Der Oktober genießt unter Bitcoin-Anlegern einen besonderen Ruf: „Uptober“ oder „Pumptober“. Historisch endete der Monat tatsächlich auffallend häufig im Plus. Doch ausgerechnet 2025 durchbrach Bitcoin eine sechsjährige Gewinnserie. Kann sich das Muster 2026 wiederholen?
Eine Auswertung historischer Bitcoin-Daten zeigt: Von den 13 abgeschlossenen Oktobermonaten zwischen 2013 und 2025 endeten zehn im Plus und nur drei im Minus. Die durchschnittliche Rendite lag bei rund 19 Prozent.
So lief Bitcoin im Oktober
- 2013: +53,8 %
- 2014: -11,6 %
- 2015: +31,4 %
- 2016: +13,8 %
- 2017: +46,5 %
- 2018: -4,7 %
- 2019: +10,9 %
- 2020: +25,8 %
- 2021: +41,0 %
- 2022: +5,9 %
- 2023: +28,6 %
- 2024: +10,9 %
- 2025: -3,9 %
Besonders auffällig: Von 2019 bis 2024 stieg Bitcoin sechs Oktobermonate in Folge. Erst 2025 endete die Serie.
Diese Termine könnten Bitcoin im Oktober bewegen
2026 stehen gleich mehrere wichtige US-Konjunktur- und Zinsdaten an:
- 2. Oktober: US-Arbeitsmarktbericht für September
- 7. Oktober: Protokoll der September-Sitzung der US-Notenbank
- 14. Oktober: US-Inflationsdaten (CPI)
- 27./28. Oktober: nächste Sitzung der Federal Reserve
- 29. Oktober: erstes US-BIP für Q3 sowie neue PCE-Inflationsdaten
Gerade die Fed-Sitzung könnte entscheidend werden. Schwächere Inflations- oder Arbeitsmarktdaten könnten Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik verstärken und damit Risikoanlagen wie Kryptowährungen unterstützen. Überraschend hohe Inflation könnte dagegen erneut Druck auf Bitcoin ausüben.
Kommt 2026 der Uptober zurück?
Statistisch spricht die Historie durchaus für einen positiven Oktober. Gleichzeitig zeigt 2025, warum Anleger sich nicht allein auf saisonale Muster verlassen sollten.