Iran-Angriffe schocken Krypto: Warum XRP jetzt profitiert

Iran-Angriffe schocken Krypto: Warum XRP jetzt profitiert
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Die jüngsten US,israelischen Angriffe auf Ziele im Iran haben die Nervosität an den Kryptomärkten spürbar erhöht. Trotzdem sieht der Analyst Will Taylor von CryptoInsightUK in der aktuellen Ausgabe seines Newsletters einen Punkt, der für XRP überraschend positiv sein könnte, nämlich die Frage, wie der Markt auf die Schlagzeilen reagiert, und nicht die Schlagzeile selbst.

Krieg als Schockmoment, warum die Marktreaktion entscheidend ist

Taylor beschreibt die Situation vor allem als Volatilitätsereignis. In kurzer Zeit könne es zu starken Ausschlägen kommen. Gleichzeitig sei genau so ein Moment oft der Zeitpunkt, an dem Märkte Böden ausbilden, besonders dann, wenn die Angst groß ist, die Kurse aber nicht weiter deutlich nachgeben.

Sein Kernargument lautet: Viele Marktteilnehmer sind bereits sehr bearish positioniert und emotional stark auf das Thema fokussiert. Wenn dann auf die erste Abwärtsbewegung keine klare zweite Verkaufswelle folgt, kann sich ausgerechnet aus der schlechten Nachricht heraus eine Stabilisierung entwickeln.

Bitcoin und Ethereum mit offenen „Liquiditätszielen“

Beim Blick auf Bitcoin räumt Taylor ein, dass es nach den Meldungen zunächst abwärts ging. Ihm fehlte jedoch die typische Anschlussdynamik, die einen echten Ausverkauf bestätigen würde. Aus technischer Sicht verweist er darauf, dass unterhalb des aktuellen Niveaus noch Liquidität liegt, grob im Bereich um 60.000 US Dollar. Er würde es bevorzugen, wenn dieser Bereich noch einmal getestet wird, bevor er von einem nachhaltigeren Anstieg spricht.

Ethereum beurteilt er ähnlich. Auch hier sieht er noch potenzielle Abwärtsziele, unter anderem um 1.720 US Dollar. Gleichzeitig betont er, dass auf sehr kurzfristiger Zeitebene mehr Liquidität oberhalb des Preises liegt als darunter. Das lässt zwar einen Dip zu, muss aber nicht automatisch ein bärisches Gesamtbild bedeuten.

Warum XRP laut Analyst besser dastehen könnte

Spannend wird es in Taylors Analyse bei XRP. Er argumentiert, dass XRP in den vergangenen Tagen bereits Bewegungen gezeigt hat, die Bitcoin und Ethereum noch vor sich haben könnten. Zum einen habe XRP vor rund zehn Tagen einen deutlichen Aufwärtsimpuls hingelegt, den die beiden großen Coins in dieser Form nicht hatten. Zum anderen sei XRP inzwischen bereits in die nahegelegenen Liquiditätsbereiche zurückgelaufen, während Bitcoin und Ethereum diese Zonen möglicherweise erst noch „abholen“ müssen.

Das ist für Taylor kein endgültiger Beweis, aber ein Hinweis: Falls sich die geopolitische Angst nicht zu einem anhaltenden Abverkauf ausweitet, könnte XRP kurzfristig relativ widerstandsfähig bleiben, und sogar bei den Altcoins eine Führungsrolle einnehmen.

Seine größere These bleibt dabei unverändert. Taylor hält neue Allzeithochs bei Bitcoin weiterhin für möglich, und erwartet auf dem Weg dorthin eine Phase, in der Altcoins stärker performen. Ein Baustein dieser Idee ist die Bitcoin Dominanz, deren Bollinger Bänder laut ihm extrem eng sind, was oft eine größere Bewegung ankündigt. Falls diese Volatilität nach unten aufgelöst wird, könnten Altcoins Marktanteile zurückgewinnen.

Zum Schluss verweist Taylor zusätzlich auf das Verhältnis XRP gegenüber Ethereum. Der XRP,ETH Chart habe seiner Einschätzung nach einen neuen Aufwärtstrend gestartet. Wenn Bitcoin steigt, die Dominanz nachgibt und XRP seine Stärke gegen Ethereum hält, sieht er die Chance auf eine starke Bewegung bei XRP. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag XRP bei 1,3437 US Dollar.

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