PEPE bleibt einer der bekanntesten Meme-Coins, doch nach dem starken Hype früherer Monate wirkt die Dynamik zuletzt deutlich schwächer. Eine neue Chart-Auswertung des Krypto-Analysten Lars Koostra legt nahe: Der nächste größere Kursimpuls könnte sich an einer engen Unterstützungszone entscheiden. Noch hält diese „Nachfragezone“ den Kurs über Wasser, aber das Risiko eines erneuten Rücksetzers ist weiterhin auf dem Tisch.
PEPE verteidigt Support, doch das TCT-Modell spricht weiter von „Distribution“
Koostras Analyse basiert auf einem sogenannten TCT-Modell, das er als bestätigt einstuft. In einfachen Worten: Das Modell deutet darauf hin, dass größere Marktteilnehmer im oberen Bereich der Handelsspanne eher verkauft haben könnten, statt neue Positionen aufzubauen. Genau das wird in der Chart-Struktur als „Distribution“ bezeichnet.
Laut Chart bewegte sich PEPE zuletzt um die Marke von etwa 0,00000400 US-Dollar und prallte dort aus einer wichtigen Nachfragezone nach oben. Diese Zone gilt aktuell als zentraler Punkt: Solange sie hält, ist eine Stabilisierung möglich. Fällt sie, wäre aus Sicht des Modells eine stärkere Abwärtsbewegung zurück in Richtung der unteren Range-Zonen denkbar.
Wichtig ist dabei: Der jüngste Bounce hebt das bärische Szenario nicht automatisch auf. Er verschiebt nur die Entscheidung nach hinten, bis PEPE entweder überzeugend nach oben ausbricht oder die aktuelle Unterstützung aufgibt. Kurzfristig sieht es zwar freundlicher aus, PEPE legte zuletzt innerhalb von 24 Stunden rund 4,8 Prozent zu und auf Wochensicht etwa 5,5 Prozent, doch die Struktur bleibt laut Analyse anfällig.
Widerstand im Bereich 0,000004130 bis 0,000004200 US-Dollar wird zum Härtetest
Als nächstes Schlüssellevel hebt die Analyse eine „extreme Supply“-Zone hervor, also einen Bereich, in dem verstärkt Verkaufsdruck auftreten könnte. Diese Widerstandszone liegt laut Chart zwischen 0,000004130 und 0,000004200 US-Dollar. Dort könnte sich entscheiden, ob der aktuelle Anstieg Substanz hat oder ob er nur eine Zwischenbewegung bleibt.
Reagiert der Kurs an dieser Zone schwach und dreht wieder nach unten, würde das die Distribution-These stützen. Dann bliebe auch ein tieferes Kursziel im Bereich um 0,0000037 US-Dollar im Spiel. Koostra deutet zudem an, dass er bei einem Rücklauf in diese Widerstandsregion eher auf Bestätigungen warten würde, bevor er neues Risiko eingeht.
Ein klarer, kräftiger Ausbruch über diese Zone würde hingegen das bärische Bild abschwächen. In dem Fall müsste neu bewertet werden, ob PEPE gerade eine größere Erholung aufbaut.
Gemischtes Bild: Monatsplus, aber auf Jahressicht deutlich im Minus
Zum Zeitpunkt der Auswertung lag PEPE laut Bericht bei etwa 0,000004268 US-Dollar. Trotz eines Monatsanstiegs von mehr als 26 Prozent ist der Coin auf Jahressicht weiterhin deutlich im Minus, im Text ist von rund 47 Prozent Rückgang die Rede. Das unterstreicht das gemischte Setup: Kurzfristig kommen Käufer zurück, langfristig ist der große Trendwechsel aber noch nicht bestätigt.
Unterm Strich sagt das TCT-Modell: PEPE könnte vor einer weiteren „Liquiditätsbewegung“ nach unten stehen, bevor eine nachhaltigere Erholung möglich ist. Für Trader und Beobachter heißt das vor allem: Die aktuelle Support-Zone und der Widerstand im Bereich 0,00000413 bis 0,00000420 US-Dollar sind die entscheidenden Marken für die nächsten Tage.