayPals eigener Krypto-Handel existiert nur für US-Konten. Hierzulande lässt sich PayPal ausschließlich als Einzahlungsmethode bei Börsen und Brokern nutzen.
Stand September 2026: eToro, Bitvavo, Bitpanda, Kraken, Coinbase und Crypto.com. Bei allen sechs bekommst du echte ETH, und alle sechs sind MiCA-reguliert.
Ja. Die Zahlungsmethode spielt fürs Staking keine Rolle – entscheidend ist nur, dass du echte ETH hältst und kein CFD. Die Netto-Renditen liegen bei den hier genannten Anbietern zwischen rund 2 und 5 Prozent im Jahr.
Als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG, bewertet mit dem Euro-Wert im Moment des Zuflusses. Bis 256 Euro im Jahr bleibt es steuerfrei – das ist eine Freigrenze, keine Freibetrag: Ab 256,01 Euro wird der gesamte Betrag steuerpflichtig. Verkaufst du die Belohnungen innerhalb eines Jahres, greift zusätzlich § 23 EStG.
Eine Netzwerkgebühr (Gas), die ans Ethereum-Netzwerk geht und mit der Auslastung schwankt – von wenigen Euro bis zu zweistelligen Beträgen. Sie ist ein fester Betrag pro Transaktion, keine Prozentgebühr. Deshalb lohnen sich größere, seltenere Auszahlungen.
Genau das, das deine Wallet erwartet – in der Regel das Ethereum-Hauptnetz (ERC-20). Wählst du versehentlich ein Layer-2-Netz wie Arbitrum oder Base, sind die ETH meist verloren. Sende immer zuerst einen kleinen Testbetrag.
Bei eToro und Coinbase ja: erst in Euro tauschen, dann auszahlen. Bei eToro sind Euro-Auszahlungen kostenlos, bei Coinbase ist die Standardauszahlung kostenlos und die Sofortauszahlung kostet bis zu 2 %. Bitvavo, Kraken und Crypto.com bieten das nicht an.
Nein. Bei allen genannten Anbietern kannst du Bruchteile kaufen. Bitpanda erlaubt Käufe ab 10 Euro, andere Anbieter haben ähnlich niedrige Mindestbeträge.
Bei Bitcoin entscheidet die Kaufgebühr. Bei Ethereum entscheidet eine andere Frage – und die solltest du dir vor der Anbieterwahl stellen.
Eine vollständige Übersicht über die verfügbaren Anlageklassen, die Konditionen und das Schulungsangebot veröffentlicht der Anbieter selbst – nachzulesen auf der offiziellen Website von eToro.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Werbe- bzw. Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links ein Konto eröffnest, erhalten wir eine Provision – für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Auf unsere Bewertung hat das keinen Einfluss. Alle Angaben wurden am 13.09.2026 geprüft; Anbieter ändern Gebühren und Staking-Renditen regelmäßig, prüfe die Konditionen daher vor jedem Kauf in der Vorschau. Dieser Artikel ist eine Information und keine Anlageberatung. Der Kauf von Kryptowährungen ist mit dem Risiko eines Totalverlusts verbunden.