Der Bitcoin Kurs steht vor dem Mega-Widerstand bei $83.000

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Der Bitcoin Kurs steht vor dem Mega-Widerstand bei $83.000 (BitcoinBasis.de | Image GPT - KI generiert)
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Bitcoin kommt aus seiner Spanne vorerst nicht heraus. Nach dem Short-Squeeze im August sprang BTC am 27. August über 80.000 Dollar, doch genau dort wurde die Erholung ausgebremst: Zwischen 83.000 und 86.000 Dollar wartet eine massive Angebotszone langfristiger Bitcoin-Halter. Danach fiel der Kurs zeitweise wieder in Richtung 76.000 Dollar zurück. Solange diese Verkaufswand nicht absorbiert wird, sieht Glassnode Bitcoin weiter in einer klar begrenzten Handelsspanne.

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Damit wird die Lage für Anleger ungewöhnlich klar. Oberhalb des aktuellen Kurses entscheidet die Zone bis 86.000 Dollar darüber, ob aus der Erholung ein echter Ausbruch werden kann. Auf der Unterseite liegt zwischen 62.000 und 65.000 Dollar die wichtigste strukturelle Unterstützung. Ein Bruch dieser Zone würde das Chartbild deutlich verschärfen.

Warum 83.000 bis 86.000 Dollar zur Verkaufsfalle werden

Das Problem oberhalb von Bitcoin ist nicht nur technischer Widerstand. Laut Glassnode konzentriert sich zwischen 83.000 und 86.000 Dollar besonders viel Angebot von langfristigen Haltern. Bereits im vorherigen Wochenbericht bezifferte das Analysehaus diesen Bestand auf rund 1,05 Millionen BTC.

Viele dieser BTC wurden zu Preisen innerhalb dieser Zone gekauft. Steigt Bitcoin dorthin zurück, kommen ihre Besitzer also wieder näher an ihre Einstandskurse.

Genau das macht den Bereich gefährlich: Anleger, die den gesamten Rückgang ausgesessen haben, könnten die Rückkehr an ihren Kaufpreis nutzen, um Positionen ohne größeren Verlust abzubauen. Ein Anstieg auf 83.000 Dollar wäre deshalb nicht automatisch bullish. Dort beginnt erst der eigentliche Belastungstest.

Auch die Orderbücher zeigen zunehmenden Widerstand. Glassnode beobachtete zuletzt wieder mehr Verkaufsorders oberhalb des Marktpreises. Mehrere Strukturen treffen dabei zwischen etwa 81.000 und 86.000 Dollar zusammen. Die Erholung muss damit durch einen Bereich, in dem gleichzeitig Verkaufsangebot, Liquidationspositionen und langfristige Kostenbasen liegen.

Dieses Warnsignal erhöht den möglichen Verkaufsdruck

Noch auffälliger ist eine Veränderung bei den Bitcoin-Beständen, die bereits im Gewinn liegen. Als BTC im Mai nahe 78.000 Dollar notierte, befanden sich rund 65 Prozent des Angebots im Gewinn. Als Bitcoin Ende August erneut ungefähr denselben Kurs erreichte, waren es bereits 68 Prozent.

Drei Prozentpunkte wirken zunächst unspektakulär. Für den Markt bedeutet die Verschiebung jedoch, dass bei praktisch gleichem Bitcoin-Preis inzwischen mehr Coins mit Gewinn verkauft werden könnten.

Das ist kein Beweis dafür, dass diese Anleger tatsächlich verkaufen. Es vergrößert aber den Pool an Bitcoin, bei denen Gewinnmitnahmen möglich sind. Genau dieser zusätzliche Verkaufsdruck kann eine Erholung ausbremsen, wenn die Nachfrage gleichzeitig nicht stark genug wächst.

Auf der Unterseite sieht Glassnode dagegen zwischen 62.000 und 65.000 Dollar eine deutliche Kauf-Zone aus der Konsolidierung der vergangenen Monate. Sie bildet aktuell den wichtigsten strukturellen Boden. Die Kostenbasis kurzfristiger Halter liegt zusätzlich bei ungefähr 71.000 Dollar und damit deutlich näher am aktuellen Markt.

Am 25. September wartet der nächste Belastungstest

Auch am Optionsmarkt ist die Euphorie nach dem Short-Squeeze bereits wieder abgeklungen.

Die 7-Tage-25-Delta-Skew, ein Maß dafür, ob kurzfristige Optionen stärker auf steigende oder fallende Kurse ausgerichtet sind, schoss während der Rally deutlich nach oben. Händler kauften verstärkt Call-Optionen und positionierten sich damit für weitere Kursgewinne. Nach dem Scheitern der Erholung fiel dieser Wert jedoch wieder in Richtung neutral zurück.

Anders sieht es bei länger laufenden Optionen aus. Die 180-Tage-Skew blieb vergleichsweise stabil. Kurzfristig hat sich die Euphorie also deutlich abgekühlt, während die längerfristige Nachfrage nach Bitcoin-Optionen bislang nicht im selben Ausmaß eingebrochen ist.

Jetzt rückt deshalb der 25. September in den Fokus. Zum Quartalsverfall konzentrieren sich bei Deribit und IBIT laut Glassnode rund 14 Milliarden Dollar Open Interest, also offene Optionspositionen. Ein erheblicher Teil davon liegt bei Ausübungspreisen oberhalb von 80.000 Dollar. Das kann Bitcoin in den kommenden Wochen zusätzlich an diese Kursregion binden und bei größeren Bewegungen die Volatilität verstärken.


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