Nach Bitcoin Crash: Steht die letzte Bären-Phase bevor?

Nach Bitcoin Crash Steht die letzte BaerenPhase bevor
Nach Bitcoin Crash: Steht die letzte Bären-Phase bevor? (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Bitcoin steht weiter unter Druck. Bei rund 59.000 Dollar liegt inzwischen etwa 53 Prozent des gesamten Angebots im Verlust. Damit rückt der Markt in eine Phase, die historisch oft erst spät im Bärenzyklus erreicht wurde: Anleger verlieren Geduld, Hoffnung und Risikobereitschaft.

Besonders kritisch wird es, wenn weniger als die Hälfte aller Bitcoin-Bestände noch im Gewinn liegt. Dann sitzen nicht mehr nur kurzfristige Käufer auf Buchverlusten. Der Stress zieht sich breiter durch den Markt. Genau in solchen Phasen kippt die Stimmung häufig von Unsicherheit zu Erschöpfung.

Warum diese Verlustzone jetzt gefährlich ist

Ein hoher Anteil an Coins im Verlust zeigt, dass viele Investoren oberhalb des aktuellen Kurses eingestiegen sind. Das erhöht den psychologischen Druck. Wer lange auf eine Erholung gehofft hat, beginnt in dieser Marktphase häufiger zu zweifeln oder komplett auszusteigen.

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Quelle CryptoQuant

Das ist der Punkt, an dem ein Bärenmarkt besonders zäh wird. Der Kurs muss nicht mehr stark fallen, um Schmerz auszulösen. Schon anhaltender Seitwärtsdruck reicht, damit Anleger das Interesse verlieren. Genau diese Gleichgültigkeit ist oft ein typisches Merkmal später Bärenmarktphasen.

Noch kein Boden, aber ein klares Spätphasen-Signal

Wichtig ist: Diese Daten bestätigen keinen endgültigen Boden. Ein Markt kann auch in einer späten Bärenphase weiter fallen oder monatelang unter Druck bleiben. Doch die Struktur verändert sich. Statt Euphorie und Spekulation dominieren Bilanzstress, Zweifel und Kapitulation.

Historisch entstehen in solchen Zonen oft die Grundlagen für den nächsten großen Aufwärtszyklus. Aber diese Basis bildet sich selten sauber oder bequem. Sie entsteht durch Frust, fallendes Interesse und das Ausscheiden der letzten Anleger, die zu früh auf eine schnelle Erholung gesetzt haben.

Jetzt entscheidet sich, ob Bitcoin nur bereinigt oder tiefer kippt

Die aktuelle Lage zeigt ein klares Bild: Der Preis bleibt schwach, weniger als die Hälfte aller Coins liegt im Gewinn, und die Stimmung am Markt ist sichtbar angeschlagen. Genau deshalb ist diese Phase so wichtig. Sie kann der Beginn einer Bodenbildung sein, aber sie fühlt sich für die meisten Anleger nicht danach an.

Für Bitcoin zählt jetzt, ob der Markt diesen Stress absorbieren kann oder ob weitere Verkäufe die Verlustzone noch tiefer treiben. Solange der Anteil profitabler Coins unter 50 Prozent bleibt, bleibt der Druck hoch. Die Chance auf den nächsten Zyklus lebt, aber sie entsteht genau dort, wo viele Anleger innerlich bereits aufgegeben haben.


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