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Bitcoin vor dem nächsten Abverkauf? Analyst sieht vorher noch zwei „realistische“ Ziele

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Beitragsbild: KI-generiert
Aktueller Bitcoin Kurs
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ATH: 105.371,36

Krypto-Investitionen sind riskant und möglicherweise nicht für Privatanleger geeignet; Sie könnten Ihre gesamte Investition verlieren. Krypto-Verwahrung durch Tangany. Informieren Sie sich über die Risiken.

Der Markt ist sich aktuell weitgehend einig: Nach dem Rekordhoch von 126.000 US-Dollar im Oktober dürfte Bitcoin in eine längere Baisse übergehen. Doch selbst die bärischsten Stimmen räumen ein, dass dieser Übergang nicht linear verläuft.

Typisch für Bitcoin sind zwischenzeitliche Erholungsrallies, bevor der Markt die nächste Abwärtsphase einleitet. Genau hier setzt der Analyst TradingShot an – mit zwei klaren Kurszielen, die BTC seiner Ansicht nach vor dem endgültigen Abrutschen in den Bärenmarkt noch erreichen kann.


Bitcoin zeigt typische Muster vor einer Gegenbewegung

TradingShot widerspricht nicht der übergeordneten Erwartung eines Bärenmarkts. Sein Argument ist schlicht: Bitcoin befindet sich noch nicht in einem neuen Bullenzyklus und arbeitet die Überhitzung der Rallye nach dem ATH weiter ab. Die aktuelle Marktstruktur soll dabei frappierend an die Korrektur zwischen dem 20. Januar und dem 7. April erinnern – ein Zeitraum, der damals ebenfalls zu einer deutlichen, aber temporären Erholung führte.

Beide Phasen bilden laut dem Analysten ein „Channel Up“-Muster. Dieses Muster ist klassisch für korrigierende Aufwärtsbewegungen innerhalb eines größeren Abwärtstrends.

Hinzu kommt ein weiteres technisches Signal: Auch diesmal hat Bitcoin – wie damals im März – ein 1-Tages-MACD-Bullish-Cross ausgebildet. Dieses Signal leitete beim letzten Mal einen klaren, aber kurzen Aufwärtsimpuls ein. TradingShot argumentiert, dass sich genau so eine Gegenbewegung auch jetzt entwickeln kann.

Ein „Counter-Trend-Rallye“ bedeutet dabei: Der kurzfristige Trend läuft dem übergeordneten Trend entgegen. Bitcoin könnte also trotz bärischem Gesamtbild einen spürbaren Sprung nach oben machen, bevor die nächste Verkaufswelle ansetzt.


Was diese Erholung bedeuten würde

Sollte Bitcoin tatsächlich in eine Gegenbewegung starten, sieht TradingShot eine logische Konsequenz: Der Kurs dürfte erneut an die Lower-Highs-Trendlinie heranlaufen – also genau jene Abwärtstrendlinie, an der BTC seit Monaten regelmäßig scheitert.

Die relevanten Anlaufpunkte liegen deutlich oberhalb des aktuellen Niveaus, was diese Rally aus Sicht des Analysten attraktiv, aber klar begrenzt erscheinen lässt.


Ziel 1: 95.850 USD – Rücklauf zum 0,382-Retracement

Das erste Kursziel liegt bei 95.850 US-Dollar. Dieses Level entspricht dem 0,382 Fibonacci-Retracement. Genau hier scheiterte die April-2025-Erholung, weshalb diese Zone aus technischer Sicht eine saubere und realistische Marke für eine erneute Ablehnung darstellt. Es wäre also eine klassische Rückkehr in eine Widerstandszone, nicht der Beginn eines neuen Bullenmarkts.


Ziel 2: 106.450 USD – Kontakt mit der 200-Tage-Linie

Über dem ersten Ziel liegt das zweite – und deutlich ambitioniertere – Kursziel bei 106.450 US-Dollar. Dieses Level entspringt dem 0,618 Fibonacci-Retracement, einer der wichtigsten Fibo-Zonen überhaupt.

Interessant: Dieser Bereich liegt knapp über der absteigenden Trendlinie, weshalb eine Bewegung dorthin ein eher seltener, aber technisch möglich wäre. TradingShot verweist darauf, dass Bitcoin im April-Fraktal exakt an dieser Zone sein zweites Konsolidierungsmuster ausgebildet hat. Zusätzlich würde der Kurs dort auf die 1D-MA200 treffen – ein Magnet für Gegenbewegungen in schwachen Marktphasen.


Was bedeutet das für den Markt?

TradingShot sagt klar: Diese Ziele verändern den Bärenmarkt nicht – sie verzögern ihn lediglich. Bitcoin neigt dazu, selbst in übergeordneten Abwärtstrends aggressive Erholungen einzuschieben, die schwache Short-Positionen stoppen und neue Liquidität anziehen.

Die wahrscheinliche Abfolge lautet also:

  1. kurzfristige Erholung Richtung 96.000–106.000 USD,
  2. erneutes Scheitern an der Abwärtstrendstruktur,
  3. Übergang in die nächste Phase des Bärenmarkts.

Ob diese Erholungs-Rallye tatsächlich kommt, hängt vor allem vom Verhalten der Derivatemärkte und der Liquidität an den großen Supportzonen ab.

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