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Ripple integriert BlackRock- und VanEck-Treasury-Fonds in Stablecoin-Rails

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Beitragsbild: KI-generiert

Über Securitize können institutionelle Investoren Anteile von BlackRocks BUIDL und VanEcks VBILL rund um die Uhr in Ripple USD (RLUSD) umwandeln. Ethereum ist live, XRPL folgt – ein weiterer Schritt in Ripples Tokenisierungsstrategie.

RLUSD als institutionelles Off-Ramp

Ripple hat seine Stablecoin-Strategie um eine wichtige institutionelle Schiene erweitert. In Zusammenarbeit mit Securitize können Anleger ab sofort Anteile am BlackRock USD Institutional Digital Liquidity Fund (BUIDL) sowie an VanEcks VBILL, einer tokenisierten US-Treasury-Strategie, direkt in Ripple USD (RLUSD) umtauschen.

Die Umwandlung ist 24/7 möglich und startet auf Ethereum, soll jedoch zeitnah auf das XRP Ledger (XRPL) ausgeweitet werden. Damit entsteht eine nahtlose Brücke zwischen renditetragenden tokenisierten Staatsanleihen und einem settlement-fähigen Stablecoin.

Ripple bezeichnet RLUSD als regulatorisch abgesicherten Stablecoin, ausgegeben unter der Aufsicht der New York Department of Financial Services (NYDFS). Hinterlegt ist RLUSD mit hochliquiden US-Dollar-Reserven im Verhältnis 1:1, ergänzt durch strikte Trennung von Vermögenswerten, externe Prüfungen und klare Rückgaberechte. Seit dem Start Ende 2024 hat der Stablecoin laut Ripple bereits über 700 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung erreicht und ist in DeFi-Anwendungen sowie im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr im Einsatz.

Stimmen aus dem Unternehmen

Jack McDonald, Senior Vice President für Stablecoins bei Ripple, positionierte den Schritt als Bindeglied zwischen Fonds-Tokenisierung und Zahlungsverkehr:

„RLUSD ist für institutionelle Nutzung gedacht – mit regulatorischer Klarheit, Stabilität und echter Utility. Partnerschaften mit etablierten Plattformen wie Securitize sind entscheidend, um neue Liquidität und institutionelle Anwendungsfälle freizusetzen.“

Ripple-CEO Brad Garlinghouse hob insbesondere die dauerhafte Verfügbarkeit und die XRPL-Roadmap hervor:

„Sehr erfreut, dass BlackRocks BUIDL und VanEcks VBILL-Fonds nun über Securitize jederzeit gegen RLUSD/ETH getauscht werden können – und bald auch über RLUSD/XRPL. Das ist echte Utility in Unternehmensqualität.“

Auch Ripple-Präsidentin Monica Long verwies auf die Einbettung in eine größere Strategie: In der Vorwoche hatte Ripple eine Tokenisierungskooperation mit DBS und Franklin Templeton angekündigt, in deren Rahmen RLUSD ebenfalls als tauschfähiger, stabiler und regelkonformer Mechanismus für tokenisierte Fonds eingesetzt wird.

Nutzen für tokenisierte Fonds

Für die Emittenten von BUIDL und VBILL bedeutet die Integration eine neue Off-Ramp-Funktionalität, die On-Chain-Treasuries mit sofortiger Stablecoin-Liquidität verbindet.

Tokenisierte Kurzläufer-US-Staatsanleihen können somit rund um die Uhr in RLUSD konvertiert werden – ohne die Restriktionen klassischer Banköffnungszeiten. Das verbessert die Mobilität von Sicherheiten erheblich, etwa für Trading, Lending, Repo-Geschäfte oder Treasury-Operationen.

Securitize kündigte an, die Integration auch auf das XRP Ledger auszuweiten, um neue Anwendungsfälle direkt im XRPL-Ökosystem zu ermöglichen. Damit würde Ripple seine Stablecoin-Infrastruktur weiter nativ in seine eigene Blockchain einbetten.

Fokus auf Tokenisierung

Die jüngste Entwicklung ist Teil einer klaren strategischen Neuausrichtung Ripples: Das Unternehmen will seine Rolle im Bereich Asset-Tokenisierung ausbauen.

In Zusammenarbeit mit DBS und Franklin Templeton wurde bereits ein Modell vorgestellt, bei dem Franklins sgBENJI-Token auf der DBS Digital Exchange gegen RLUSD gehandelt werden kann. Ziel ist, tokenisierte Fondsanteile perspektivisch auch als Repo-Kollateral nutzbar zu machen – ein Beispiel dafür, wie Banken die Brücke zwischen Tokenisierung und institutioneller Liquidität schlagen wollen.

Mit BlackRock und VanEck schaltet Ripple nun zwei Schwergewichte des Asset-Managements auf seine Stablecoin-Schiene. Für den XRPL könnte das ein wichtiger Treiber sein, da sich dessen Nutzungsszenarien im institutionellen Umfeld damit deutlich erweitern.

Blick nach vorn: Ripple Swell 2025

Die Bedeutung des Themas wird auch bei der kommenden Ripple Swell 2025 deutlich. Auf der Konferenz am 4.–5. November in New York wird Maxwell Stein, Director of Digital Assets bei BlackRock, in einer Session über den Einfluss tokenisierter Finanzanlagen auf die Kapitalmärkte sprechen. Neben ihm tritt Rory Callagy von Moody’s auf.

Damit wird klar: Tokenisierung, Stablecoins und Fondsintegration sind längst keine Zukunftsmusik mehr – sondern stehen im Zentrum institutioneller Debatten. Für Ripple ist es zugleich ein Signal: RLUSD soll nicht nur ein weiteres Stablecoin-Angebot sein, sondern die zentrale Brücke zwischen Kapitalmarkt-Tokenisierung und Zahlungsinfrastruktur.

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