Bitcoin: Analyst warnt vor 58.000 – Hoffnung bis 2026

Bitcoin: Analyst warnt vor 58.000 – Hoffnung bis 2026
Bitcoin: Analyst warnt vor 58.000 – Hoffnung bis 2026 (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Bitcoin kommt seit Monaten nicht richtig vom Fleck. Viele Anleger hatten gehofft, dass der Kurs längst deutlich über 100.000 US-Dollar steht. Stattdessen blieb die größte Kryptowährung der Welt zuletzt unter dieser Marke hängen und erholte sich nur zögerlich. Ein Krypto-Analyst skizziert nun, wie sich Bitcoin bis Ende 2026 entwickeln könnte und nennt dabei konkrete Kurszonen für die nächsten Quartale.

Q2: Risiko auf der Unterseite, Zielzone bei 58.000 US-Dollar

Der unter dem Namen Aralez bekannte Analyst rechnet für das laufende zweite Quartal zunächst mit Gegenwind. Seiner Einschätzung nach könnte es an den Märkten noch einmal deutlich nach unten gehen, nicht nur bei Krypto.

Für den Aktienmarkt sieht er den S&P 500 in Richtung 7.400 Punkte fallen. Bitcoin könnte in diesem Szenario ebenfalls abrutschen und kurzfristig bis in den Bereich um 58.000 US-Dollar sinken. Da nur noch wenig Zeit bis zum Quartalsende bleibt, würde ein solcher Schub nach unten schnell kommen müssen, was die Stimmung am Markt spürbar belasten könnte.

Q3: Kapitulation möglich, während Wale weiter einsammeln

Nach dem Quartalswechsel erwartet Aralez eine Phase, in der sich das Bild langsam verbessert. Im dritten Quartal könnte Bitcoin laut seiner Prognose zunächst in eine Kapitulationsphase rutschen. Gemeint ist damit eine Strecke, in der viele Marktteilnehmer entnervt verkaufen, weil sie keine schnelle Erholung mehr erwarten.

Gleichzeitig geht der Analyst davon aus, dass große Marktteilnehmer, oft als Wale bezeichnet, genau in dieser Schwächephase weiter akkumulieren, also Bestände aufbauen. Als zusätzlichen Faktor nennt er die US-Notenbank: Sollte die Federal Reserve bei den Zinsen weniger hart auftreten oder sogar lockern, könnte sich die Volatilität am Markt verlagern und eine Bodenbildung begünstigen. In seinem Szenario markiert Bitcoin im dritten Quartal den Tiefpunkt, bevor eine neue Aufwärtsbewegung starten kann.

Bis Ende 2026: Rücklauf Richtung 100.000 US-Dollar und rund 30% Plus möglich

Für die Schlussphase des Jahres 2026 wird Aralez deutlich optimistischer. Nach dem angenommenen Tiefpunkt im dritten Quartal könnte der Trend drehen und Bitcoin wieder in Richtung 100.000 US-Dollar laufen. Als Treiber sieht er mehrere Faktoren, vor allem eine Rückkehr der Liquidität in den Kryptomarkt, also mehr frisches Kapital und wieder mehr Risikobereitschaft bei Anlegern.

Außerdem rechnet er damit, dass das KI-Thema den Markt weiterhin dominiert und auch Krypto-Projekte davon profitieren könnten, was die Stimmung insgesamt stützen würde. Wenn diese Mischung aufgeht, hält er bis zum Jahresende 2026 einen Anstieg von mindestens 30% für möglich. Wichtig bleibt: Es handelt sich um eine Prognose, keine Garantie. Gerade bei Bitcoin können Makro-News, Regulierung und Marktpsychologie die Richtung schnell verändern.

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