Bitcoin liefert 2 historische Bullensignale

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Bitcoin liefert 2 historische Bullensignale (BitcoinBasis.de | Image GPT - KI generiert)
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Bitcoin hat innerhalb weniger Tage zwei Signale geliefert, die in früheren Marktzyklen unmittelbar vor einem neuen Bullenmarkt aufgetaucht sind. Nach einer explosiven Wochenrally von rund 62.700 auf 79.500 Dollar hat BTC auch seinen langfristig wichtigen 1.130-Tage-Durchschnitt zurückerobert.

Genau diese Kombination macht die aktuelle Lage brisant: Hält Bitcoin die zurückgewonnene Zone, könnte der Bärenmarkt tatsächlich bereits hinter dem Markt liegen. Ein schneller Rückfall würde dagegen Zweifel an der gesamten Trendwende wecken.

Am 25. August stieg Bitcoin zeitweise sogar über 81.000 Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit mehreren Monaten. Danach rutschte der BTC Kurs wieder unter die Marke von 80.000 Dollar. Die Rallye läuft also weiter, doch nach dem extrem schnellen Anstieg beginnt jetzt der entscheidende Belastungstest.

Diese Bitcoin-Kerze gab es schon vor zwei großen Trendwenden

Kryptoanalyst Ali Martinez lenkt den Blick zunächst auf den Wochenchart. Bitcoin sprang innerhalb einer Woche von etwa 62.700 auf über 80.000 Dollar. Das entspricht einem Plus von etwa 27 Prozent. Martinez bezeichnet eine solche explosive Umkehr als „God Candle“.

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Entscheidend ist dabei nicht der Name, sondern das historische Muster dahinter. Vergleichbare Wochenkerzen traten auch am Ende der Bärenmärkte 2019 und 2023 auf.

2019 legte Bitcoin innerhalb einer Woche rund 32 Prozent zu. Anfang 2023 folgte nach dem FTX-Crash eine Wochenrallye von knapp 25 Prozent. In beiden Fällen entwickelte sich der plötzliche Kurssprung im Nachhinein zu einem frühen Hinweis darauf, dass die Verkäufer ihre Kontrolle über den Markt verloren hatten.

Der Mechanismus ist besonders gefährlich für Trader, die nach einer langen Schwächephase weiter auf fallende Kurse setzen. Steigt Bitcoin plötzlich stark, geraten erste Short-Positionen unter Druck. Werden diese liquidiert, entstehen zusätzliche Käufe. Neue Short-Positionen können wiederum in die gleiche Falle geraten und den Anstieg weiter beschleunigen.

Genau deshalb ist eine solche Rallye mehr als nur ein paar starke Handelstage. Sie kann zeigen, dass sich die Kräfteverhältnisse im Markt innerhalb kürzester Zeit verändert haben.

Das zweite Signal ist noch ungewöhnlicher

Nur die starke Wochenkerze würde noch nicht ausreichen, um einen neuen Bullenmarkt auszurufen. Doch Martinez verweist auf ein weiteres Signal.

Bitcoin hat seinen 1.130-Tage-Durchschnitt zurückerobert, nachdem der Kurs rund 80 Tage darunter gehandelt hatte. Dieser langfristige Durchschnitt spielte laut Martinez bereits in den vergangenen vier Bitcoin-Zyklen eine besondere Rolle: Kurz nachdem BTC die Linie wieder als Unterstützung etablieren konnte, begann jeweils eine neue bullische Marktphase.

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Diesmal gelang die Rückeroberung, als Bitcoin wieder über den Bereich von rund 74.000 Dollar sprang. Danach beschleunigte sich die Rallye bis über 80.000 Dollar.

Das verändert die Ausgangslage deutlich. Solange Bitcoin oberhalb dieses langfristigen Bereichs bleibt, müssen Anleger einen möglichen neuen Bullenmarkt zumindest ernst nehmen. Das bedeutet nicht, dass Bitcoin von hier aus ohne Rücksetzer steigt.

Es bedeutet vielmehr, dass stärkere Rückgänge erstmals wieder als Tests einer neu gewonnenen Unterstützung auftreten könnten, statt automatisch die Fortsetzung des Bärenmarkts zu bestätigen.

Historische Muster sind allerdings keine Garantie. Gerade nach einem Anstieg von mehr als 25 Prozent innerhalb weniger Tage wäre eine Abkühlung keineswegs ungewöhnlich.

Jetzt entscheidet sich, ob aus der Rallye ein echter Trendwechsel wird

Für Bitcoin zählt deshalb nicht mehr nur, wie weit der Kurs kurzfristig steigen kann. Entscheidend ist, wie viel von diesem Ausbruch anschließend verteidigt wird.

Der Sprung über 80.000 Dollar zeigt, wie stark die Käufer zurückgekehrt sind. Gleichzeitig traf BTC oberhalb dieser Marke bereits auf Gegenwehr und fiel nach einem Hoch von rund 81.270 Dollar wieder unter 80.000 Dollar zurück.

Ein Rücksetzer allein wäre noch kein Warnsignal. Kritischer würde es, wenn Bitcoin die zurückeroberte langfristige Trendzone wieder verliert und der Ausbruch über rund 74.000 Dollar vollständig zusammenbricht. Dann wäre eines der stärksten Argumente für einen bereits vollzogenen Boden wieder infrage gestellt.

Kann BTC dagegen oberhalb dieser Zone konsolidieren und anschließend die aktuellen Hochs erneut angreifen, würden gleich zwei historische Muster gleichzeitig für einen nachhaltigen Wechsel des Marktregimes sprechen.

Genau darin liegt die ungewöhnliche Situation: Erst kam eine Wochenkerze, die den Wendepunkten von 2019 und 2023 ähnelt. Dann folgte die Rückeroberung eines Durchschnitts, der laut Martinez in vier früheren Zyklen das Ende des Bärenmarkts begleitet hat.

Bitcoin hat damit die Signale geliefert. Jetzt muss der Kurs beweisen, dass es mehr war als nur ein gewaltiger Short-Squeeze. Solange der Bereich um 74.000 Dollar hält, bleibt die These eines neuen Bullenmarkts auf dem Tisch. Fällt diese Unterstützung wieder, wird aus dem historischen Kaufsignal schnell die nächste große Bewährungsprobe.

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