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Bitcoin steuert auf einen der schwächsten November-Monate zu – Käuferchance oder gefährlicher Fehlausbruch?

Bitcoin steuert auf einen der schwächsten November-Monate zu – Käuferchance oder gefährlicher Fehlausbruch?
Aktueller Bitcoin Kurs
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Bitcoin hat im November massiv an Boden verloren. Nach einem scharfen Einbruch Anfang des Monats und mehreren gescheiterten Erholungsversuchen notiert BTC aktuell bei rund 91.000 Dollar – ein Minus von rund 18 % seit Monatsbeginn. Damit steht der November 2025 kurz davor, einer der schwächsten der letzten Jahre zu werden und zwingt Trader wie Fondsmanager zu der Frage: Kaufen oder abwarten?


Marktbereinigung als Voraussetzung für ein Comeback

Daten von CoinGlass zeigen, dass der aktuelle Monatsverlust fast das Niveau von November 2019 erreicht, als BTC rund 17 % verlor. Vom Horror-Crash 2018 – damals minus 35 % – ist der Markt aber weit entfernt.

Einige Analysten deuten den Rückgang bereits als gesunde Marktbereinigung. Nick Ruck von LVRG sagt, überhebelte Positionen seien größtenteils aus dem Markt gespült worden. Auch viele schwache Projekte hätten kapituliert. Das eröffne, so Ruck, „Langfristinvestoren eine Gelegenheit, Positionen auf niedrigerem Niveau auszubauen“.

Mit anderen Worten: Der Markt sieht hässlich aus, aber er ist sauberer als vor vier Wochen.


Die Entscheidungsmarken: 93.400 und 102.400 Dollar

Technisch rückt der Monatsabschluss in den Fokus.
Der Analyst CrediBull Crypto nennt zwei klare Schwellen:

  • 93.400 Dollar – ein Monatsclose darüber wäre ein erstes positives Signal
  • 102.400 Dollar – ein Close über dieser Marke wäre klar bullisch, aber frühestens nächsten Monat realistisch

Zur Wochenmitte kämpfte Bitcoin erfolglos mit dem Widerstand knapp unter 92.000 Dollar und blieb bei etwa 91.450 Dollar hängen.
Noch ist kein Befreiungsschlag in Sicht.


Haben ETFs den Zyklus verändert?

Mehrere Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die typischen Bitcoin-Zyklen seit dem Start der Spot-Bitcoin-ETFs Anfang 2024 nicht mehr so funktionieren wie früher.

Institutionelles Kapital hat:

  • den Zeitpunkt von Rallyes verschoben,
  • die Trendbreite verändert,
  • und klassische „Jahresend-Runs“ teilweise vorgezogen.

Dadurch wirkt die aktuelle Schwächephase für viele Investoren ungewohnt – aber möglicherweise gehört sie zu einem neuen Zyklusmuster, in dem ETFs die Preisbewegungen stärker glätten (oder verzerren).


Historische Statistik spricht gegen eine schnelle Trendwende

November ist traditionell ein starker Monat für Bitcoin. Dass 2025 im Minus endet, ist ein Warnsignal – denn in der Vergangenheit folgte auf einen roten November oft auch ein roter Dezember. Das heißt nicht, dass es wieder so kommt, aber es erhöht die Vorsicht der Marktteilnehmer.


Markt steckt in einem seltenen Gleichgewicht – niemand hat die Oberhand

Matrixport beschreibt die aktuelle Lage als „Zone des Stillstands“. Sentiment, Positionierung und Makro-Signale neutralisieren sich:

  • BTC erholte sich über Thanksgiving kurzfristig auf über 91.800 Dollar,
  • aber weder Bullen noch Bären konnten daraus einen Trend formen.
  • Liquidität ist dünn, Volatilität fällt, Crash-Absicherungen sind rückläufig.
  • Gleichzeitig steigen die realisierten Verluste, und Futures-Märkte werden weiter abgebaut.

Dieses Bild passt zu einem Markt, der auf den nächsten großen Impuls wartet, aber noch nicht weiß, aus welcher Richtung er kommt.


Hammer-Reversal bei 80.000 Dollar – Hoffnung oder Zufall?

Als Bitcoin kurzzeitig in Richtung 80.000 Dollar fiel, bildete sich ein bullisches Hammer-Kerzenmuster – ein mögliches Wendepunkt-Signal. Doch ein einzelner Hammer macht noch keinen Boden.

Andere Analysten warnen, dass die Nachfrage zu schwach ist, um eine nachhaltige Rallye zu tragen.
Solange Liquidität dünn bleibt, könne jeder neue Abverkauf die Unterstützung unterschreiten und BTC tiefer drücken, bevor sich der Markt stabilisiert.


Ein großer Move steht bevor – aber die Richtung bleibt unklar

Bitcoin befindet sich in einer fragilen Zwischenphase.
Die wichtigsten Beobachtungspunkte für die kommenden Tage:

  • der Monatsabschluss
  • die Liquiditätssituation
  • Optionen-Flows
  • Reaktion auf die 93.400- und 102.400-Dollar-Marken

Ob der nächste große Impuls die späten Käufer belohnt – oder die Verkäufer eine neue Spanne nach unten durchsetzen –, entscheidet sich wahrscheinlich schon mit dem Monatsclose.

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