Zwei Krypto-Analysten erwarten, dass Bitcoin seinen nächsten großen Tiefpunkt erst im Jahr 2026 bilden könnte. Beide beziehen sich auf Chartmuster und Indikatoren. Es geht um mögliche weitere Rücksetzer, bevor sich der Markt langfristig erholt.
Das passt zum Bitcoin 4 Jahreszyklus, den bitcoinbasis ausführlich dargestellt hat.
Bee verweist auf einen 400-Tage-Zyklus
Crypto-Analyst Bee hat auf X eine Analyse zum sogenannten Bitcoin-400-Tage-Zyklus veröffentlicht. Nach seinen Angaben begleitet dieses historische 400-Tage-Muster seit rund 13 Jahren Tops und Bottoms im Bitcoin-Handel.
Bee ordnet Bitcoin aktuell in eine zyklische Bärenphase ein. Diese Phase soll nach seiner Zählung seit 252 Tagen laufen. Historisch habe eine solche Bärenphase in seinem Modell meist zwischen 364 und 400 Tagen gedauert.
Als möglichen Zeitpunkt für das Tief nennt Bee den Oktober 2026. Beim Kurs sieht er in seiner Chartanalyse einen möglichen Tiefbereich von 30.000 bis 40.000 US-Dollar.
Bee hält weitere Kursverluste vor einer langfristigen Erholung für möglich. Gleichzeitig erwartet er, dass nach einem finalen Zyklustief ein neuer Bullenmarkt beginnen könnte. Er verweist dabei auf sein Muster, nach dem auf einen 400-Tage-Bärenmarkt typischerweise eine rund 1.064 Tage lange Hausse folgen soll.
ETFs, institutionelle Beteiligung oder große Marktteilnehmer sieht Bee nicht als Grund, das Muster grundsätzlich neu zu bewerten. Er bezeichnet den 400-Tage-Zyklus als über mehr als ein Jahrzehnt stabil und ohne Abweichung und sieht keinen Anlass, warum der aktuelle Zyklus anders verlaufen sollte.
Was an den Aussagen gesichert ist und was nicht
Die genannten Zeitfenster und Kurszonen sind Einschätzungen aus Chartanalysen. Viele Analysten kommen unabhängig voneinander auf ähnliche Werte: Herbst 2026 als mögliches Zeitfenster und 30.000 bis 40.000 US-Dollar als möglicher Bereich für einen Boden. Zuletzt sorgten zudem 17 Milliarden Dollar Abfluss in einer Woche für zusätzliche Nervosität am Markt.