Bitcoin stabilisiert sich – Glassnode warnt vor Trendwende

Bitcoin stabilisiert sich – Glassnode warnt vor Trendwende
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Bitcoin wirkt nach dem Rücksetzer von rund 74.000 US Dollar etwas ruhiger. Laut der Analysefirma Glassnode ist das aber noch kein klares Signal für eine neue Aufwärtsphase. In ihrem „Weekly Market Pulse“ vom 9. März beschreibt Glassnode einen Markt, der sich zwar leicht stabilisiert, bei dem jedoch Spot Nachfrage, Kapitalzuflüsse und Überzeugung weiterhin eher schwach bleiben.

Spot Markt bleibt das Sorgenkind

Bei den Spot Daten sieht Glassnode nur vorsichtige Verbesserungen. Der 14 Tage RSI stieg von 45,2 auf 47,7. Das deutet auf etwas mehr Kaufinteresse hin, ohne dass der Markt überhitzt wirkt.

Wichtige Signale zeigen jedoch in die andere Richtung. Die Spot CVD rutschte von minus 84,4 Millionen auf minus 97,6 Millionen US Dollar, was auf stärkeren Verkaufsdruck durch aggressive Marktteilnehmer hindeutet. Gleichzeitig fiel das Spot Volumen von 9,8 auf 9,1 Milliarden US Dollar. Unterm Strich heißt das, viele warten offenbar auf ein klareres Signal, und in dieser Phase haben Verkäufer bei der Preisfindung mehr Einfluss.

Derivate und Optionen, viel Aktivität, aber wenig Einigkeit

Bei den Derivaten ist das Bild gemischt. Das Open Interest bei Futures stieg um 5,1 Prozent auf 29,4 Milliarden US Dollar, ein Hinweis darauf, dass Hebel und Spekulation wieder zunehmen. Dazu sprang die Perpetual CVD um 201,7 Prozent auf 172,6 Millionen US Dollar, also mehr aggressive Käufe im gehebelten Bereich.

Gleichzeitig kippte das Funding deutlich ins Negative auf minus 391.700 US Dollar und fiel damit laut Glassnode unter ein statistisches Tief. Das spricht für eine wachsende Nachfrage nach Short Positionen. Viele Trader sind aktiv, aber sie sind sich nicht einig, in welche Richtung es als Nächstes geht.

Die Optionsmärkte wirken weniger nervös. Das Open Interest stieg von 32,8 auf 34,1 Milliarden US Dollar. Außerdem wurde der Volatilitäts Spread weniger negativ, und auch der 25 Delta Skew ging zurück. Glassnode wertet das als Zeichen, dass die Angst nachlässt und weniger stark auf Absicherung nach unten gesetzt wird.

ETF Zuflüsse helfen, On Chain Daten bleiben kühl

Am stabilsten wirkt weiterhin der US Spot ETF Bereich. Die wöchentlichen Nettozuflüsse stiegen von 776 auf 934 Millionen US Dollar, das Handelsvolumen zog von 16,0 auf 23,1 Milliarden US Dollar an. Allerdings ist auch hier nicht alles eindeutig positiv. Der ETF MVRV fiel von 1,07 auf minus 0,53, damit liegt der durchschnittliche ETF Investor laut Glassnode im Minus. Das passe zu „kapitulationsähnlichen“ Bedingungen, also zu einer Phase, in der Druck abgebaut wird, während dennoch neues Geld nachkommt.

On Chain zeigt sich ebenfalls eher Stabilisierung als neue Dynamik. Aktive Adressen sanken um 2,0 Prozent auf 649.300, das Fee Volumen fiel um 5,1 Prozent auf 170.500 US Dollar. Das Netzwerk wirkt also ruhiger. Gleichzeitig stieg das Transfer Volumen um 23,7 Prozent auf 5,9 Milliarden US Dollar. Die Veränderung der Realized Cap verbesserte sich von minus 2,4 Prozent auf minus 1,9 Prozent, was auf nachlassende Abflüsse hindeutet. Der Anteil von „hot capital“ fiel jedoch auf 23,3 Prozent und blieb laut Glassnode deutlich unter dem statistischen Tief, frisches spekulatives Kapital ist also weiterhin rar.

Bei der Profitabilität gab es kleine Entlastung: Der Anteil des Angebots im Gewinn stieg von 54,6 auf 56,8 Prozent, NUPL verbesserte sich von minus 31,9 auf minus 26,7, und das Verhältnis realisierter Gewinne zu Verlusten kletterte von minus 0,8 auf minus 0,7.

Glassnodes Fazit ist klar: Die Struktur wirkt stabiler als vor einer Woche, aber ohne spürbare Rückkehr der Spot Nachfrage bleibt die Erholung eher vorsichtig als überzeugend. Zum Zeitpunkt der Daten lag Bitcoin bei etwa 70.755 US Dollar.

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