Bitcoin-ETFs drehen dank BlackRock ins Plus – Ethereum verliert 89 Millionen Dollar

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Bitcoin-ETFs drehen dank BlackRock ins Plus – Ethereum verliert 89 Millionen Dollar (Foto KI generiert)
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Während Bitcoin und Ethereum weiter mit der jüngsten Kursschwäche kämpfen, senden ihre ETFs unterschiedliche Signale. Am Montag flossen 110,3 Millionen Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs. Gleichzeitig zogen Anleger netto 88,6 Millionen Dollar aus Ethereum-ETFs ab.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin-ETFs erholen sich: Am 26. Oktober flossen netto 110,3 Millionen Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs. Die gesamten Zuflüsse entfielen auf BlackRocks IBIT.
  • Ethereum bleibt unter Druck: US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten gleichzeitig Nettoabflüsse von 88,6 Millionen Dollar.
  • Entscheidende Kursmarken: Bitcoin kämpft um 80.000 Dollar, während Ethereum die Unterstützung bei 2.300 Dollar verteidigen muss.

Besonders auffällig: Ein einziger BlackRock-Fonds war für die gesamten Bitcoin-Zuflüsse verantwortlich.

Nach 773 Millionen Dollar Abflüssen: BlackRock dreht das Bild

Die neuesten Daten von Farside Investors zeigen, dass BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) am 26. Oktober Nettozuflüsse von 110,3 Millionen Dollar verbuchte.

Alle anderen erfassten US-Spot-Bitcoin-ETFs meldeten für diesen Handelstag einen Nettowert von null.

Damit endete zunächst eine schwierige Phase. Noch am Donnerstag waren 635,6 Millionen Dollar aus den Bitcoin-ETFs abgeflossen. Am Freitag folgten weitere 137,9 Millionen Dollar.

Innerhalb von zwei Handelstagen summierten sich die Abflüsse somit auf 773,5 Millionen Dollar. Der positive Wochenstart ist deshalb ein erstes Erholungssignal. Er gleicht die vorherigen Verluste allerdings bei Weitem nicht aus.

Seit seiner Auflegung hat BlackRocks IBIT inzwischen kumulierte Nettozuflüsse von rund 66,24 Milliarden Dollarerreicht.

Das unterstreicht die zentrale Rolle des Fonds bei der institutionellen Bitcoin-Nachfrage.

Ethereum verliert 88,6 Millionen Dollar – doch Fidelity kauft dagegen

Bei Ethereum verlief der Montag deutlich schwächer. Laut Farside Investors verzeichnete BlackRocks Ethereum-ETF ETHA Nettoabflüsse von 104,7 Millionen Dollar.

Fidelitys FETH konnte mit Zuflüssen von rund 16,1 Millionen Dollar einen Teil davon ausgleichen. Unter dem Strich blieb jedoch ein Minus von 88,6 Millionen Dollar.

Damit zeigen die Zahlen keine einheitliche Verkaufswelle über sämtliche Ethereum-Fonds. Vielmehr konzentrierte sich der Verkaufsdruck auf BlackRocks ETHA.

Der Kontrast zu Bitcoin ist trotzdem bemerkenswert. Während die Nachfrage nach Bitcoin-ETF-Anteilen wieder anzog, blieb Ethereum bei den US-Spot-Fonds insgesamt auf der Verliererseite.

Bitcoin bei 80.000 Dollar: Reicht BlackRocks Nachfrage für eine Erholung?

Bitcoin notiert am Dienstagmorgen bei rund 79.600 Dollar. Ethereum bewegt sich weiterhin in der Region um 2.300 Dollar.

Für Bitcoin bleibt zunächst die Unterstützung zwischen 79.000 und 80.000 Dollar entscheidend.

Hält sie, könnten 81.300 bis 82.000 Dollar erneut getestet werden. Darüber wartet die nächste Widerstandszone bei 83.700 bis 85.000 Dollar.

Ethereum müsste dagegen zunächst 2.400 Dollar zurückerobern, um die Chancen auf eine stärkere Erholung zu verbessern.

Ein nachhaltiger Rückfall unter 2.280 Dollar würde den Bereich um 2.200 Dollar wieder in den Fokus rücken.

BlackRocks Zuflüsse liefern Bitcoin nach zwei schwachen ETF-Tagen neuen Rückenwind. Für eine nachhaltige Trendwende müssten jedoch weitere Handelstage mit positiver Nachfrage folgen. Entscheidend wird jetzt, ob Bitcoin die 80.000-Dollar-Marke verteidigt, während Ethereum trotz der ETF-Abflüsse über 2.300 Dollar bleibt.

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