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Arthur Hayes: Bitcoin könnte bis 2028 auf $3,4 Millionen steigen

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Beitragsbild: KI-generiert

Der Maelstrom-CIO verknüpft sein kühnes Szenario mit massiver US-Verschuldung, möglicher Geldflut durch die Fed und einer Trump-Regierung, die Yield Curve Control einsetzt.

Hayes’ kühnste Prognose bisher

Arthur Hayes, Chief Investment Officer von Maelstrom und Mitgründer der Kryptobörse BitMEX, hat eine seiner bislang ambitioniertesten Prognosen abgegeben: Bitcoin könnte innerhalb der nächsten drei Jahre auf 3,4 Millionen US-Dollar steigen.

In einer Mitteilung vom 23. September erklärte Hayes, dass dieses Szenario nicht allein auf Bitcoin-spezifischen Faktoren beruhe, sondern vor allem auf den zu erwartenden geld- und fiskalpolitischen Entwicklungen in den USA.

Der Hintergrund: US-Schuldenlawine

Nach Einschätzung von Hayes muss das US-Finanzministerium bis 2028 über 15 Billionen US-Dollar an neuen Staatsanleihen ausgeben – zum einen, um alte Schulden zu refinanzieren, zum anderen, um das strukturelle Haushaltsdefizit von jährlich rund 2 Billionen US-Dollar zu finanzieren.

Während der COVID-19-Krise hatte die Fed rund 40 % der US-Schuldenemissionen absorbiert, um die Märkte zu stabilisieren. Hayes erwartet, dass dies nun in noch größerem Ausmaß geschehen wird, da ausländische Investoren zunehmend zurückhaltend seien, US-Staatsanleihen zu kaufen.

Fed als Hauptkäufer?

Hayes geht davon aus, dass die Federal Reserve künftig 50 % oder mehr der neuen US-Schulden aufkaufen wird. Damit würde die US-Notenbank als de facto Hauptfinanzier der Trump-Regierung agieren, sollte diese tatsächlich eine expansive Fiskalpolitik mit massiver Kreditaufnahme umsetzen.

Wörtlich schrieb Hayes:

„Ich glaube, die Fed wird 50 % oder mehr der Schulden kaufen, weil heute noch weniger ausländische Zentralbanken US-Anleihen kaufen würden – sie wissen, dass Trump eine verdammt große Menge davon ausgeben wird.“

Die Folge wäre ein starker Anstieg der Geldmenge: Sowohl die Fed als auch das Bankensystem würden enorme Mengen neuen Kreditgeldes schaffen.

Hayes verbindet diese erwartete Liquiditätsflut direkt mit dem Bitcoin-Preis. Seinen Berechnungen zufolge liegt die Steigung bei 0,19, was bedeutet: Jeder neu geschaffene Billionenbetrag an Krediten könnte Bitcoin deutlich näher an die Marke von mehreren Millionen US-Dollar bringen.

Konkret impliziert dies, dass ein Gesamtkreditwachstum von über 15 Billionen Dollar Bitcoin in die Nähe seines von Hayes gesetzten Kursziels von 3,4 Millionen US-Dollar katapultieren könnte.

Präzision zweitrangig, Richtung entscheidend

Trotz der extrem hohen Prognose schränkt Hayes selbst ein, dass es nicht um millimetergenaue Vorhersagen gehe. Vielmehr sei entscheidend, den „Richtungspfeil“ zu erkennen:

„Mein Ziel ist es, die Richtung richtig zu bestimmen und darauf zu wetten, dass ich auf das schnellste Pferd setze – vorausgesetzt, Trump meint es ernst damit, Billionen zu drucken, um seine politischen Ziele zu erreichen.“

Damit ordnet er seine Analyse in einen klaren makroökonomischen Kontext ein: Bitcoin sei das Asset, das am stärksten von einer neuen Ära massiver Liquidität profitieren könne.

Status quo am Markt

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wird Bitcoin bei rund 111.000 US-Dollar gehandelt – etwa 10 % unter dem jüngsten Allzeithoch von 124.167 US-Dollar im August. Der kurzfristige Markttrend ist von erhöhter Volatilität und Gewinnmitnahmen geprägt, während die langfristigen Narrative von massiver Geldpolitik und wachsender Staatsverschuldung die Grundlage für Hayes’ bullisches Langfrist-Szenario liefern.

Hayes’ Prognose bleibt höchst spekulativ. Selbst wenn die US-Regierung massiv neue Schulden aufnimmt, ist unklar, ob die Fed dauerhaft als Hauptkäufer auftreten wird. Außerdem ist fraglich, ob Bitcoin tatsächlich in vollem Umfang vom zusätzlichen Kreditwachstum profitiert oder ob sich Kapitalströme auch auf andere Assets wie Aktien, Immobilien oder Gold verteilen.

Darüber hinaus hängt die gesamte Argumentation von politischen Annahmen ab – insbesondere einer Trump-Regierung und deren Bereitschaft, aggressive geldpolitische Maßnahmen zu unterstützen. Sollte dieser Faktor ausbleiben, relativiert sich das Szenario erheblich.

Fazit

Arthur Hayes hat mit seiner 3,4-Millionen-Dollar-Prognose für Bitcoin eine der gewagtesten Einschätzungen der jüngeren Vergangenheit abgegeben. Grundlage ist die Erwartung einer historischen Liquiditätsflut durch die Kombination aus massiver US-Verschuldung und geldpolitischer Unterstützung durch die Fed.

Ob Bitcoin tatsächlich in diese Höhen aufsteigen kann, bleibt offen. Doch Hayes’ Botschaft ist klar: In einem Umfeld explodierender Geldmengen und wachsender Verschuldung sieht er Bitcoin als das „schnellste Pferd“ im globalen Finanzsystem.

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