USA treiben Krypto-Regulierung ohne CLARITY Act voran: CFTC legt neue Regeln vor

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USA treiben Krypto-Regulierung ohne CLARITY Act voran: CFTC legt neue Regeln vor (Foto KI generiert)
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Der CLARITY Act ist im US-Senat vorerst gescheitert. Die Aufsichtsbehörden warten jedoch nicht auf ein neues Gesetz. Die Commodity Futures Trading Commission, kurz CFTC, hat einen neuen Vorschlag für den Kryptomarkt zur Prüfung an das Weiße Haus übermittelt.

USA: Krypto-Regulierung auf einen Blick | 19.09.2026
CLARITY Act: Senatsverfahren vorerst gescheitert
CFTC: neuer Regelentwurf beim Weißen Haus
SEC + CFTC: bestehende Kompetenzen werden weiter genutzt
Wallets: neue No-Action-Regel für passive Softwareanbieter
Status: Regulierung läuft weiter, endgültiger Rechtsrahmen fehlt

CFTC reicht neue Kryptoregeln beim Weißen Haus ein

Der Entwurf wurde beim Office of Management and Budget eingereicht. Welche Kryptowährungen, Handelsplätze oder Marktteilnehmer von den geplanten Regeln betroffen wären, ist bislang nicht öffentlich.

Nach der Prüfung durch das OMB soll der Vorschlag wieder an die CFTC gehen. Danach könnten eine Abstimmung der Behörde und eine öffentliche Diskussion folgen.

CLARITY Act kommt im Senat nicht weiter

Der Senat konnte den CLARITY Act am 15. September nicht in die nächste Phase bringen. Bei der Verfahrensabstimmung stimmten 50 Senatoren dafür und 49 dagegen. Nötig waren jedoch 60 Stimmen.

Das Gesetz sollte einen umfassenderen Rahmen für den US-Kryptomarkt schaffen und unter anderem die Aufgaben von SEC und CFTC klarer voneinander abgrenzen. Hintergründe zur geplanten Aufteilung hat BitcoinBasis im Beitrag zum CLARITY Act und den Zuständigkeiten von SEC und CFTC erklärt.

Wie stark die gescheiterte Abstimmung zunächst auch den Bitcoin-Kurs belastete, zeigt unsere Analyse zum CLARITY-Act-Rücksetzer bei Bitcoin.

CFTC und SEC handeln mit bestehenden Befugnissen

SEC und CFTC entwickeln ihre Krypto-Regeln inzwischen parallel weiter. Bereits im März veröffentlichten beide Behörden eine gemeinsame Einordnung zur Behandlung verschiedener Krypto-Assets nach bestehendem Recht.

Auch Krypto-Wallets könnten profitieren

Die CFTC erleichtert außerdem bestimmten Anbietern passiver Software den Zugang zu regulierten Derivatemärkten. Unter bestimmten Bedingungen müssen solche Anbieter nicht als Introducing Broker registriert werden. Sie dürfen jedoch weder Kundengelder verwahren noch selbst Entscheidungen treffen. Die Regelung knüpft an eine frühere Entscheidung für die Self-Custody-Wallet Phantom an.

Was bedeutet das für den Kryptomarkt?

Neue endgültige Regeln gibt es noch nicht. Der CFTC-Entwurf kann sich im weiteren Verfahren verändern. Klar ist bislang nur: Auch ohne Fortschritt beim CLARITY Act arbeiten die US-Behörden an neuen Regeln für den Kryptomarkt.

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