Solana Kurs im freien Fall: 46 % Verlust in 6 Monaten

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Solana Kurs im freien Fall: 46 % Verlust in 6 Monaten (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Solana steht an einem außergewöhnlichen Punkt seiner Marktgeschichte. Die Kryptowährung hat inzwischen acht rote Monatskerzen in Folge ausgebildet – ein Rekord seit dem Start des Netzwerks. Während der anhaltende Abwärtstrend die Stimmung belastet, zeigt ein Blick auf frühere Marktzyklen, dass genau solche Phasen häufig den Boden für spätere Erholungen gelegt haben.

Acht Verlustmonate in Folge: Solana betritt Neuland

Der Analyst Crypto Patel verweist auf eine Entwicklung, die es bei Solana bisher noch nie gegeben hat. Nach dem Rückgang von rund 253 US-Dollar auf zeitweise 67 US-Dollar hat SOL acht aufeinanderfolgende Monate mit Kursverlusten abgeschlossen.

Besonders interessant: Während des schweren Bärenmarktes nach dem Hoch von 2021 verzeichnete Solana insgesamt neun rote Monatskerzen. Damals traten die Verluste jedoch nicht ohne Unterbrechung auf. Erst die neunte rote Monatskerze markierte den endgültigen Tiefpunkt des Zyklus. Anschließend folgte eine massive Erholung, die den Kurs später bis in den Bereich von 295 US-Dollar führte.

Genau deshalb beobachten Marktteilnehmer die aktuelle Situation besonders aufmerksam. Die neunte Monatskerze bildet sich bereits aus – und könnte erneut über die langfristige Richtung entscheiden.

Warum die Zone zwischen 50 und 80 US-Dollar jetzt so wichtig wird

Sollte sich das historische Muster wiederholen, könnte sich der Bereich zwischen 50 und 80 US-Dollar als langfristige Akkumulationszone etablieren. In solchen Phasen sammeln langfristig orientierte Investoren häufig Positionen ein, während viele Marktteilnehmer aufgrund der schlechten Stimmung bereits aufgegeben haben.

Für Bullen wäre das ein entscheidender Hoffnungsschimmer. Hält dieser Bereich stand, könnte Solana die Grundlage für den nächsten großen Aufwärtszyklus schaffen.

Patel sieht in diesem Szenario langfristig sogar Potenzial für deutlich höhere Kurse. Sollte der Markt in eine neue expansive Phase eintreten, wären Kursziele zwischen 500 und 1.000 US-Dollar aus heutiger Sicht nicht ausgeschlossen. Dafür müsste jedoch zunächst die aktuelle Schwächephase erfolgreich abgeschlossen werden.

Charttechnik sendet erstes Signal für eine mögliche Erholung

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält derzeit die kurzfristige Chartstruktur. Die Elliott Waves Academy erkennt auf dem Vier-Stunden-Chart eine sogenannte Ending-Diagonal-Formation. Dieses Muster tritt häufig am Ende eines Abwärtstrends auf und gilt unter technischen Analysten als mögliches Umkehrsignal.

Nach Einschätzung der Analysten befindet sich Solana aktuell in der letzten Abwärtswelle einer größeren Korrekturbewegung. Ein Ausbruch über die obere Begrenzung der Formation könnte den Start einer Erholungsphase bestätigen.

Unterstützt wird dieses Szenario durch mehrere technische Faktoren. Dazu gehören eine abgeschlossene Fünf-Wellen-Struktur sowie erste Anzeichen einer Stabilisierung im Bereich der unteren Begrenzung des Musters. Sollte Solana anschließend auch die letzten Verlaufshochs überwinden, würde sich das bullische Bild deutlich verbessern.

Noch ist die Trendwende nicht bestätigt. Doch nach acht historischen Verlustmonaten in Folge rückt eine Marke immer stärker in den Fokus: Der Bereich zwischen 50 und 80 US-Dollar entscheidet nun darüber, ob Solana lediglich eine weitere Schwächephase erlebt oder den Grundstein für den nächsten großen Aufwärtszyklus legt.


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