Bitcoin vor kritischem Ausbruch: Diese zwei Niveaus entscheiden jetzt

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Bitcoin vor kritischem Ausbruch: Diese zwei Niveaus entscheiden jetzt (Foto KI generiert)
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Der Bitcoin-Kurs bewegt sich derzeit um 84.000 Dollar, doch hinter der scheinbaren Ruhe entwickelt sich eine auffällige Situation. Die Kursschwankungen sind innerhalb einer Woche drastisch zurückgegangen. Laut einer aktuellen Analyse von Axel Adler Jr. stehen nun zwei Marken im Mittelpunkt: 86.000 Dollar auf der Oberseite und 81.900 Dollar auf der Unterseite. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte darüber entscheiden, ob Bitcoin wieder Stärke zeigt oder unter erneuten Verkaufsdruck gerät.

Am Mittwoch, dem 14. Oktober, notierte Bitcoin laut Binance bei rund 84.000 Dollar. Damit bleibt die Kryptowährung innerhalb der von Adler identifizierten Handelsspanne. Die entscheidende Richtungsentscheidung steht nach den vorliegenden Daten weiterhin aus. 

Besonders auffällig ist die Entwicklung der sogenannten Bollinger-Bänder. Dieser technische Indikator misst, wie stark ein Kurs um seinen Durchschnitt schwankt. Je enger die Bänder zusammenlaufen, desto geringer ist die zuletzt gemessene Volatilität.

Zwischen dem 6. und 13. Oktober verringerte sich die Bandbreite von 11,6 auf nur noch 4,9 Prozent. Das entspricht einem Rückgang um fast 58 Prozent. Damit erreichte die Bandbreite den niedrigsten Stand seit Mitte September.

Eine solche Verengung wird häufig als Vorzeichen einer bevorstehenden stärkeren Kursbewegung interpretiert. Allerdings liefert sie keinen Hinweis darauf, ob Käufer oder Verkäufer anschließend die Kontrolle übernehmen.

Warum die ungewöhnliche Ruhe für Bitcoin gefährlich werden könnte

Neben den Bollinger-Bändern untersucht Adler einen weiteren Indikator, der die aktuelle Zurückhaltung am Markt verdeutlicht. Der sogenannte Bitcoin Volatility & Flow Index kombiniert Kursschwankungen mit Kapitalbewegungen an Kryptobörsen und dem Verhältnis zwischen marktgetriebenen Käufen und Verkäufen.

Der 30-Tage-Durchschnitt liegt aktuell bei 1.768 Punkten und damit unter seinem Einjahresdurchschnitt von 1.828 Punkten. Bereits seit dem 12. September bewegt sich der geglättete Indikator unter dieser langfristigen Vergleichsmarke.

Das deutet darauf hin, dass die Marktaktivität derzeit geringer ausfällt als im Durchschnitt des vergangenen Jahres. Weder Käufer noch Verkäufer konnten bislang eine nachhaltige Dominanz aufbauen.

Für Anleger ist diese Kombination besonders relevant: Bitcoin bewegt sich in einer engen Handelsspanne, während gleichzeitig die Marktaktivität gedämpft bleibt.

Sollte der Volatility & Flow Index wieder über seinen Einjahresdurchschnitt steigen, wäre das ein Hinweis auf zunehmende Aktivität. Ob diese Entwicklung positiv oder negativ zu bewerten ist, hängt jedoch davon ab, in welche Richtung sich der Bitcoin-Kurs bewegt.

81.900 oder 86.000 Dollar: Hier entscheidet sich die Richtung

Für den weiteren Kursverlauf rücken damit zwei konkrete Preiszonen in den Fokus. Auf der Oberseite liegt die von Adler berechnete Begrenzung bei rund 86.000 Dollar. Gelingt Bitcoin ein nachhaltiger Anstieg über dieses Niveau, könnte sich die technische Ausgangslage erheblich verbessern.

Entscheidend wäre allerdings, dass der Ausbruch von steigender Kaufaktivität begleitet wird. Ohne zusätzliche Nachfrage besteht das Risiko, dass Bitcoin lediglich kurzzeitig über die Marke steigt und anschließend wieder in die bisherige Handelsspanne zurückfällt.

Auf der Unterseite wird dagegen die Region um 81.900 Dollar relevant. Sollte Bitcoin nachhaltig darunter fallen, würde das auf eine zunehmende Dominanz der Verkäufer hindeuten.

Dass diese Gefahr nicht unterschätzt werden sollte, zeigen die jüngsten Handelstage. Laut historischen Kursdaten von Investing.com fiel Bitcoin am 13. Oktober zeitweise bis auf etwa 81.055 Dollar, bevor sich der Kurs wieder erholte. Die Zone wurde somit bereits kurzfristig unterschritten, ohne dass sich daraus bislang ein bestätigter Abwärtstrend entwickelt hat. 

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