Bitcoin über 80.000: Droht erst die Bärenfalle bis 60.000?

Bitcoin über 80.000: Droht erst die Bärenfalle bis 60.000?
Bitcoin über 80.000: Droht erst die Bärenfalle bis 60.000? (BitcoinBasis.de | Image GPT)

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Bitcoin hat sich wieder über die Marke von 80.000 US-Dollar geschoben und sorgt damit erneut für Gesprächsstoff. Ein Analyst sieht Parallelen zu früheren Marktphasen in den Jahren 2017 und 2021. Damals gab es erst einen kurzen Ausbruch, dann einen Rücksetzer unter eine wichtige Unterstützung und anschließend eine starke Aufwärtsbewegung. Die große Frage: War der jüngste Rutsch nur eine Falle für Bären, bevor der nächste größere Anstieg beginnt?

Ein Muster wie 2017 und 2021?

Der Krypto-Analyst Merlijn The Trader beschreibt die aktuelle Kursstruktur als „ähnlich“ zu zwei früheren Bitcoin-Zyklen. In 2017 und 2021 lief es grob nach einem vergleichbaren Schema ab: Bitcoin stieg zunächst über eine horizontale Zone, drehte dann aber wieder nach unten und fiel kurzzeitig unter diese Unterstützung. Viele Trader, die diese Marke als Absicherung genutzt hatten, wurden dabei aus dem Markt gedrückt.

Wichtig ist dabei der Punkt, den der Analyst betont: Der Bruch nach unten war damals nicht das Ende der Rallye, sondern eher ein Zwischenkapitel. Nach dem schnellen Rückfall folgte eine zügige Erholung, und anschließend beschleunigte der Kurs in Richtung neuer Allzeithochs.

Für 2025 skizziert Merlijn ein ähnliches Szenario: Der Sprung über 80.000 US-Dollar könnte nur der Auftakt sein. In seiner Lesart wäre als nächster Schritt ein scharfer Rücksetzer unter eine wichtige Unterstützung möglich, gefolgt von einer schnellen Rückkehr in die vorherige Handelsspanne.

Fakeout-Risiko: Drop unter 60.000 US-Dollar nicht ausgeschlossen

So ein „Fakeout“ oder auch Bärenfalle würde bedeuten: Bitcoin verliert plötzlich an Schwung, rutscht zurück in eine markante Unterstützungszone und schüttelt kurzfristig schwache Hände aus dem Markt. Im Extremfall hält der Analyst sogar Kurse unter 60.000 US-Dollar für möglich, zumindest als kurzer Ausreißer nach unten. Entscheidend wäre dann, ob Bitcoin diese Zone schnell zurückerobert. Erst diese schnelle Erholung würde das bullische Bild stützen.

Aktuell ist die Lage besonders sensibel, weil Bitcoin direkt um 80.000 US-Dollar handelt. Diese Marke wirkt wie eine technische Messlatte: Bleibt der Kurs darüber, trauen sich mehr Marktteilnehmer wieder an Long-Positionen heran. Fällt er darunter, kippt die Stimmung oft schnell.

Positiv: Bitcoin hat erstmals seit Januar wieder einen Wochenschluss über 80.000 US-Dollar geschafft. Laut dem beschriebenen Setup würde ein Anstieg über 82.000 US-Dollar die bullische Seite untermauern. Auf der Gegenseite könnte ein Bruch unter 78.000 US-Dollar den bearishen Pfad aktivieren und den Druck erhöhen.

Ausblick: Langfristig bullisch, Ziel deutlich über 200.000 US-Dollar

Trotz der Warnung vor einem möglichen „Trap“-Move bleibt der übergeordnete Ausblick in der Analyse positiv. Wenn sich Bitcoin tatsächlich so verhält wie in 2017 und 2021, würde der Kurs nach einer kurzen Schockbewegung nach unten wieder nach oben drehen und später in eine stärkere, fast parabolische Phase übergehen.

Die Projektion des Analysten reicht dabei weit nach oben: Er sieht langfristig die Chance auf ein neues Kurs-Top oberhalb von 242.000 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Analyse notierte Bitcoin bei rund 80.790 US-Dollar. Wie immer gilt: Solche Modelle sind keine Garantie. Sie zeigen vor allem, welche Marken kurzfristig wichtig sind und worauf Trader in den kommenden Wochen achten.

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