XRP sendet Kaufsignal: Warum es trotzdem jetzt gefährlich bleibt

XRP-sendet-Kaufsignal-Warum-es-trotzdem-jetzt-gefaehrlich-bleibt
XRP sendet Kaufsignal: Warum es trotzdem jetzt gefährlich bleibt (Foto KI generiert)
Werbung

XRP steht an einem kritischen Punkt. Nach dem jüngsten Rückgang hat der TD Sequential auf dem 4-Stunden-Chart ein Kaufsignal ausgelöst, das kurzfristig auf eine Erholung hindeuten kann. Entscheidend wird jetzt, ob XRP genug Kraft findet, um in Richtung 1,35 US-Dollar zurückzulaufen, oder ob der Druck nur kurz pausiert, bevor die nächste Abwärtswelle startet.

Der bekannte Krypto-Analyst Ali Martinez verweist auf ein frisches Signal des TD Sequential. Dieser technische Indikator wird häufig genutzt, um mögliche Wendepunkte nach starken Bewegungen zu erkennen. Im aktuellen Fall entstand das Signal nach einer Serie negativer Kerzen. Genau deshalb wird es als bullisches Setup gewertet.

Warum das Kaufsignal jetzt wichtig wird

Der TD Sequential zählt während seiner sogenannten Setup-Phase Kerzen in eine Richtung. Kommt es nach neun roten Kerzen zu einem Abschluss, kann das auf eine überdehnte Abwärtsbewegung hindeuten. Für Trader ist das oft ein Hinweis, dass eine Gegenbewegung näher rücken könnte.

Bei XRP bedeutet das jedoch nicht automatisch eine echte Trendwende. Martinez sieht zunächst eine mögliche Erholung bis etwa 1,35 US-Dollar. Diese Marke wird damit zur ersten wichtigen Zone. Schafft XRP den Rücklauf dorthin, könnte sich kurzfristig etwas Druck aus dem Markt lösen. Bleibt der Kurs dagegen schwach, wäre das Kaufsignal eher ein kurzer Atemzug in einem weiter fallenden Markt.

Gerade deshalb ist die aktuelle Lage so brisant: Das Signal spricht für eine technische Erholung, doch der übergeordnete Trend bleibt angeschlagen.

XRP-Käufer sitzen tief im Minus

Zusätzliche Spannung kommt von On-Chain-Daten. Laut Santiment ist der 30-Tage-MVRV von XRP zuletzt deutlich in den negativen Bereich gefallen. Dieser Wert zeigt, ob Käufer der vergangenen 30 Tage im Durchschnitt im Gewinn oder Verlust liegen.

Aktuell sollen diese jüngeren XRP-Käufer im Schnitt mehr als 47 Prozent im unrealisierten Minus sein. Das ist ein extremes Niveau und laut Santiment der niedrigste Stand seit Dezember 2020. Solche Phasen können zwei sehr unterschiedliche Folgen haben.

Einerseits zeigt ein stark negativer MVRV, dass viele kurzfristige Käufer bereits stark unter Druck stehen. Das kann Verkäufe aus Panik auslösen, wenn der Kurs weiter fällt. Andererseits entstehen genau in solchen Zonen häufig Erholungen, weil der Markt kurzfristig überverkauft wirkt und weniger neue Verkäufer übrig bleiben.

Erholungschance oder nur die nächste Falle?

Für XRP läuft es damit auf einen klaren Konflikt hinaus. Das technische Kaufsignal spricht für eine kurzfristige Gegenbewegung. Die On-Chain-Daten zeigen gleichzeitig, dass der Markt bereits stark belastet ist. Genau diese Mischung macht die nächsten Kerzen besonders wichtig.

Hält XRP die aktuelle Zone und setzt sich die Erholung durch, rückt der Bereich um 1,35 US-Dollar in den Fokus. Dort dürfte sich zeigen, ob Käufer wirklich zurückkommen oder ob die Erholung schnell wieder abverkauft wird.

Bricht XRP dagegen weiter weg, wäre das TD-Signal kein Wendepunkt, sondern nur ein kurzes Warnflackern vor neuem Druck. Für Anleger zählt jetzt vor allem diese Frage: Wird aus dem überverkauften Zustand eine echte Erholung, oder kippt XRP erneut in den Abverkauf? Genau an dieser Zone wird es jetzt ernst.

Krypto kaufen

Kryptowährungen kaufen, aber richtig

Wer nach einer Meldung selbst investieren möchte, braucht zuerst einen regulierten Zugang zum Markt. Bei eToro lassen sich Krypto, Aktien und ETFs in einem Konto handeln, einmalig oder regelmäßig über die Zeit verteilt.

  • EU- und MiCA-reguliertCySEC-Lizenz 109/10, MiCA seit 2025
  • Alles in einem DepotKrypto, Aktien und ETFs
  • CopyTraderErfahrene Trader kopieren
  • Einzahlung per PayPalauch Karte, SEPA und Skrill
Kostenlos Konto bei eToro eröffnen Konto in wenigen Minuten. Vorher testen geht im Demokonto mit 100.000 $ Guthaben. Ihr Kapital ist einem Risiko ausgesetzt. 51 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Kryptowerte sind hochvolatil, ein Totalverlust ist möglich; eine MiCA-Zulassung schützt nicht vor Kursverlusten. Keine Anlageberatung. Details im eToro-Testbericht.
Teilen
Inhalt
Auch Interessant
Fehlender-KryptoNachweis-Diese-Steuer-koennte-ab-2027-drohen
Bitcoin-252-Milliarden-Dollar-verlassen-KryptoBoersen
BitcoinETFs-ziehen-191-Mio-Dollar-an-Der-Streak-geht-weiter