XRP: So sollen 5–10% Rendite künftig möglich werden

XRP: So sollen 5–10% Rendite künftig möglich werden
XRP: So sollen 5–10% Rendite künftig möglich werden (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Viele XRP Anleger fragen sich, wie sie mit ihren Beständen ein regelmäßiges Zusatzeinkommen erzielen können. Der Krypto Kommentator Kevin Cage erklärt: Auch wenn das XRP Ledger nicht auf Proof of Stake basiert, entsteht rund um XRP eine Infrastruktur, die künftig verschiedene Formen von Rendite ermöglichen soll.

Welche Wege zu passivem Einkommen bei XRP möglich sind

In einem Beitrag auf X schrieb Cage, dass Anleger in den kommenden Jahren voraussichtlich 5 bis 10 Prozent Rendite auf Krypto Bestände erzielen könnten, und zwar über mehrere Ansätze. Bei XRP sei das heute zwar noch eingeschränkt, weil viele Coins aktuell im Grunde nur als ungenutztes Kapital herumliegen. Das ändere sich aber zunehmend.

Als mögliche Quellen nennt Cage unter anderem Kredit, und Lending Märkte mit etwa 3 bis 8 Prozent Rendite. Auch institutionelle Verwahr, und Vault Angebote könnten je nach Modell 5 bis 12 Prozent abwerfen. Hinzu kommen Integrationen mit Real World Assets, also tokenisierten Vermögenswerten aus der realen Welt, die laut Cage Renditen von 4 bis 10 Prozent ermöglichen könnten.

Außerdem verweist er auf Cross Chain Erträge. Als Beispiel nennt er das Flare Netzwerk, das bereits Mechanismen anbietet, mit denen XRP Inhaber auf diesem Ökosystem Rendite erzielen können. Daneben sieht Cage langfristig auch einfache „Set it and forget it“ Lösungen, also Konten, Wallets, Apps oder Börsen, die Renditeprodukte direkt integrieren. Sehr hohe DeFi Versprechen von bis zu 20 Prozent hält er dagegen für riskant und rät eher zur Vorsicht.

Collateralized Debt Positions als zentraler Hebel

Besonders wichtig sind für Cage sogenannte Collateralized Debt Positions, kurz CDPs. Dabei nutzen Anleger ihre XRP als Sicherheit, um einen Kredit aufzunehmen. Der Vorteil: Man erhält Liquidität, ohne die Coins verkaufen zu müssen. Cage betont, dass solche Kredite in vielen Fällen kein steuerpflichtiges Veräußerungsereignis auslösen, weil das Asset nicht verkauft wird. Er zieht hier den Vergleich zu vermögenden Investoren, die lieber gegen ihre Aktien beleihen, statt sie zu verkaufen und damit Steuern auszulösen.

Neue Initiativen rund um Lending, AMMs und native XRP Rendite

Auch andere Stimmen aus der XRP Community sehen mehrere Standard Strategien. Genannt werden etwa CeFi Lending mit festen Zinsen, Rendite durch AMM Liquiditätspools auf dem XRP Ledger sowie Lösungen über Flare, wie beispielsweise FXRP und earnXRP Mechanismen.

Spannend ist zudem ein Vorstoß in Richtung nativer XRP Kreditvergabe direkt auf dem Ledger. Das XRP Treasury Unternehmen Evernorth arbeitet laut Bericht mit XRPL Entwicklern an einer Lösung über die vorgeschlagene XLS 66 Änderung. Ziel ist es, große Mengen bislang ungenutzter XRP Bestände für Lending zu aktivieren. Evernorth argumentiert, dass eine native Lösung auch deshalb attraktiv ist, weil das Bridging auf andere Netzwerke nicht nur Risiken mit sich bringen kann, sondern je nach Land auch steuerliche Folgen haben könnte.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der XRP Kurs bei rund 1,36 US Dollar und damit etwa 3 Prozent höher als am Vortag.

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