Strategy kauft weiter Bitcoin ein – Warum der neue $255-Millionen-Deal jetzt besonders wichtig ist

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Strategy kauft weiter Bitcoin ein – Warum der neue $255-Millionen-Deal jetzt besonders wichtig ist (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Strategy hat erneut bei Bitcoin zugegriffen. Marktberichte vom 27. April sprechen von einem Zukauf von 3.273 BTC für rund 255 Millionen Dollar zu einem Durchschnittspreis von 77.906 Dollar je Coin. Offiziell weist Strategy auf seiner aktuellen Kaufübersicht nun 818.334 BTC bei einem durchschnittlichen Einstandskurs von 75.537 Dollar und gesamten Anschaffungskosten von 61,814 Milliarden Dollar aus. Bitcoin selbst notiert aktuell bei rund 76.807 Dollar. Damit liegt Strategy nach der jüngsten Kurserholung wieder leicht über dem durchschnittlichen Kaufpreis. 

Strategy sitzt wieder leicht im Plus

Gerade das macht den neuen Kauf so interessant. Noch während der schärferen Schwächephase im Februar lag Bitcoin zeitweise unter dem durchschnittlichen Einstandsniveau von Strategy. Auf Basis des aktuellen BTC-Kurses ist der Bestand jetzt wieder rund 62,85 Milliarden Dollar wert und damit gut 1,04 Milliarden Dollar mehr als die kumulierten Anschaffungskosten.

Das ist kein riesiger Puffer gemessen an der Größe der Position, aber ein psychologisch wichtiger Unterschied: Strategy kauft nicht mehr in einen offenen Buchverlust hinein, sondern in eine Phase, in der das Treasury wieder leicht im Gewinn liegt. 

Die Dominanz im Treasury-Markt wird immer extremer

Mit 818.334 BTC hält Strategy inzwischen fast 3,9 Prozent der maximalen Bitcoin-Menge von 21 Millionen Coins. Auf BitcoinTreasuries liegt das Unternehmen damit weiter mit riesigem Abstand an der Spitze der öffentlichen Bitcoin-Treasury-Firmen. Zum Vergleich: Der zweitgrößte öffentliche Halter, Twenty One Capital, wird dort mit 43.514 BTC geführt.

Strategy liegt damit mehr als 770.000 BTC vor dem nächsten Unternehmen. Noch auffälliger ist der Marktanteil innerhalb der börsennotierten Treasury-Firmen: Von insgesamt 1.217.150 BTC, die BitcoinTreasuries aktuell allen Public Companies zusammen zurechnet, entfallen mehr als 67 Prozent allein auf Strategy. 

Andere kaufen auch, aber niemand in dieser Größenordnung

Ganz allein ist Strategy mit der Treasury-Strategie zwar nicht mehr. Coindesk berichtete am 27. April auch über einen neuen Strive-Kauf von 789 BTC. BitcoinTreasuries führt Strive aktuell mit 14.557 BTC auf Rang neun der öffentlichen Bitcoin-Halter. Genau hier zeigt sich aber der Maßstab: Selbst wenn weitere Firmen zukaufen, bleibt Strategy in einer eigenen Liga. Die aktuelle Marktstruktur spricht deshalb weniger für eine breit explodierende neue Unternehmensnachfrage als für ein Umfeld, in dem Strategy weiterhin der mit Abstand aggressivste und konstanteste Käufer bleibt. 

Warum der neue Kauf mehr ist als nur Routine

Der Zukauf wirkt auf den ersten Blick wie ein weiterer Montag im gewohnten Saylor-Rhythmus. Tatsächlich steckt aber mehr dahinter. Solange Strategy weiter selbst in Erholungsphasen Bitcoin akkumuliert und den Bestand über den eigenen Durchschnittskurs hinaus verteidigt, bleibt die Firma eines der sichtbarsten Signale dafür, dass institutionell geprägtes Langfristkapital nicht auf deutlich tiefere Preise wartet.

Der neue Kauf zeigt deshalb vor allem eines: Strategy bleibt der Taktgeber der Corporate-Bitcoin-Story, und der Markt muss sich weiter daran messen lassen, wie viel von der gesamten Nachfrage inzwischen von genau einem Akteur kommt. 

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