Bitcoin: „Fakeout“-Muster warnt vor Dip bis 47.000

Bitcoin: „Fakeout“-Muster warnt vor Dip bis 47.000
Bitcoin: „Fakeout“-Muster warnt vor Dip bis 47.000 (BitcoinBasis.de | Image GPT - KI generiert)

Bitcoin sorgt wieder für Diskussionen, weil sich laut einem Analysten ein bekanntes Muster aus früheren Vier-Jahres-Zyklen wiederholt. Die Idee dahinter: Nach einem starken Hoch kommt ein „Fakeout“, also ein scheinbarer Trendbruch, der viele Trader auf dem falschen Fuß erwischt und erst danach den Boden für eine neue Aufwärtsphase schafft. Für den aktuellen Zyklus leitet der Analyst daraus zunächst eine weitere, teils heftige Korrektur ab.

„Fakeout“-Theorie: Erst Absturz, dann Neustart?

Der pseudonyme Krypto-Analyst Bee (X/Twitter) zeigt in einer Chart-Auswertung Parallelen zwischen dem Bitcoin-Verlauf früherer Zyklen und der aktuellen Entwicklung. Seine „Fakeout“-Theorie beschreibt ein wiederkehrendes Muster: Ein Zyklus-Hoch wird später als wichtige Unterstützung zurückerobert. Dazwischen liegt jedoch eine Phase, in der der Kurs deutlich einbricht und Anleger glauben lässt, der Aufwärtstrend sei endgültig vorbei.

Bee verweist dabei auf zwei historische Beispiele:

  • 2017 markierte Bitcoin ein Hoch über 20.000 US-Dollar. Dieses Niveau spielte im nächsten Zyklus später als wichtiger Bereich eine Rolle.
  • 2021 folgte ein weiteres Top über 68.000 US-Dollar. Danach fiel Bitcoin in der folgenden Abwärtsphase sogar unter 20.000 US-Dollar, bevor sich der Markt später wieder erholte.

Im aktuellen Zyklus sieht Bee eine ähnliche Abfolge: Nach einem Zyklus-Hoch um Oktober 2025, als Bitcoin über 126.000 US-Dollar stieg, kam es Anfang 2026 zu einem starken Rücksetzer unter 70.000 US-Dollar. Für ihn war das der „Fakeout“-Moment. Als nächstes hält er einen weiteren Absturz für möglich, bevor ein finaler Boden entsteht.

Mögliche Kursziele: 60.000 bis 47.000 US-Dollar im Fokus

Wenn das Muster tatsächlich aufgeht, erwartet Bee zunächst einen Dip in den Bereich von 60.000 bis 65.000 US-Dollar. Danach könnte es aus seiner Sicht noch tiefer gehen: Er nennt eine Zone von etwa 52.000 bis 47.000 US-Dollar als potenziellen Bereich für ein finales Zyklus-Tief.

Wichtig: Der Analyst selbst bremst die Erwartungen. Trotz der auffälligen Ähnlichkeiten betont er, dass er nicht sicher ist, ob diese historische „Fakeout“-Logik im aktuellen Marktumfeld erneut funktioniert. Der Markt sei inzwischen stark angespannt, und frühere Zyklen seien nicht eins zu eins übertragbar.

Danach wieder über 100.000? Analyst sieht Chance auf 110.000 US-Dollar

Kommt es zu einem Boden in der Nähe von rund 50.000 US-Dollar, sieht Bee im nächsten Schritt Raum für eine kräftige Erholung. Sein Chart deutet als mögliches Ziel eine Bewegung in Richtung 110.000 US-Dollar an. Damit würde Bitcoin ausgehend vom angenommenen Tief deutlich zulegen und könnte auch wieder über 100.000 US-Dollar zurückkehren.

Ausgehend von einem Kurs um 77.800 US-Dollar (wie im Artikel genannt) wäre ein Anstieg auf 110.000 US-Dollar ebenfalls eine spürbare Rally. Ob es so kommt, hängt jedoch davon ab, ob sich der Markt erst noch „bereinigt“ und ein stabiler Boden entsteht oder ob Bitcoin die historische Schablone diesmal durchbricht.

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